Montag, 31. Oktober 2016

HANSEINNOVATE: Wie kommt das “Next” in die Wirtschaft?

Hamburg ist die Wirtschaftshauptstadt Deutschlands. Ist Hamburg auch die Innovationshauptstadt der Republik? Was passiert hinter den Glastüren von Verlagshäusern, Handelsriesen und Mittelstand? Mit rd. 15 Innovationsinitiativen ist die Hansestadt gegen mehr als 70 firmeneigene Programme in der Hauptstadt weit abgeschlagen. Eine Bestandsaufnahme an Elbe und Alster:

Ist die Wirtschaftsmetropole auch Innovationsmetropole?
Foto: mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht
Was automatisiert werden kann, wird automatisiert. Im nächsten Schritt ist alles miteinander vernetzt - im industriellen “Internet der Dinge”. Am Anfang sind es nur Kühlschränke - am Ende intelligente Roboter, die in den kommenden 2 Jahrzehnten jeden 2. Job kosten werden.18 Branchen sind laut Oxford-Studie bereits in der digitalen Transformation. Alles, was wir mit dem Verstand machen können, kann künftig auch ein Computer machen.

Wie gut ist Hamburg und die Wirtschaft auf die “digitale Revolution” vorbereitet? Welche Branchen sind bereits betroffen und was droht Hamburgs Kaufleuten, wenn sie sich nicht öffnen? Als Hamburg Digital Magazin ist die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben - mit und ohne Startups - unser Fokus. Schauen wir hinter die Kulissen, was in Hamburg bereits läuft - und was noch nicht:

Was macht unsere Stadt innovativ “@work”?

UPDATE: Mit weiteren Konferenzen in Hamburg

Mensch und Maschine wachsen zunehmen zusammen. Grafik: Gerd Leonhard + Trendone
Auch in Hamburg jagt eine Konferenz das nächste Festival: Mit
- 12min.me
- Campus Innovation
- Freiheits-Business Konferenz
- Hamburg Games Conference
- Hamburg Innovation Summit
- Hamburg Startup Mixer
- Next Conference
- Scoopcamp
- Solutions Hamburg
- TEDxHamburg
- VDZ Tech Summit
- Vocer Innovation Day
- Year of the X Festival u. a.
ist die Hansestadt vorn dabei, wenn es um die Diskussion zu künftigen Konzepten auch für die Hamburg ansässigen Branchen und künftige Geschäftsmodelle geht.

Werfen wir einen Blick auf die internen und externen Innovationsprogramme in Hamburg:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Medienprogramme:

Handelsprogramme:

Finanzprogramme:

Logistikprogramme:




Weitere Programme:




Hinweis: Ausgewählte Innovationsprogramme. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten.


Was ist die “Next” Hamburg Medieninnovation?




Eines fällt sofort ins Auge: Die meisten der rd. 15 Innovationsprogramme sind interne und externe Angebote der Medienhäuser. Das macht Sinn bei mehr als 2.000 Verlagsunternehmen, rd. 25.000 Beschäftigten im Printsektor, 19.000 Beschäftigten in der mediennahen PR-, Werbe- und Marketingbranche, 14.500 Mitarbeitern in Funk, Film und Fernsehen sowie über 20 Hochschulen mit Schwerpunkt Medien. Kein Wunder, dass die Wirtschaftsförderung mit NextMedia.Hamburg einen besonderen Schwerpunkt auf die Medienwirtschaft legt.



Erfolgsfaktor Branchenkooperation statt Silodenke.



Finkenwerder als Innovationsstandort für die Luftfahrt
Foto: mediaserver.hamburg.de / Martin Brinckmann

In einem weiteren Thema ist man in Hamburg ebenfalls gut aufgestellt: Mit dem Ziel eines “Silicon Valleys der Luftfahrt” hat sich in Finkenwerder mit dem futuristischen ZAL TechCenter und dem benachbarten Airbus BizLab eine neue Keimzelle für Innovationen entwickelt. DIe ersten beiden Startups konnten gerade von Airbus zum ZAL umziehen. Auch hier beweist sich die Kooperation innerhalb einer Branche als erfolgversprechendes Modell, ähnlich wie bei NMA.VC in Hamburg, Medialab Bayern oder Werk1 in München.



Innovationen in Hamburg? Noch "Luft nach oben".




