Montag, 27. März 2017

NEXTHANSE: Die Premiere der Hamburg Digital Community.



Die nächste Hanse ist digital. 

Mit dieser zentralen Aussage lädt HANSEVALLEY zusammen mit dem DI-Lab@HSBA am 25. April d. J. zur Premiere der NEXTHANSE - der Hamburg Digital Community - ein. Auf Initiative des Hamburg Digital Magazins und der Wirtschaftshochschule HSBA treffen sich Corporate Innovatoren und Digital Advisor im Handelskammer InnovationCampus, um die digitale Zukunft Hamburgs zu gestalten.

Alles bleibt weiterhin anders. 

Vor mehr als 750 Jahre führten Hamburger Kaufleute die Hanse federführend an, seit 500 Jahren treffen sie sich in der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, seit mehr als 350 Jahren organisiert in der Commerz-Diputation und der Handelskammer Hamburg. Sie gegründeten Handelskontore und Reedereien, Banken und Versicherungen.

Von der Hanse zur Plattform. 

Mitte des 12. Jahrhunderts entstand mit der Hanse ein globaler Kaufmannsverbund - mit Bremen, Hamburg, Köln und Lübeck als wichtigen Handelszentren. Seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts bestimmen globale Marktplätze - wie Alibaba, Amazon und Ebay - den weltweiten Handel sowie globale Plattformen - wie Facebook und Google - die weltweite Kundenansprache.


Innovatoren-Treffpunkt am 01.02.2017 beim DAB Summit
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Gemeinsam voran gehen. 

Heute sind es Branchen-Netzwerke - initiiert von Informatikern und Ingenieuren, Kaufleuten und Multiplikatoren - wie HANSEPARTNER 12min.me, Hamburg@Work und das Hamburg Digital Netzwerk NEXTHANSE, die unsere Stadt nach vorn bringen können. Es sind erneut Unternehmer, die die neuen, digitalen Chancen in die Hand nehmen und gestalten.

Es geht um unser Hamburg.

Es geht um die nächste Stufe der Hamburger Kaufmannszunft - mit digitalen Prozessen und Plattformen, um den nächsten Schritt der Hamburger Medienindustrie - mit Augmented und Virtual Reality und um die Zukunft Hamburger Banken und Versicherungen - mit Bitcoin und Blockchain. Es geht um nicht weniger, als die Zukunft der Hamburger Wirtschaft.

Am 25. April d. J. bieten führende Hamburg Digital Innovationen im Rahmen der Premiere von NEXTHANSE im Handelskammer InnovationCampus qualifizierte Einblicke, wo es hingeht:


Handelskammer InnovationCampus
Foto: Daniel Sumesgutner
Von der Hafenkante nach Hammerbrooklyn:
Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des HWWI

Vom Mittelständler zum Digitalen Vorreiter:
Prof. Dr. Michael Höbig, Leiter des DI-Lab@HSBA

Aus dem Marketing in die Virtuelle Realität:
Nick Sohnemann, Geschäftsführer der Future Candy GmbH


Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz bringt es am 2. Mai 2016 vor der Universitätsgesellschaft Hamburg auf den Punkt:

“Die Digitalisierung der großen Stadt ist kein Wettbewerb um die abgefahrensten Zukunftsvisionen, es ist ein ganz realistisches Projekt für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ein Projekt, das alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Lernens durchdringt und in einer Vielzahl konkreter Schritte vollzogen wird.” 

Für die digitale Zukunft Hamburgs. 

Wenn die historische Speicherstadt mit Company-Buildern und Coworking-Spaces zur zukunftsweisenden Hafencity wird, ist die Zeit für die nächste Stufe gekommen. Wenn Blockchain und virtuelle Realität für Hamburg wichtiger werden, als Reeperbahn und Rotlichtmilieu, dann haben an Alster und Elbe unwiderruflich neue Zeiten begonnen.

Das Hamburg Digital Magazin HANSEVALLEY und das DI-Lab@HSBA laden Unternehmensvertreter aus Hamburg, Deutschland und der DACH-Region herzlich ein:

NEXTHANSE - Die Hamburg Digital Community
Premiere: Dienstag, 25. April 2017, 19.00 Uhr

DI-Lab@HSBA - Handelskammer InnovationCampus
Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg, www.hsba.de



Firmenvertreter, die eigene oder gemeinsame Innovationsprogramme betreiben, können sich unter premiere@nexthanse.net in den geschlossenen Gästeverteiler aufnehmen lassen und am 25. April d. J. an der Premiere des exklusiven Netzwerkevents teilnehmen. Anmeldeschluss ist Montag, der 17.04.2017. Auf Grund begrenzter Kapazitäten erfolgt die Bestätigung in der Reihenfolge der Anmeldung.

Ein etabliertes Event-Netzwerk.

Mehr als 360 Corporate-Innovatoren zählt der geschlossene Verteiler bereits, davon 70 Vorstände, Geschäftsführer, Chief Digital Officer und Innovationsmanager Hamburger Unternehmen - von Airbus bis Haspa, von Hapag-Lloyd bis Otto Group und von Philips bis Tchibo. Alle Informationen unter www.nexthanse.net. Außerdem gibt es eine Einladung zur Weitergabe und Anmeldung.

