Dienstag, 11. April 2017

HANSEFUTURECANDY: "Wenn man wartet, ist es zu spät ..."

HANSE DIGITAL REPORT

Mittwoch, 8. März d. J., auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin: Der gemeinsame ITB-Messestand von Hamburg Tourismus und 60 Partnern, wie führenden Kreuzfahrtlinien, Kultureinrichtungen und Dienstleistern in der Messehalle 6.2 auf dem Messegelände unter dem Funkturm wird zur großen Bühne: Unter dem Titel "Hamburg - Große Klänge. Große Schiffe. Große Zukunft" lädt die Tourismus-Förderung unserer Stadt zum Branchen- und Medienempfang 2017.


Der Hamburg Tourismus-Stand@ITB Berlin 2017
Foto: Instagram / @hansevalley / Thomas Keup
Neben Grußworten aus Politik und Tourismus sowie flotter Moderation der Originale Anke Harnak und Yared Dibaba sind zwei Programmpunkte besondere Highlights des ITB-Auftaktes: Yared Dibaba betritt auf der Eventbühne erstmals die Elbphilharmonie - virtuell mit Datenbrille vor den Augen. Sein Erlebnis wird nur noch von einer putzigen Maschine getoppt: dem Service-Roboter "Pepper" der japanischen Tech-Schmiede SoftBank.

Hinter den besonderen Momenten des Berliner Tourismus-Events steht die Hamburger Innovationsagentur "Future Candy". Wir wollen mehr wissen über die Zukunftsmacher aus dem Fabrikloft in Hammerbrook. Ein Hanse Digital Report:


Das Büro vom Future Candy in Hamburg
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Hamburg, Gotenstraße, im Gewerbegebiet von Hammerbrook: Zwischen Handwerksbetrieben und Büros findet sich hinter einem bescheidenen Eingang eine der interessantesten Adressen des digitalen Hamburgs: Unter dem Dach des schlichten Gewerbebaus kümmert sich ein Dutzend junger Mitarbeiter um den "heissen Scheiss" von Morgen. Auf dem Tisch: nagelneue VR-Brillen für den Versand an Kunden.

Vor mir sitzt Nick Sohnemann, MBA-Absolvent der Hamburg Media School, Sohn aus einer Hamburger Unternehmerfamilie. Die Innovationsagentur "Future Candy" ist nicht der erste Schritt seiner Reise in die Zukunft. 2006 fängt er im Innovationsbereich der Werbeagentur "OMD" an, schlaut die Kollegen als Marktforscher auf. 2 Jahre später wechselt Nick in die Zukunftsagentur "Trendone" - ist von Anfang an im Business Development für Forschung und Beratung rund um Trends und Zukunftsthemen an Board.

Nicht Zukunftsforscher, sondern Innovationsberater

Die Beratung reicht dem rastlosen Jungunternehmer nicht aus. Kunden fragen ihn, wie man die Zukunftstrends aus der Innovationsberatung umsetzen kann. Der Betriebswirt greift zu, gründet die Agentur "Innospark" - frei nach dem Vorbild "Innosight" des Harvard-Wirtschaftswissenschaftlers und "Innovation Dilemma"-Autors Clayton Christensen. "Innospark" ist nicht unbedingt "heisser Scheiss", doch Nick hat noch nicht den Mut, mit dem verrückten Titel "Future Candy" an den Start zu gehen.

Im März 2013 benennt der Hamburger die Firma schließlich um, arbeitet zunächst weiter als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Innovationslabs der Hamburg Media School. So gewinnt der junge Unternehmer Know how und Ideen auch für seine eigene Firma. Das Business beginnt mit Vorträgen und Workshops. Noch ist nicht 100%ig klar, was Kunden einmal bereit sind, zu ordern. Eines ist dem Early Adaptor jedoch jetzt schon bewußt: "Ich wollte nicht Zukunfts- oder Trendforscher sein. Ich wollte als Innovationsberater arbeiten."