Im Vergleich zum Bundesgebiet ist Hamburg mit seinen unternehmensnahen Innovationhubs für Medien, Handel, Finanzen oder Logistik jedoch unterrepräsentiert. Die Gästeliste des von uns - zusammen mit Deutsche Startups und GRÜNDERMETRO - veranstalteten Corporate-Innovations-Netzwerks “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” umfasst mehr als 120 Großunternehmen mit 100 Innovationsprogrammen, von denen über 70 interne und externe Programme in der Startupmetropole Berlin durchgeführt werden.


Startups: Von der Idee zum Produkt zur Vermarktung.




Während Hamburger Medien vor allem auf die Möglichkeiten von Startup-Inkubation und Tech-Labs setzen, ist die Bandbreite der Förderangebote deutschlandweit noch breiter: Dazu zählen regionale Akademien und Mentoringprogramme (z. B. in Gütersloh), Ideenentwicklung und Prototyping in Inkubatoren, Produktentwicklung und Marktreife in Acceleratoren, Branchenlabs für Medien und Versicherungen (z. B. in München) sowie Beteiligungen und Übernahmen dank Corporate Venture Capital.


Startups aus Berlin attackieren Hamburger Frachtkontore
Foto: mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

Berliner Konkurrenz für Hamburger Frachtkontore




In einem Thema ist Hamburg noch nicht vorn mit dabei: Mit Freighthub der Gebrüder Heilemann und der Copycat Instafreight der Samwer-Brüder drängen neue Player in das Hochheitsgebiet des Frachtverkehrs. Beide Plattformen sind im Company Building hochgezogen worden und zielen als Frachtvermittler auch auf Luft- und Seefracht. An dieser Stelle müssten in den Kontoren die Alarmglocken schellen, denn es sind branchenfremde Absolventen aus Östrich-Winkel und Vallendar, die ein Auge auf den Markt geworfen haben. Eine kleine Hoffnung gibt es: In der kommenden Woche bringt der Marine- und Offshore-Spezialist MacGregor mit "CargoHack" Tech-Startups und Software-Developer zum "Hack the Sea"-Hackathon in Schenefeld zusammen.



Das einzig wirkliche Ziel: "From ideas to invoices".




Es reicht bei Weitem nicht aus, hochkarätige Innovationsevents mit etablierten Branchenvertretern aufzusetzen. Es reicht nicht aus, “Garagen” mit ambitionierten Gründern einzurichten. Aus vielen Gesprächen mit Geschäftsführern, Innovationsmanagern und Programmdirektoren bei “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” wird klar, dass eine Kombination von Faktoren innerhalb und außerhalb des Unternehmens entscheidend ist, die “digitale Revolution” zu meistern.



Die kommenden Monate werden zeigen, ob weitere traditionelle Branchen der Hamburger Wirtschaft aufwachen und sich den neuen Herausforderungen digitaler Möglichkeiten stellen - oder ob sie von neuen Playern á la Heilemann und Samwer zunächst bedrängt und schließlich verdrängt werden. In einem global-vernetzten Business sind die Gewinner von gestern womöglich die Verlierer von morgen. Denn: Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.



Exklusiver Veranstaltungs-Hinweis:



Einladung zu INNOVATIONS meet INNOVATIONS



Netzwerktreffen der Corporate-Innovatoren bei K-Invest
Foto: Gründermetro / Kny Photographie

Das Corporate-Netzwerk-Event “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” zusammen mit Deutsche Startups, GRÜNDERMETRO und HANSEVALLEY findet wieder am 5. Dezember d. J. statt, dieses Mal bei Katjes Greenfood in Berlin. Eingeladen sind Vorstände, Geschäftsführer, Chief Digital Officer, Business Developer, Innovationsmanager und Programmdirektoren von Unternehmen mit eigenen oder gemeinsamen Innovationsprogrammen in Deutschland.

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ausschließlich Firmenvertretern möglich. Startups, VCs, Wirtschaftsförderer, Wissenschaft, Netzwerke und Dienstleister sind in dem vertraulichen Rahmen nicht zugelassen. Eine Bewerbung zur Aufnahme in den exklusiven Gästeverteiler ist unter innovations@spreefactory.com möglich. Interessierte Unternehmen können sich als Gastgeber des regelmäßigen Events bewerben.


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Donnerstag, 27. Oktober 2016

HANSEEVENTS: “Cherry Picking” und “Closed Shop”?

