Mittwoch, 12. Juli 2017

HANSEREALITY: "Etwas Geiles kreieren" - Panoramen in 360 Grad.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Im Hamburg Startup Magazin stellen wir junge Firmen vor, die etwas Besonderes haben: eine visionäre Technologie, ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell und engagierte Gründer. Denn nur die besten Startups sind HANSESTARTUPS.



Herausgezoomte 360 Grad Aufnahme mit der Videokamera VUZE.
Foto: Omnia360

Augmented Reality ist in aller Munde. Virtual Reality ist Stadtgespräch. Die Medientechnologien bieten viele neue Chancen. Die Experten schwärmen: Dreidimensionale Welten, interaktive Kommunikation, erweiterte Möglichkeiten. Doch die Demoversionen an den Messenständen erinnern häufig einem Computerspiel aus den früheren 2000er Jahren. Ist die Medienmetropole Hamburg reif für die virtuelle Realität? Und wo liegen die Chancen der Handelsmetropole an Alster und Elbe?

Drei junge Hamburger gehen den nächsten Schritt: Mit virtuellen Rundgängen in 360 Grad durch Fitnessstudio oder Werkstatt begeistern sie auf ihrer Homepage, was mit Technologie alles machbar ist. Sie wollen dem Marketing eine vollständig neue Perspektive geben - und damit ein zukunftsweisendes Business aufbauen. Ein virtueller Hamburg Digital Report über ein echtes HANSESTARTUP:


Für Claudia und Reza ist es ein Herzensthema: In den Augen des 29-jährigen Betriebswirts Reza und seiner 1 Jahr jüngeren Partnern funkelt es: "In Virtual und Augmented Reality haben wir die nächste große Möglichkeit gesehen." Kein Wunder, ist Reza Kiani doch technikbegeistert: VR, AR, Nanotechnologien sind seine Welt. 2014 wechselt er aus der Mineralölwirtschaft in die "Goodgames Studios". Die "Oculus Rift" bringt sie 2014 auf der CeBIT auf die Idee. Für den Co-Foudner des Hamburger Tech-Startups "Omnia 360" steht fest: ""Virtual Reality wird Unternehmen und Konsumenten zahlreiche neue Türen öffnen." 

Partnerin Claudia Berger geht einen Schritt weiter. "Mit den neuen Technologien haben wir die Chance, Geschichten ganz anders zu erzählen." Zu den neuen, noch ungenutzten Möglichkeiten sagt sie: "Es ist weit mehr, als das, wofür es verkauft wird." Die Absolventin für technische Betriebswirtschaft und Marketing ist ebenso technikbegeisert: "Ich fand es spannend, im Studium einen technischen Background zu machen." Dabei ist sie absolute Expertin in Sachen "neuer Realitäten", hat ihre Masterarbeit gemeinsam mit Reza über die Möglichkeiten von AR und VR im Marketing geschrieben

Vier zentrale Ergebnisse findet die Absolventen der HAW Hamburg heraus:
  • Die Technologien eignen sich dazu, die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu erregen  und sich aus der aktuellen Werbeflut abzuheben
  • Virtual und Augmented Reality ermöglichen eine direkte Beteiligung, sodass die Konsumenten stärker involviert werden und sich bewusster mit den Inhalten des Mediums auseinander setzen
  • Mit den neuen Möglichkeiten lassen sich Emotionen wecken. Denn Bilder emotionalisieren stärker, als Text oder Sprache.
  • Die Technologien professionell eingesetzt, können damit Kundenerlebnisse produziert werden, die bislang nicht möglich waren.

Hamburger 360 Grad-Panorama-Team
Foto: Omnia360
Das, was Claudia und Reza zusammen mit ihrem Co-Founder und studierten Medientechniker Tobias Rempe im Team erschaffen, ist eine neue Dimension - zwischen direkter Erfahrung im täglichen Leben (Primärerfahrung) und indirekter Erfahrung über Medien, wie Fernsehen (Sekundärerfahrung). Die neue 360 Grad-Erfahrung ist zwar indirekt (weil vorproduziert), berührt uns jedoch, weil wir uns in der virtuellen Umgebung bewegen, z. B. per Brille oder Joystick, und damit neue Erfahrungen sammeln. Man könnte es so formulieren: Früher gab es Bilder, dann gab es Bilder in 360 Grad und jetzt gibt es 360 Grad-Bilder, in denen wir uns bewegen können.


