Mittwoch, 7. Juni 2017

HANSEINNOVATIONS: Die Transferbeschleuniger aus dem InnovationCampus.

HAMBURG DIGITAL REPORT
Handelskammer InnovationCampus
Foto: HSBA/Daniel Sumesgutner

Der Handelskammer InnovationCampus am Adolphsplatz. Der Aufsehen erregende Neubau mit seiner Hochhausfasade im Art Deco-Stil ist seit 3 Jahren selbst eine Innovation: In der schmalen Baulücke zwischen Haspa und Deutscher Bank ist er gegenüber der spätklassizistischen Neuen Börse ein Highlight - auf nur 3 Punkten über dem U-Bahn-Tunnel der Linie 3 schwebend.

Das Green Building beherbergt neben 15 Konferenz- und Seminarräumen von HANSEPARTNER Hamburg School of Business Administration (HSBA) ein Café und eine futuristische Büroetage. In den lichtdurchflutenden Räumen im 6. Stock wird digitale Zukunft gestaltet - von der gemeinsamen Innovations Kontakt Stelle der Handelskammer und des Hamburger Senats. Ein Hamburg Digital Report:

Hamburg ist ein führender Wissenschaftsstandort in Deutschland: Mit 24 staatlichen, konfessionellen und privaten Hochschulen herrscht zwischen Alster und Elbe die höchste Hochschuldichte der Republik. Mehr als 1.600 Professorinnen und Professoren unterrichten aktuell mehr als 100.000 Studierende. Neben der Lehre ist die Forschung ein wesentlicher Bestandteil öffentlicher und privater Einrichtungen. Ihre Arbeit wird von Technologietransferstellen unterstützt.

Paragraph Eins: Jeder akquiriert seins.

Traditionelle Transferstellen, wie AWiTTHAW Transfer, HITeC oder TU Tech akquirieren im Auftrag der eigenen Hochschule, die Drittmittel einwerben muss. Dazu dienen sie der finanziellen Abwicklung von Projekten. Transferstellen fokussieren sich nicht selten auf interessante Projekte mit lukrativen Fördermitteln oder großem Prestige. Unternehmen erhalten so oft nur einen Ausschnitt der wissenschaftlichen Möglichkeiten durch die Technologietransfern vorgestellt.  

Unternehmen brauchen Innovationen - für neue Produkte und Dienstleistungen. Der Fokus ihrer Aktivitäten liegt jedoch auf dem Tagesgeschäft und der Kundenakquise. In der Regel unterhalten Firmen kaum wissenschaftliches Personal und Know how - von der Produktentwicklung abgesehen. Die Schlüsselfragen für Unternehmen drehen sich somit um den Zugriff auf externe Kompetenzen, externe Fachleute und geeignete Kooperationseinrichtungen.

Das größere Potenzial verläuft im Sand.

Für interessierte Unternehmen - von Großkonzern bis Mittelständler - keine einfache Situation. Wer hat umfassende Informationen über nützliche Technologien und aktuelle Forschungsprojekte? Gibt es Möglichkeiten der direkten Kooperation mit Forschern und Entwicklern? Und was kostet es mich als Unternehmer, mit dem Fachbereich einer Hochschule zu kooperieren? Die Unsicherheit hat eine unangenehme Konsequenz: Ein größerer Teil des Potenzials von der Wissenschaft in die Wirtschaft verläuft im Sand.

Machten die IKS 2011 möglich: Vertreter aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik in Hamburg.
Foto: IKS Hamburg/Noel Hertling
Vor 6 Jahren begann man in Hamburg, es der Wirtschaft einfacher zu machen: Über die Grenzen einzelner Hochschulen und Transferstellen hinweg starteten Senat, Kammern und Hochschulen ein bis heute einzigartiges Projekt. Sie gründeten eine übergeordnete, neutrale und finanziell unabhängige Kontaktstelle für Unternehmen, die nach passenden Forschern suchen. 2004 begannen die ersten Gespräche für einen übergreifenden Wissenstransfer, 2008 wurde die erste Studie in Auftrag gegeben. 

Ein neutraler Ansprechpartner für KMU.

Als wirtschaftsnahe Einrichtung genießt die Innovations-Kontaktstelle - IKS das Vertrauen der Wirtschaft. Mit der Handelskammer und den Senatsbehörden für Wirtschaft (BWVI) und Wissenschaft (BWFG) können interessierte Unternehmen sicher sein, ein passendes Kooperationsangebot zu finden. So kommen 2/3 aller Anfragen tatsächlich aus der Wirtschaft, 75% davon zu je einem Drittel von Kleinst-, Klein- und mittelständischen Unternehmen. Sie hätten bei klassischen Technologietransferstellen kaum eine Chance. 

Bei den Anfragen geht es in alle Richtungen: von der Vermittlung fertig erforschter Themen über die Gewinnung neuer und weiterer Partner für Forschungsvorhaben bis hin zu Kooperationen für praxisnahe Daten zu aktuellen Projekten. Das Besondere: Mit Unterstützung der IKS können Unternehmen auch anonym suchen lassen, ohne dass der Wettbewerb etwas mitbekommt. Die IKS ist als Trust-Center ein Bindeglied und Beschleuniger für Technologien und ihren Transfer in die Praxis.

Von 3D-Druck über AR bis Industrie 4.0.
Das 5-köpfige Team der IKS in Hamburg.
Foto: IKS Hamburg/Noel Hertling


Die insgesamt 5 Mitarbeiter/innen sind inhaltlich aufgestellt, z. B. in
betriebswirtschaftlichen und nicht-technischen Themen oder im Bereich Schutzrechte und Patente. Von ihnen bekommen Unternehmen ehrliches Feedback und eine echte Bewertung von Transferthemen. Zu den Digitalthemen zählen u. a. der 3D-Metalldruck, der industrielle Einsatz von Augmented und Virtual Reality, künstliche Intelligenz im Bereich Machine Learning oder Assistenzsysteme für die digitalisierte Industrie 4.0.

1/3 aller Themen auf der Tagesordnung haben bereits mit digitalen Technologien zu tun. 2.700 Aufklärungsgespräche haben die Experten der IKS bislang erfolgreich durchgeführt, mehr als 750 konkrete Beratungen abgeschlossen und seit 2011 stolze 350 Kooperationen umgesetzt - vom Erstkontakt bis zur umfassenden EU-Forschung. 

Einmalig in Deutschland. Für Hamburg.

Die IKS Hamburg ist in Deutschland einmalig. In keinem anderen Bundesland gibt es vergleichbare, neutrale Ansprechpartner für Transferprojekte. Gut für die IKS. Denn sowohl Unternehmen als auch Hochschulen aus der gesamten Bundesrepublik können sich an Alois Krtil und sein Team werden. Lediglich eine kleine Voraussetzung gibt es für die erfolgreiche Vermittlung von Transferprojekten: ein Projektpartner sollte aus Hamburg kommen. Damit unsere Stadt auch weiterhin ein führender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bleibt.

 Hamburg Digital Background: 

Die Innovations Kontakt Stelle Hamburg:
www.iks-hamburg.de


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