Was ist los bei einigen Hamburger Innovations-Events? Warum akkreditieren bekannte Hamburger Veranstalter anscheinend nur Journalisten, die ihnen genehm sind? Und was hat das für Folgen bei Medienvertretern, die nicht mit Veranstaltern “kuscheln”? Ein Hamburger "Erlebnis-Bericht” aus unserer Redaktion:

Vocer-Innovation-Day mit selektiertem Presseeinlass?
Grafik: vocer.org
Es ist die zweite unglaubhafte Ablehnung innerhalb von 2 Monaten: Der Hamburger “VOCER Innovation Day” mag offensichtlich "unbekannte" Berichterstatter ebenso wenig, wie die Hamburger Innovationskonferenz NEXTConf. Hinter beiden Events stehen Hamburger Veranstalter: Die NEXT ist ein Event der Hamburger Digital-Agentur “Sinner-Schrader” mit “Faktor 3”, das VOCER-Event wird vom Hamburger “Verein für Medien- und Journalismuskritik e. V.” ausgerichtet. Genau dieser Verein erntet jetzt Kritik für seine eigene Türpolitik.

"In" ist, wer drin ist - aber nur, wer einem passt?

Beide Veranstaltungen "hacken" gern kostenfreie Werbung und verlosen Tickets. Doch bei der Einladung von Journalisten ist selbst beim anspruchsvollen VOCER-Journalisten-Event anscheinend Schluss mit der Offenheit: Wenn es um die Akkreditierung von Medienvertretern geht, argumentieren die Pressemitarbeiter von NEXTConf und VOCER-Day mit “begrenzten Kapazitäten”, verweisen im gleichen Atemzug jedoch ungeniert auf den Onlineshop zum Erwerb eines regulären Tickets.

2 Klassen-Gesellschaft bei der NEXTConf in Hamburg?
Foto: NEXTConf, creativecommons.org/licenses/by/2.0/
Aus mehr als 18 Jahren Pressearbeit in der IT-Industrie und für Veranstaltungen kenne ich die “künstliche Verknappung” gut, um nicht in eine rechtlich kritische "Ungleichbehandlung" zu geraten. Defacto ist es die einzige Chance, unbekannte und unliebsame Journalisten vor der Tür zu halten: Kein Journalist ist bereit, selbst für eine positive Berichterstattung bis zu 690,- € (reguläres Ticket NEXT Conf. 2016) zu zahlen. Auch 60,- € Eintritt für einen Bericht zum VOCER-Journalistentag beim "Spiegel" sind wirtschaftlich in keinem Fall vertretbar.

NEXT - geschrumpft auf ein Regionalevent.

Folge: Events mit einer “Closed Shop”-Politik werden perspektivisch auch von wohlgesonnenen Journalisten gemieden, da sich die unschöne Praxis unter Kollegen rumspricht. Die gewünschte Berichterstattung bleibt zunehmend aus, das Event verliert an Bedeutung. Die Hamburger NEXTConf schrumpfte mit ihrer bis heute praktizierten Auswahl von 2.000 auf 1.300 Teilnehmer. Die Zeiten als Leitevent der “Berlin Web Week” sind vorbei, die Agentur-Veranstaltung zog sich mit Unterstützung der Stadt zurück in den Schoß des Hamburger Reeperbahnfestivals.

Klüger als die PR von NEXTConf und VOCER-Day waren die Pressebetreuer von Scoopcamp und Startups@Reeperbahn. Die PR-Mitarbeiter sahen die Chancen, vereinbarten Interviews und stimmten Themen ab. Beide Events konnten bei uns und befreundeten Medien, wie dem nationalen Startup-Magazin Deutsche Startups, Berichterstattung gewinnen. Gleiches planen wir mit dem “Year of the Monkey”-Festival und dem Hamburger "Neptun-X-Award". Warum hören einige Veranstalter den Schuss - und warum erlauben sich andere auch 2016 offensichtlich eine "Closed-Shop"-Politik?

Unwissenheit, Not oder "Cherry Picking"?

Ist es die Fehlleistung von Junior-Mitarbeitern in der PR, nicht zu recherchieren, wer anfragt? Ist es das "Digitale Ego" einzelner Hamburger Eventmacher, ungewollte Journalisten zahlen zu lassen? Sind die Veranstalter trotz "Ausblick auf die nächsten 10 Jahre digitaler Entwicklung" mit ihrer Kalkulation in Schwierigkeiten geraten? Oder ist es "Cherry Picking" von Organisatoren, nur ihnen genehme Medienvertreter zuzulassen, selbst wenn sie öffentliche Event-Förderung bekommen?