Ein "Corporate only"-Event.

Vertreter von Startups, Beratungen, Interessenvertretungen und der öffentlicher Hand außerhalb des Eventverteilers können an dem geschlossenen Netzwerkevent leider nicht teilnehmen. Für Rückfragen steht NEXTHANSE-Veranstalter und HANSEVALLEY-Herausgeber Thomas Keup gern unter events@hansevalley.de persönlich Rede und Antwort.

* * *

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Sonntag, 26. März 2017

HANSPERSONALITY Dr. Harald Vogelsang: Digitale Agenda, Investitionen und Bildungsoffensive für Hamburg 4.0.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

'Hamburg für Hamburg' könnte man einen Grundsatz an Alster und Elbe nennen. Die Haspa ist eine Hamburger Institution, die dazu gehört. Deutschlands größte und älteste Sparkasse ist die Nr. 1 am Platz: mit 1 Mio. Hamburger Kunden, 60.000 Hamburger Firmen und dem größten Private Banking aller Hamburger Banken. Doch die Digitalisierung macht auch vor der Hamburger Sparkasse nicht halt.

Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang.
Foto: Haspa
Mit dem neuen Digital-Inkubator "Haspa Next", dem künftigen Startup-Beschleuniger "Next Commerce Accelerator", gezielter Vernetzung mit jungen Kunden und der Beteiligung am S-Hub der Sparkassen-Finanzgruppe setzt die Haspa auf die digitale Zukunft. Für die Entwicklung des Hamburger Bankenprimus ist ein gebürtiger Hanseat verantwortlich. Unser HANSEPERSONALITY ist Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang:

Sie sind seit 10 Jahren Vorstand der Hamburger Sparkasse, 9 Jahre davon in der fortdauernden Finanzkrise. Wie stark ist die Haspa von den Umbrüchen betroffen? Und wie sehen Sie Ihr Institut und die Gruppe bei den digitalen Herausforderungen u. a. durch Fintech-Entwicklungen aufgestellt?


Die Finanzkrise und die anhaltende extreme Niedrigzinsphase sind für alle Institute und ihre Kunden eine große Belastung. Auch die digitale Transformation hat die Finanzwirtschaft voll erfasst. Und sie wird noch weiter an Fahrt aufnehmen. Um sich für die Herausforderungen der Zukunft gut aufzustellen, investiert die Haspa bis 2020 mehr als 200 Millionen Euro in ihre Filialen, in digitale Angebote und ihre IT. 

Filiale 4.0: 200 Mio. € für lokale Treffpunkte im Stadtteil

Eine zentrale Säule dieses größten Investitionsprogramms in der Haspa-Geschichte ist die neue strategische Ausrichtung der Filialen von morgen. Sie verbinden die digitale mit der realen Welt und sollen zu einem Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil werden. Regionalität wird noch intensiver erlebbar. Damit stärken wir die strategische Positionierung der Haspa als persönlichste Multikanalbank in der Metropolregion Hamburg.

Haspa 4.0: 25 Mio. € Investitionen in digitale Angebote

Unsere Kunden wünschen sich heute persönliche Beratung und Services auf allen Kanälen. Deshalb investieren wir allein 25 Millionen Euro in innovative digitale Angebote. Dabei kooperieren wir auch mit FinTechs und nutzen die Chance, die eine oder andere gute Idee zu adaptieren. Die erfolgreiche Umsetzung der Fotoüberweisung mit GiniPay und des Kontowechselservices mit FinReach sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass Banken und FinTechs von einander profitieren können.

Sie haben mit der "Filiale 4.0" und der Gründung der "Haspa Next GmbH" Schlüsselelemente für Ihre künftige Kundenansprache vorgestellt. Wenn Haspa-Kunden persönlich in "Stadtteilzentren" und online im Lifestyle-Umfeld angesprochen werden, hat der klassische Filialmitarbeiter mit den klassischen Produkten ausgedient?

Unsere Mitarbeiter sind für den Erfolg der Haspa wichtiger denn je. Denn die Filiale 4.0 lebt von unseren Mitarbeitern. Ihre Rolle erweitert sich sogar noch, auch über das klassische Banking hinaus. Sie sind Gastgeber, Hamburg-Kenner und Tipp-Geber. Dieses Wissen über alles, was im Stadtteil passiert, teilen wir künftig noch viel stärker mit unseren Kunden.

Mitarbeiter: Veränderte Anforderungen auf digitalem Weg

Die neue Filialgeneration bietet dafür den Rahmen. Hinzu kommt: Die digitale Transformation macht natürlich bei unseren Mitarbeitern nicht halt. Auch hier haben sich die Anforderungen an sie spürbar verändert. Sie müssen mit den digitalen Angeboten bestens vertraut sein und in der Lage sein, unsere Kunden auf dem digitalen Weg professionell zu begleiten.

Wie gut ist die IT der Haspa und das Zusammenspiel mit Ihrem zentralen IT-Dienstleister Finanz Informatik auf den Fintech-Wettbewerb vorbereitet? Können Sie gegen schnelle, flexible und fokussierte Tech-Startups mit gewachsenen IT-Landschaften der Sparkassenorgansation mithalten?