Future Candy "Mobile Lab": 25.4. im DI-Lab@HSBA


Zukunft live erleben mit der Tech Flat
Foto: Future Candy
Seine Vorträge sind konkret, nicht abstrakt, darauf legt der Chef des Innovationsteams wert. Mittlerweile ist "Future Candy" eine Innovationsagentur. Stolz fügt Nick hinzu: "Wir machen Prototyping." Doch vor der Umsetzung steht das Kennenlernen. Mit einem Mobilen Lab präsentiert er mit seinem Team auf Konferenzen und in Labs die neueste Technik. Das "Mobile Lab" ist eine Chance, den "heissen Scheiss" aus erster Hand erklärt zu bekommen. Eine Möglichkeit haben Hamburgs Firmeninnovatoren bei der Premiere der Hamburg Digital Community NEXTHANSE am 25. April im DI-Lab@HSBA.

Neben dem "Mobile Lab" bietet das Team der Hamburger Innovationsagentur mit der "Tech Flat" ein Abo-Modell für die neueste Technik. Alle drei Monate bekommen Innovationsabteilungen von Unternehmen ein Paket mit den jüngsten Entwicklungen - für drei Monate zum Ausprobieren inkl. technischem Support des Future Candy-Teams. Zwischen 20 und 25 Gadgets kriegen Abonnenten so im Jahr zu sehen. Die Jahresrate liegt bei 18.000,- €. In den kommenden Wochen startet dazu eine Finanzierungskampagne auf Kapilendo

Der Grundsatz: Niemals mehr einen Trend verpassen.
Future Candy-Chef Nick Sohnemann
Foto: Future Candy

Die "Tech Flat" macht durchaus Sinn. Nick erklärt das so: "Du kriegst immer das Neueste zum Ausprobieren. Viele Unternehmen können auf Grund von Einkaufsrichtlinien, Restriktionen oder Listungen neueste Technik regulär nur schwer beziehen." So kann kaum ein Corporate-Vertreter einfach über sein Amazon-Konto Echo mit Alexa bestellen und ins Büro liefern lassen. 15 namhafte Unternehmen zählt der pfiffige Unternehmer bereits zu seinen Kunden, darunter Daimler, Edeka, Interone, Jung von Matt, Otto oder Telefonica.

Die Idee stammt aus Gesprächen mit der Edeka-Zentrale: Jemand kauft die neueste Technik ein, die Unternehmensvertreter können sie ausprobieren und schließlich kann der "heisse Scheiss" weiter genutzt werden. Frei nach dem Modell der "Shared Economy" setzt der Hamburger Unternehmersohn die Idee nun für viele Firmen um. Zunächst ist die "Tech Flat" wohl vor allem ein Inspirations-Angebot für Firmen, die den Schalter schon umgelegt haben und mit eigenen Teams an der Digitalisierung arbeiten.

Dann muss Nick Sohnemann auch schon wieder los. Im Innovationslab "SPIELFELD" von Roland Berger und VISA Collab Europe präsentiert "Future Candy" die ganze Bandbreite der aktuellen Technologien zum Ausprobieren - vom 3D-Drucker über Amazon Alexa, die Hololens, Virtuell Reality bis zur smarten Luftmessung. Zum Schluss gibt uns der Hamburger Vorreiter noch drei Trends mit auf dem Weg an unseren Schreibtisch:

 1. Die Zukunft bleibt mega unsicher. 
Digitalisierung wird die gesamte Wirtschaft in den kommenden 20 bis 30 Jahren auf den Kopf stellen.

 2. Die Kultur des Ausprobierens hilft. 
Prototyping neuer Produkte und Services wird wichtiger denn je. Innovationen zu entwickeln, wird Kernkompetenz.

 3. Technologien ver-/treiben Märkte. 
Technologien werden andere Bereiche des Lebens erreichen und verändern (wie Olaf Scholz richtig feststellt - s. o.).

*  *  *

 Hamburg Digital Background: 


Die 5 "Superstar"-Technologien werden uns auf weiter begleiten: das Automobil, der Fernseher, der Personal Computer, das Smartphone und die Waschmaschine. Dazu kommen aktuelle Tech-Themen, die auch in Hamburg stark vertreten sind:

Das "Mobile Lab" am 25.4. bei NEXTHANSE:
Premiere der Hamburg Digital Community

Die Innovationsagentur Future Candy:
www.futurecandy.com


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