Aus unserer Sicht ist es in jedem Fall schade, sich mit einer wenig glaubhaften Standard-Ausrede eine Berichterstattung zu verbauen. Es ist schade, welches Bild einzelne Hamburger Veranstalter über ihre vermeintlich "open-minded" Events abgeben. Mit der gern zitierten “Weltoffenheit” Hamburgs hat die Türpolitik leider nur wenig gemein. Vielleicht nutzen die Veranstalter aus Agenturbranche und Journalismus diesen Beitrag als Chance zu einem wirklich offenen Miteinander - denn die Welt ist digital-vernetzt und berichtet auch über die Türpolitik offen.


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Montag, 24. Oktober 2016

HANSEPOLITICS: Hamburg und Berlin planen Zusammenarbeit.

AKTUELLER REPORT

Hamburg: Als “Gateway to Market” zum Erfolg.


“Berlin ist das German Lab. Hamburg ist das Gateway to Market.” Meinolf Ellers - seit 22 Jahren Intrapreneur der mit Hamburg und Berlin verbundenen Nachrichtenagentur DPA - spitzt zu, wie die digitale Zukunft Deutschlands wichtigster Startup-Zentren aussehen könnte. HANSEVALLEY tauchte in den vergangenen Wochen in die Wirtschaftshauptstadt an der Elbe ein und entdeckte neue und gute Ideen in Startupszene, Großunternehmen und Stadtpolitik.


Nur 77 von mehr 580 Hamburger Startups sind im aktuellen Deutschen Startup-Monitor des Berliner Startup-Verbands berücksichtigt, fasst SPD-Fraktionschef Hansjörg Schmidt die Diskussion um die vermeintlich schwachen Zahlen für die hiesige Startup-Szene in der “Welt” zusammen. Die Hamburger FDP holt die Keule der Kritik raus und wirft dem rot-grünen Senat nach dem jährlichen Startup-Zahlen-Roulette aus der Hauptstadt Versagen vor.


Innovationen nehmen im Hafen ihren Weg.


Aktuelle Zahlen und Fakten zur Hamburger Digital-Szene
Foto: mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier
Nach der Euphorie über die dynamische Startup-Szene Hamburgs scheinen Teile der Stadt in Pessimismus zu verfallen: Abbau der Bürokratiehürden, Verbesserung des Kapitalzugangs, Vernetzung mit etablierten Unternehmen und konkret umsetzbare Lösungen - Forderungen, die im jüngsten Berliner Wahlkampf von Parteien und Vereinen genauso gefordert wurden.

Wie kann Hamburg seine dynamische Tech-Szene wirklich nach vorne bringen? Und was passiert tatsächlich im Hamburger Senat?


“Historisch gesehen, fangen Innovationen hier im Hafen an, ihren Weg zu nehmen”, fasst es Comdirect Startup-Macher Mariusz Bodek zusammen. Das könnte schon bald wieder so sein. Cisco entwickelt in seinem Berliner Innovationlab mit der TU Berlin eine intelligente Lichtsteuerung für Industrieanlagen. Diese Laternensteuerung soll im Hamburger Hafen erstmals eingesetzt werden, berichtet Hamburgs erster Digitalisierer - Staatsrat Carsten Brosda - bereits im vergangenen Jahr vor Studenten der HAW Hamburg.


Treffpunkt für das neue, digitale Hamburg.


Startup-Beratung im Betahaus Hamburg
Foto: mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch
Nach Berlin-Hype und Hamburg-Flucht könnte ein "hanseatischer Weg" Vorbild für einen nationalen Weg werden. Im Mittelpunkt: Die "Startup-Dynamik intelligent nutzen", um gestandene Industrien digital zu transformieren. Davon hat die Hansestadt mit Hafen, Handel, Logistik, Luftfahrt, Medien, Gesundheit und erneuerbaren Energien jede Menge. Fangen wir in der Startup-Szene an, die mit 580 Gründungen laut Hamburger Startup-Monitor eine wachsende Nr. 2 in Deutschland ist.


Ein Freitag-Abend, Anfang Oktober d. J., auf einem alten Fabrikgelände am Beerenweg in Altona. Der Gewerbehof ist das Zuhause des Startups “Connected Health”. Founder Johannes Jacubeit lädt zum Networking mit Freunden. Unter dem Motto “Bartime@Lifetime” treffen sich Gründer, Entwickler, Marketer und Partner, um sich auszutauschen. Die Küchenparty wird zur Ideenschmiede für neue Projekte und ist auch der Geburtsort des Titels “Hansevalley”. Mit dem Folge-Event am 9.12. wird die “Bartime” ein regelmäßiger Treffpunkt für das neue, digitale Hamburg.