Absolut. Denn unsere IT-Landschaft wird die Flexibilität eines Schnellbootes mit der Sicherheit eines modernen Tankers verbinden. Deshalb werden wir 2019 zur FI migrieren. OSPlus der Finanz IT ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur persönlichsten Multikanalbank in unserer Metropolregion. Prozesse werden stärker digitalisiert und damit einfacher für unsere Kunden. 

2019: Wechsel zur zentralen Sparkassen-IT in Frankfurt

Außerdem können wir für viele regulatorische Anforderungen und Lösungen der Finanz Informatik übernehmen und müssen diese nicht selbst entwickeln. Das gibt uns die Möglichkeit, Kosten mit anderen Sparkassen zu teilen und eigene Ressourcen stärker und schneller für die Entwicklung zusätzlicher Angebote einzusetzen, zum Nutzen unserer Kunden.

Sie haben drei Kinder im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Wie können Sie Ihren Nachwuchs in Zeiten der Berliner Startup-Bank "N26" und anderer Online-Angebote überzeugen, zur Hamburger Sparkasse zu kommen, und nicht zu reinen Online-Banken, wie Comdirekt, DKB oder ING-DiBa zu gehen?

Da mussten wir gar keine große Überzeugungsarbeit leisten. Natürlich erledigen unsere Töchter ihre Bankgeschäfte vorwiegend über das mobile Banking der Haspa und über die SparkassenApp. Damit haben sie ihre Finanzen immer und überall im Blick und können auch im Ausland ganz bequem ein sehr sicheres und modernes Online-Banking nutzen. Zusätzlich haben sie sich die HaspaJoker-App runtergeladen. Darüber können sie via Smartphone auf alle Angebote unseres erfolgreichen Mehrwertkontos zugreifen.

Familie Vogelsang: Keine Chance für Startup-Bank & Co.

Aber auch unsere Kinder möchten für eine umfassendere Beratung immer noch in der Filiale einen persönlichen Ansprechpartner haben. Und Geldautomaten an jeder Ecke sind ihnen total wichtig. Da unterscheiden sich ihre Wünsche übrigens nicht von den Anforderungen des Großteils unserer Kunden. Und genau das zeichnet die Haspa ja aus. Wir wollen unseren Kunden das Beste aus beiden Welten bieten – als persönlichste Multikanalbank in Hamburg.

Mit Ihren Digital-Aktivitäten, Ihrer internen digitalen Plattform "Haspa Next" und Ihrem externen Startup-Accelerator "NCA" forcieren Sie digitale Kundenkontakte, Geschäftsmodelle und Branchenentwicklungen. Wieviel Risiko nehmen Sie in Kauf, als Bank mit einem Teil dieser Aktivitäten nicht erfolgreich zu sein?

Kalkulierte Risiken einzugehen gehört zum Unternehmertum seit jeher dazu. Wer nicht bereit ist, mit der Zeit zu gehen und immer wieder Neues auszuprobieren, wird auf lange Sicht nicht erfolgreich sein können. So hat es die Haspa seit fast 190 Jahren erfolgreich gehandhabt. 


Nicht alle neuen Angebote werden am Markt bestehen.

Als wir dieses Konto vor 17 Jahren völlig gegen den Trend der Gratiskonten einführten, waren wir ziemlich allein damit. Heute hat sich herausgestellt, dass wir Trendsetter waren. Fast alle Finanzinstitute haben sich mittlerweile von Gratiskonten verabschiedet. Eines ist aber gerade in Zeiten des schnellen Wandels gewiss – und da können wir nur von Fintechs lernen: Es werden nicht alle neuen Angebote erfolgreich am Markt bestehen. Und das ist auch nicht weiter tragisch. 

Auch die Hamburger Wirtschaft verändert sich: Medien- und Musikindustrie sind digitalisiert worden. Reeder und Charterer stehen mit Überkapazitäten weiter unter Druck. Wo sehen Sie die besonderen Chancen für die Hamburger Wirtschaft, im globalen Wettbewerb die Zukunft zu meistern?


Hamburg ist wirtschaftlich stark, breit aufgestellt und ein beliebter Standort für Unternehmen und Arbeitnehmer. Das ist ein großes Plus. Darauf allein wird man sich natürlich nicht ausruhen können. Für die Hansestadt muss es vor allem darum gehen, die Wissensbasis zu verbreitern, die Digitalisierung zu fördern und die Internationalisierung weiter voranzutreiben. 

Hamburg 4.0: Klareres Profil im internationalen Vergleich

Die „neue Globalisierung“ erfordert eine extrem hohe Anpassungsfähigkeit. Unsere Stadt könnte ein noch klareres Profil vertragen, das auch international Beachtung findet. Hier ist Hamburg auf einem guten Weg.

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Digital-Frage: In welchen Bereichen sehen Sie die Wirtschaft und die Politik der Hansestadt gut aufgestellt, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern? Und wo sehen Sie kritische Aspekte, auf die Senat, Handelskammer und Unternehmen reagieren sollten?

Aktuell ist es um die Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs gut bestellt. Damit das so bleibt, muss sich die Wirtschaft noch stärker digital transformieren. Hierfür brauchen wir eine digitale Agenda und steigende öffentliche Investitionen in die digitale Infrastruktur. 

Hamburg 4.0: Digitale Agenda, Investitionen und Bildung

Auch bei den privaten Investitionen in Innovationen gibt es noch Luft nach oben. All das sollte Hand in Hand gehen mit einer digitalen Bildungsoffensive. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das A&O für die erfolgreiche Positionierung eines Wirtschaftsstandorts Hamburg 4.0.

Vielen Dank für die gute Beratung!

Das Interview führte Thomas Keup.

 Weitergehende Informationen: 



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Donnerstag, 23. März 2017

HANSESERVICE: Alle Kontakte in den Hamburger Hafen.

HAMBURG DIGITAL HAFEN
Die CMA CGM Alexander von Humboldt und
die CSCL Venus im Waltershofer Hafen
Foto: Hafen Hamburg Marketing / Peter Glaubitt
Im Rahmen unserer Recherchen zu Hafen- und Logistik-Themen haben wir viele aktuelle Quellen mit Zahlen und Fakten sowie Fotos und Video gefunden, die einen exzellenten Überblick zum Hamburger Hafen geben.

Mit HANSESERVICE veröffentlichen wir eine umfassende Aufstellung zu Stakeholdern, Branchenkontakten, Vermarktern, Zahlen und Fakten, interaktiven Übersichten, Fotos, Videos, Broschüren, historischen Fotos und Hintergründen seit Anfang des 9. Jahrhunderts. 

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken von Großcontainerschiffen und Kreuzfahrtriesen, interessanten Kontakten und Netzwerken, Fakten und faszinierenden Momenten im HANSESERVICE zum Hamburger Hafen:

 Stakeholder: 

Infrastruktur:

Hamburg Port Authority, HPA
www.hamburg-port-authority.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Port_Authority

Cruise Gate Hamburg, CGH (HPA+FHG)
www.cruisegate-hamburg.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Cruise_Center

Nautische Zentrale Hamburg, GER (HPA)
Koordination aller Schiffsbewegungen 
www.hafen-hamburg.de/de/firma/nautische-zentrale-hamburg-hamburg---11633

IT-Services:

DAKOSY mit Port Community System Hamburg, PCS
www.dakosy.de/loesungen/pcs-seehafen/

HPA Smartport Logistics + Energy
www.hamburg-port-authority.de/de/smartport/Seiten/Unterbereich.aspx

Transport Rail Info Hafenbahn Hamburg (HPA)
www.hamburg-port-authority.de/de/hafenkunden/hafenbahn/transport-rail/info/Seiten/default.aspx

Shipping:

Verein Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten, VHSS
www.vhss.de/

Deutscher Reederverband, VDR
www.reederverband.de/

Verein Hamburger Rheder, VHR
www.hamburger-rheder.de/


Hamburg Vessel Coordination Center, HVCC
www.hvcc-hamburg.de/

Terminals:

Hamburger Lager und Logistik, HHLA
www.hhla.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen_und_Logistik

Eurogate Container Terminal Hamburg
www1.eurogate.de/Terminals/Hamburg

Logistics:

Verein Hamburger Spediteure, VHSP
www.vhsp.de/

Unternehmerverband Hafen Hamburg, UVHH
www.uvhh.de/

Das Komitee Deutscher Seehafenspediteure im DSLV, KDS
www.kds-im-dslv.de/

Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg, VSH
www.vshhamburg.de/

Commerce:

Unternehmerverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung, AGA
www.aga.de 

Railway:

Bahnhafen Hamburg (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/bahnhafen-hamburg.html

Bahnterminal Altenwerder, CTA (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/bahnhafen-hamburg/cta-bahnhof.html

Hafenbahn Hamburg (HPA)
hwww.hamburg-port-authority.de/de/hafenkunden/hafenbahn/Seiten/default.aspx

Rangierbahnhof Maschen (DB)
www.deutschebahn.com/presse/hamburg/de/hintergrund/themendienste/8597856/faktenblatt_rangierbahnhof_maschen.html
de.wikipedia.org/wiki/Maschen_Rangierbahnhof

Güterumgehungsbahn Hamburg (DB)
de.wikipedia.org/wiki/Güterumgehungsbahn_Hamburg

Metrans (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/metrans.html

Standort:

HafenCity Hamburg, HCH

www.hafencity.com/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-HafenCity

Hamburg Tourismus
www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/

Hamburg Convention Bureau
www.hamburg-convention.com/

 Kontakte:

Umschlag, Lager & Logistik bei HHM PortLog
www.hafen-hamburg.de/de/portlog
Die AIDAprima zum 1. Mal in Hamburg
Foto: AIDA Curises

Kreuzfahrtbranche bei CruiseNet Hamburg
www.hamburgcruisecenter.eu/de/cruisenet/branchenguide

Branchenkoordinator Schifffahrt der Handelskammer
www.hk24.de/produktmarken/branchen/logistik/schifffahrt-branche/3163884

 Treffpunkte: 