Kooperation der Kaufleute für Innovationen.


Der neue, internationale Batch des nma.vc
Foto: next media accelerator / dpa / Medici
Ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit Hamburger Firmen mit Startups ist der “Next Media Accelerator” der DPA mit 10 Investoren. Im Vergleich zu Firmenlabs ist er ein Branchenaccelerator, dem die Medienhäuser der DPA-Genossenschaft vertrauen. Dabei geht die Agentur mit Chief Digital Officer Meinolf Ellers in den Lead: “Es braucht einen, der das Risiko trägt.” Das Ziel sind möglichst viele MVPs und Pilotprojekte rund um inhaltegetriebene Geschäftsmodelle, die schnell zusammen mit den medieneigenen Tech-Labs in Hamburg umgesetzt werden.


Das von Meinolf Ellers mit Hamburgs “Chefdigitalisierer” Carsten Brosda und Bodo Kraeter - Gründer und Chef der mit digitalen Geschäftsmodellen vertrauten M&A-Beratung Skillnet - entwickelte Konzept ist ein Impulsgeber für die starke Medienwirtschaft und ein mögliches Vorbild für weitere Hamburger Branchen und die Hansestadt als deutsches “Gateway to Market”. Gelingt es den Akteuren, die Kaufleute zur Kooperation in Sachen Brancheninnovationen zu bewegen, könnte von hier aus ein wichtiges Signal für eine erfolgreiche Digitalisierung in Deutschland ausgehen.


5% Investment in die Assetklasse Startups.


Mariusz Bodek von der “Comdirect Startup-Garage” hat ebenfalls klare Vorstellungen zur Förderung von Innovationen in der Stadt: “Wir sind hier die Wirtschaftshauptstadt Deutschlands. Ich will, dass das alte Geld das neue Geld trifft.” Unterm Strich gehe es um Investments der Hamburger Family-Offices in die Assetklasse Startup-Finanzierung, so Bodek. Hier sind wohl die Verbände der Familienunternehmer und Wirtschaftssenator Frank Horch gefordert.


Berkeleys Entrepreneurship-Vordenker Andre Marquis fordert beim 2. exklusiven “12min.me”-Event von “Hamburg Valley or Silicon Harbor” vergangene Woche im amerikanischen Generalkonsulat am Alsterufer ganz konkret 5% Investment deutscher Mittelständler und ihrer Stiftungen in innovative Startupideen. Für den Leiter der Berkley Innovation Acceleration Group geht es nicht um “Entweder, oder”. Der amerikanische Innovator empfiehlt etablierten Unternehmen und Stiftungen, ihren traditionellen Weg um Startup-Innovationen zu ergänzen.




Neue Zusammenarbeit Hamburg-Berlin.

Die kleine Reise endet im Hamburger Betahaus - neben dem Mindspace eines der Epizentren der jungen Tech-Szene an Alster & Elbe. Im Vergleich zum quirligen Schwesterhaus nahe des Berliner Moritzplatzes geht es hier deutlich ruhiger zu. Ein regelmäßiger Gast und Kenner der Hamburger Fintech-Szene fasst die Atmosphäre treffend zusammen: “Das Betahaus ist - wie die Hamburger Szene - eher Understatement, dafür aber mit Hand und Fuss.” Bleibt die Frage nach dem Verhältnis zu Berlin.  

HANSEVALLEY erfuhr exklusiv aus gut unterrichteten Kreisen, dass Hansestadt und Hauptstadt künftig zusammenarbeiten wollen. Die Metropolen an Elbe und Spree wollen international gemeinsam als deutsche Startup-Zentren auftreten, z. B. auf einer SXSW in Austin, in New York oder Tel Aviv. Nach der Idee von “German Lab” plus “Gateway to Market” könnten Berlin und Hamburg mit hauptstädtischer Sogwirkung und hanseatischem Geschäftssinn Gründer und Ideen aus aller Welt für Deutschland und unsere Wirtschaft interessieren. Und die ist in Hamburg.


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  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

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  • Gewinnen Sie erstklassige Mitarbeiter - für Ihre digitale Zukunft.
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