Hafen-Klub Hamburg
Landungsbrücken
www.hafen-klub.de/

Anglo-German Club
Harvestehuder Weg
www.anglo-german-club.de/

Business Club Hamburg
Altonaer Balkon
www.bch.de/

Hanse Lounge
Neuer Wall
www.hanse-lounge.de/

Übersee-Club
Neuer Jungfernstieg
www.ueberseeclub.de/

 Vermarkter:

Hafen Hamburg Marketing, HHM
www.hafen-hamburg.de/de

de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen

Hamburg Cruise Center, HCC 
www.hamburgcruisecenter.eu/de

Hamburg CruiseNet, HCN
www.hamburgcruisecenter.eu/de/cruisenet/branchenguide

Hamburg Tourismus Hafen-Marketing
www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/hamburger-hafen/

HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/kultur-in-hamburg/kultur-von-a-bis-z/hafencity-infocenter-im-kesselhaus/

 Promotion: 

Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen, CMI
http://www.cml.fraunhofer.de/

Logistik-Initiative Hamburg, LIHH
www.hamburg-logistik.net/

Maritimes Cluster Norddeutschland, MCN
www.maritimes-cluster.de/

DE.HUB Logistics Hamburg
www.de.digital/DIGITAL/Redaktion/DE/Standardartikel/IT-Gipfel/digital-hub-initiative-hamburg.html

 Hintergründe: 

Fakten zum Hafen der HPA
www.hamburg-port-authority.de/de/der-hafen-hamburg/zahlen-und-fakten/

Fakten zum Hafen der HHM
www.hafen-hamburg.de/de

Fakten zu Kreuzfahrten des HCC
www.hamburgcruisecenter.eu/de/facts/passagierverkehr-und-calls-ab-hamburg

Fakten zu Kreuzfahrtankünften von Hamburg Tourismus
www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/schiff-und-kreuzfahrt-in-hamburg/schiffsankuenfte/

Fakten zur Hafencity von Hamburg Tourismus
www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/hafencity/

Die Zukunft des Hafens bei HPA
www.hafen-hamburg-2025.de/de/Seiten/default.aspx

 Interaktiv: 
Die Elbphilharmonie im Hafen
Foto: mediaserver.hamburg.de / Thies Raetzke

Livecams im Hamburger Hafen
www.hamburg.de/livecam-hafen/
www.hamburg.de/kreuzfahrtschiffe/3163108/kreuzfahrtschiffe-webcams/

Radar der Schiffsbewegungen
www.hamburg.de/schiffsradar/

Schiffsabfahrten Hamburger Hafen

www.dakosy-direct.de/ships/

Interaktiver Hafenplan der HHLA
www.hhla.de/de/kontakt/interaktiver-hafenplan.html


Interaktiver Stadtpan von Hamburg Tourismus
www.hamburg-tourism.de/infos/unterwegs-in-hamburg/stadtplan/

 Fotos: 

Schnappschüsse der HPA
www.instagram.com/hamburgerhafen/

Pressefotos + Filme der HHLA

www.hhla.de/de/foto-film.html

Pressefotos + Filme der HHM
www.hafen-hamburg.de/de/presse/media

Broschüren + Filme des Hamburg Cruise Center
www.hamburgcruisecenter.eu/de/article/medien-downloads

Pressefotos + Filme von Hamburg Marketing
http://marketing.hamburg.de/mediaserver.html

 Videos: 

Videos auf Hamburg.de
www.hamburg.de/hafen-heute/


Hafenfilme der HHLA 
www.youtube.com/hhladehamburgerhafen

SmartPort-TV der HPA
www.youtube.com/hamburgportauthority


Filme der HafenCity Hamburg
http://vimeo.com/hafencity

 Historie: 

Historische + aktuelle Fotos

Historie zur Speicherstadt
https://hhla.de/de/historie/speicherstadt.html

(c) 2017 HANSEVALLEY, Redaktion: Thomas Keup, Alle Rechte vorbehalten.
Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.


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Dienstag, 21. März 2017

HANSEPERSONALITY Willem van der Schalk: "Das Rad nicht neu erfinden!"

HAMBURG DIGITAL HAFEN


Die CMA CGM Alexander von Humboldt und
die CSCL Venus im Waltershofer Hafen
Foto: Hafen Hamburg Marketing / Peter Glaubitt
Er ist der größte Seehafen Deutschlands, nach Rotterdam und Antwerpen die Nr. 3 in Europa. Fast 10.000 Seeschiffe sowie 171 Kreuzfahrtschiffen mit 710.000 Passagieren machten an den 4 Containerterminals und 3 Passagierterminals 2016 fest.

Für den reibungslosen Betrieb im Hamburger Hafen sorgt das "Port Community System" der DAKOSY AG, dem IT-Zusammenschluss der Reedereien, Terminals und Spediteure in Hamburg.

Das "PCS" liefert alle Informationen über Im- und Export im Hamburger Hafen an private und öffentliche Partner der Logistik - vom Lotsendienst über Zollbehörde bis zum Güterbahnhof. Ein aktiver Partner des "PCS" ist der Geschäftsführer der Hamburger Logistikfirma A. Hartrodt. Unser HANSEPERSONALITY ist Willem van der Schalk:


Unternehmer und Branchenvertreter:
Willem van der Schalk
Foto: A. Hartrodt
Sie sind ein engagierter Unternehmer und zugleich neuen Technologien aufgeschlossener Spediteur im Hamburger Hafen. Wie groß ist der Einfluss digitaler Systeme heute für Spediteure, Reeder, Terminalbetreiber, Transporteure und Behörden, wie Zoll oder Gesundheitsbehörde?

Spediteure sind die Architekten der Supply Chain und ohne die Digitalisierung können heute die Schnittstellen von Auftragserteilung beim Endkunden, Bestellannahme, Planung bei der Produktion, Versandmanagement und Transportabläufe nicht mehr optimal abgestimmt werden.

Digitale Systeme sind für uns heute kaum noch wegzudenken, sie bestimmen unsere tägliche Arbeit. Bei der heutigen Komplexität der Abläufe im Hafen könnten die Mengen mit analogen und manuellen Prozessen nicht mehr bewältigt werden. Digitale Prozesse gibt es im Hafen bereits seit 1982 und früher hiess es Elektronische Datenintegration (EDI) und nicht Digitalisierung.

Gibt es mit einem weitgehend automatischen Hafen-Kommunikationssystem, wie dem "Port Community System" der DAKOSY - dem gemeinsamen IT-Anbieter der Reedereien, Terminalbetreiber und Spediteure -, überhaupt eine "digitale Revolution" im Hafen?


Sie fällt hier sicherlich deutlich geringer aus als in Bereichen, in denen die Digitalisierung noch nicht derart umfangreich Einzug gehalten hat. Digitalisierung gehört für Seeschifffahrt und Häfen schon seit Jahrzehnten dazu, damals hatte man dafür nur noch keinen richtigen Namen, man sprach noch nicht von Digitalisierung sondern eher von EDI-Datenaustausch.

Speditionsunternehmen haben mit einer Selbstverständlichkeit Daten zwischen den eigenen Tochtergesellschaften und Büros ausgetauscht. Unternehmen und Behörden sind es gewohnt, Informationen über Unternehmensgrenzen hinweg auszutauschen, um ihre Prozesse effektiv zu planen und durchzuführen. Natürlich ist die Digitalisierung damit nicht abgeschlossen. Die Plattformen werden ständig um neue Funktionen erweitert, wie z. B. die jüngsten Projekte zur Truckabwicklung zeigen.

Die Hafenbehörde HPA entwickelt mit "Smart Port" ein "New Single Window"-System für die im Hafen tätigen Branchen. In wiefern kollidieren die Aktivitäten der Hamburger Infrastrukturbehörde mit dem "Port Community System" von DAKOSY?


Es sollte darauf geachtet werden, dass das Rad nicht neu erfunden wird, sondern allenfalls komplementäre Services entstehen. Die Einbeziehung der Verkehrsinfrastrukturen wie die Belegungssituation von Parkplätzen in die digitalen Prozesse ist dafür ein Beispiel. Es ist sinnvoll die Verkehrsinfrastruktur wie Bahn, Binnenschiff und LKW zu fördern und die Abläufe zu virtualisieren und weiter zu digitalisieren. Die Daten sollten dann aber den privatwirtschaftlichen Systemen auch zur Verfügung gestellt werden und nicht umgekehrt.

Was können die gemeinsam an DAKOSY beteiligten und das "Port Community System" nutzenden Unternehmen der Hafenwirtschaft tun, um nicht von einem mit staatlichen Fördermitteln aufgebauten Konkurrenzsystem überrollt zu werden?

Zunächst einmal würde es ja keinen Sinn ergeben, eines der weltweit führenden Systeme durch ein anderes abzulösen. Die Akzeptanz ist ja auch deswegen so hoch, weil alle involvierten Rollen an der Gestaltung der Plattformen mitwirken.

Die nachträgliche Verstaatlichung des Informationsaustausches zwischen privatwirtschaftlichen Unternehmen wäre aus meiner Sicht auch eine merkwürdige Entwicklung. Wo immer es um behördlich relevante Daten geht, bestehen ja Schnittstellen zu DAKOSY. Wir müssen hier vielleicht noch mehr Aufklärungsarbeit leisten.

Wo sehen Sie als Hamburger Unternehmer, Spediteur und Hafenpartner die Grenzen einer Hafenbehörde HPA und wie könnten die Aktivitäten der HPA mit Virtualisierung und Datenauswertung mit dem Hafen-Kommunikationssystem kooperieren?



Engagiert in Speditionsverband und Handelskammer:
Geschäftsführer Willem van der Schalk
Foto: A. Hartrodt
Es wäre kontraproduktiv, wenn die HPA ein bereits hervorragend durch die Privatwirtschaft finanziertes und betriebenes System durch ein neues, staatliches System auszutauschen versucht.

Die Privatwirtschaft hat mit ihrem eigenen Geld 1982 mit DAKOSY ein heute in der Welt führendes System der Hafenkommunikation entwickelt. Daten unserer Kunden als Spediteur sind zu schützen und nicht jedem zugänglich zu machen.
Der Aufgabenbereich der HPA hat sich auf die Daten der technischen Anwendungen zu konzentrieren, die dann auch mit dem bereits vorhandenen System ergänzt und ausgetauscht werden können. Virtualisierung des Hafens sollte die HPA betreiben, ob das jedoch für den Absender einer Sendung in München von Bedeutung ist, wage ich zu bezweifeln. „Must have oder nice to have“ gehört in diesen Entscheidungsprozess mit herein.


Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: Wie gut sind die Hamburger Hafenunternehmer mit dem "Port Community System" der DAKOSY im Vergleich mit Rotterdam, Antwerpen oder anderen europäischen Wettbewerbern aus Ihrer Sicht als Nutzer aufgestellt?

Auch wenn es keine direkte Vergleichsmöglichkeit der Systeme in Antwerpen, Rotterdam oder anderer Häfen gibt, da die Prozesse in den Häfen immer etwas unterschiedlich sind, so ist objektiv gesehen das System in Hamburg schon zu den weltweit führenden zu zählen. Es unterstützt alle relevanten Prozesse. 


Spediteure, die mit ihren Kunden im In- und Ausland bereits einen digitalen Datenverbund aufgebaut haben, können dabei mit der "Datensammlung" schon deutlich außerhalb von Hamburg beginnen - sowohl auf der Landseite als auch auf dem Wasser. Auch wenn das System keine Pflichtveranstaltung ist, wird es trotzdem von so gut wie allen Unternehmen genutzt.

Es wäre wünschenswert, wenn einige große Reedereien sich dem System anschliessen, statt das Rad neu erfinden zu wollen, um die Nutzer des Hafens in ihr eigenes System zu zwingen.

Vielen Dank für die offenen Worte!

Das Interview führte Thomas Keup.

*  *  *

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Sonntag, 19. März 2017

HANSEPERSONALITY Prof. Dr. Henning Vöpel: Wer zu spät kommt, fliegt raus.

Hamburgs Digital-Forscher Prof. Dr. Henning Vöpel
Foto: HWWI
Konsolidierung der Startup-Szene, Rausflug aus globalen Logistik-Ketten, Reorganisation der Wirtschaft - die Digitalisierung wird auch vor Hamburgs Toren nicht halt machen. Am renommierten WeltWirtschaftsInstitut beschäftigt man sich in einem eigenen Forschungsbereich mit den Herausforderungen der Digitalisierung für die Freie und Hansestadt.

Der digitale Kopf des HWWI ist Direktor und Geschäftsführer des Instituts und Dozent an der Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA. Unser HANSEPERSONALITY ist Prof. Dr. Henning Vöpel:

Sie leiten das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI. Wie weit hat die Digitalisierung bereits die Hamburger Wirtschaft erreicht - von Schifffahrt über Logistik bis zum Handel?


Die Hamburger Wirtschaft ist aufgrund ihrer Struktur von Digitalisierung stark disruptiv betroffen - gerade Handel und Logistik sind sehr bald an der Reihe. Umgekehrt hat Hamburg eine riesige Chance, Modellregion für digitale Transformation zu werden. Die Aufgabe ist allerdings außerordentlich groß, weil sie hohe Agilität der Akteure und eine kohärente Transformationsstrategie erfordert.

Es gibt bereits viele interessante Einzelprojekte und Initiativen in Hamburg. Aber es fehlt ein wenig an übergeordneter Vernetzung, denn dies ist das Prinzip der Digitalisierung: Durch den Austausch von Daten entstehen neue Schnittstellen zwischen den Branchen. Die Logik der Transformation erfordert, diese Vernetzung systematisch zu koordinieren.


Sie haben am HWWI einen eigenen Forschungsbereich für das Thema digitale Ökonomie eingerichtet. Womit beschäftigt sich “IDEAS@HWWI” konkret?


Ich betrachte die digitale Ökonomie als einen eigenen Forschungszweig, denn die durch Digitalisierung ausgelösten Veränderungsprozesse sind sehr tiefgreifend. Wir werden sie als Gesellschaft nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir ein umfassendes Verständnis der Folgen entwickeln. Das bedeutet, wir müssen erforschen, wie Technologie, Märkte und Regulierung zusammenwirken.



Wir wissen heute wenig über unsere Zukunft. Digitale Transformation ist wie eine Expedition: Wir erkunden Neuland. Dafür brauchen wir das Rüstzeug und eine neue Landkarte. Vor diesem Hintergrund habe ich bei uns am HWWI das Institute for Digital Economics and Applied Solutions IDEAS@HWWI gegründet mit dem Ziel, uns als Gesellschaft besser auf die Herausforderungen vorzubereiten.  


Aus den Ergebnissen Ihrer Forschung: Welche digitalen Technologien wirken am Stärksten auf die Veränderungen der Wirtschaft global ein?


Die stärkste disruptive Wirkung auf bestehende Geschäftsmodelle haben zunächst die großen Plattformen, die sich gerade überall bilden und zwischen Anbietern und Konsumenten schieben. Die nächste Welle an Disruption kommt von den Algorithmen und der künstlichen Intelligenz, die ihren Einsatz vor allem in der Industrie finden werden und die Wertschöpfungs- und Logistikketten erheblich verändern werden. Zusammen mit dem 3D-Druck wird sich dadurch die globale Wirtschaft völlig neu organisieren. Bestehende Netzwerke werden durch die neuen digitalen Beziehungen abgelöst.


Welche Geschäftsmodelle sind in der Digitalökonomie besonders erfolgversprechend - nicht nur kurzfristig im Zusammenhang auf Copycats?


Erfolgversprechend sind Geschäftsmodelle, die besonders disruptiv sind, denn sie treffen die etablierten Modelle in ihrem Kern und ziehen das Geschäft sofort und direkt an sich. Das sind heute vor allem solche Modelle, die sich den direkten digitalen Zugang zu Kunden und Vertriebswegen zu Nutze machen.


Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss die Politik, sowohl auf Stadt-, als auch auf Bundesebene für die digitale Wirtschaft schaffen?

Die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind essenziell. Digitalisierung basiert auf dem Austausch von Daten. Wenn dieser nicht stattfindet, weil Daten nicht hinreichend geschützt sind vor Missbrauch, Sabotage und Manipulation, scheitert Digitalisierung oder sie kommt gar nicht erst zustande. Bund und Länder müssen in diesen Fragen dringend zusammenarbeiten.

Mit der Regulierung ist eine Reihe offener Fragen verbunden, z.B. wie ein digitaler Patentschutz aussieht in einer Welt, in der Daten und Informationen zwischen Unternehmen offengelegt werden, zum Beispiel gegenüber Unternehmen aus Ländern, die keine ausreichende Datenschutzgarantie geben. Auch ethische Fragen werden von uns sehr explizit beantwortet werden müssen. Nehmen Sie die Frage, wie wir ein selbstfahrendes Auto programmieren wollen, wenn dieses in eine Unfallsituation gerät. Es kommen sehr grundlegende Fragen auf uns zu.   

Die Medienindustrie ist bereits umgebrochen worden. Wie sehen Sie die Zukunft der Hamburger Branchen Schifffahrt, Logistik und Handel?


In gewisser Weise sind diese Branchen als nächste dran und zwar sehr tiefgreifend. Denn sie sind gleichzeitig von mehreren digitalen Innovationen betroffen: der Bildung von Logistik-Plattformen, den Auswirkungen von intelligenten Algorithmen und dem 3D-Druck. Es wird darauf ankommen, daraus eine digitale Gesamtstrategie für den Hafen- und Logistikstandort Hamburg zu entwickeln.


Welches sind die größten Risiken für die traditionellen Hamburger Reeder, Schiffsmakler, Spediteure, Transporteure und Kaufleute in der global digital agierenden Welt?


Die größte Gefahr besteht darin, dass man jetzt die Transformation verpasst. Wer jetzt zu spät kommt, fliegt aus den globalen Ketten raus - womöglich für immer. Jetzt wird Zukunft gemacht.


Wie bewerten Sie die Zunahme an schnell wachsenden Startups im Digital-Umfeld? Sind Startups die Lösung zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft?


Startups sind enorm wichtig, weil sie die Veränderungsprozesse beschleunigen. Sie sind gewissermaßen die Revolutionäre der digitalen Revolution. Aber wenn wir in zehn Jahren auf heute zurückschauen, wird uns bewusst werden, dass dies nur die erste Welle der Digitalisierung ist. Der Startup-Szene steht eine enorme Konsolidierung bevor. Danach wird sich das Feld lichten und eine neue Qualität die Transformation bestimmen.

Wir reden dann über die Re-Organisation von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft insgesamt. Alle unsere Systeme - von Bildung, Gesundheit, Arbeit und Sozialstaat - werden sich verändern. Noch scheint es überschaubar, aber bald - wenn die Vernetzung sich potenziert und die Teile ineinandergreifen - wird die Entwicklung exponentiell sein und einen technologischen Sprung auslösen.


Zum Schluss unsere traditionelle Hamburg-Frage: Wie gut ist unsere Stadt in Politik und Wirtschaft aufgestellt, um die digitalen Herausforderung der kommenden Jahre zu meistern?

Insgesamt gut, aber in einigen Bereichen müssen wir Tempo aufnehmen und eine Vorstellung darüber entwickeln, wie wir die Stadt aus dem Status quo in ihre digitale Zukunft transformieren. Wichtig wäre es, einen Ort für digitale Transformation zu schaffen, an dem Digital real wird, also konkret in das urbane Leben einfließt. Über einen solchen Ort ließe sich die notwendige Agilität des doch noch eher traditionellen Wirtschaftsstandortes Hamburg erzeugen.

Innovationen entstehen im digitalen Zeitalter anders als früher. Dafür müssen wir die Innovationsstrukturen umbauen, wir benötigen ein experimentelles, interdisziplinäres und kollaboratives Innovationssystem, das zwischen Wirtschaft und Wissenschaft viel offener und durchlässiger ist und alle Akteure zusammenbringt.   

Vielen Dank für die spannenden Insides!

Das Interview führte Thomas Keup.



Aktuelles Engagement des HWWI:

HANSEEXKLUSIV: Hamburg bekommt Logistik-Innovations-Park "Hammerbrooklyn"


Weitergehende Informationen:

IDEAS@HWWI
www.hwwi.org/forschung/ideashwwi.html


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