Ein zentrales Werkzeug von "Omnia360" stellt eine 3D-Kamera dar. Sie ist ein US-­Import und fotografiert den Standort mit 6 Linsen gleichzeitig aus 36 Perspektiven. Die 36 Aufnahmen bilden ein Kugelpanorama von einem Standpunkt. Mehrere Standorte nacheinander ergeben schießlich mehrere Kugelpanoramen und miteinander verknüpft die Möglichkeit für einen virtuellen Rundgang durch Räume. Dazu kommen 3 Infrarot-Sensoren, die den Raum nach oben, zur Mitte und nach unten vermessen. Im nächsten Schritt werden die Infrarot-Daten mit den Panorama-Bilddaten gematcht. Es entsteht ein 2D-Floor Plan und das 3D-Modell zum hineinzoomen.


Vom 2D Bild zum virtuellen 3D-Rundgang
Grafik: Omnia360

Medienexperte Tobi, selbst Absolvent der HAW, hat die Erfahrungen mit Video- und Postproduktion, kümmerte sich bis zum aus von Freezers und HSV Handball um die Videoproduktionen der Sportereignisse in der Barclaycard-Arena. Die Mattport-Kamera fotografiert nicht nur Kugelpanoramen. Nachträglich lassen sich in die Aufnahmen auch Multimedia-Tags einbauen, z. B. Textinformationen, Backlinks und Erklärvideos. Damit wird die 360 Grad-Welt der drei Jungunternehmer zu einem Multimedia-Marketinginstrument. Und sie erobern sie die Freie und Marketingstadt Hamburg.


Das 360 Grad-Panorama-Team im Vor Ort-Einsatz
Foto: Omnia360
Für eine 100 qm-Fäche brauchen die Experten bei kleinteiliger Aufnahme (z. B. in einem Museum) rd. 1,5-2 Stunden vor Ort, bei großflächiger Aufnahme (z. B. einem Fitnessstudio) rd. 1 Stund. Dabei müssen die drei Sensoren für die exakte Darstellung alle auch noch so kleinen Flächen scannen, z. B. unter einem Tisch. Neben der Aufnahme kommt die Postproduktion dazu: Welche Geschichte soll mit dem Rundgang erzählt werden? Möchte der Kunde Texte oder Multimedia-Elemente eingebunden haben? Soll es Gamification-Elemente geben, die das virtuelle Erlebnis steigern helfen?

Als Einsatzmöglichkeiten sehen sie u. a. Fitnessstudios und Wellnesstempel, um ihre Wohlfühloasen künftigen Gästen näher zu bringen, wie das Beispiel aus Hammerbrook zeigt. Zudem kann die Technologie die Lücke zwischen stationärem Einzelhandel und E-Commerce füllen und das Online-Shopping emotionalisieren. Die Panorama-Rundgänge können online ebenso ausgespielt werden, wie mobil oder social. So lassen sich die 360-Visulisierungen z. B. in die eigene Facebook-Präsenz einbinden und mit Links als Lead-Generator für den eigenen Online-Shop nutzen. Ein weiteres spannender Einsatzbereich in das Brand Marketing.

Standortmarketing, Personalrecruiting & Tourismuswerbung.

Innovative Companies, wie Facebook, Google, Twitter, Snap & Co. schaffen für ihre Mitarbeiter Wohlfühlwelten mit Wohnküche, Relaxingareas und Videospielstationen. Coole Büros künftigen Mitarbeitern näher zu bringen, ist ein spannender Einsatzbereich für die virtuellen Rundgänge der 3 jungen Hamburger. Für die Tourismusmetropole könnten die begehbaren Panoramen eine effektvolle Ergänzung sein, für die "Elphi" und die Hafencity ebenso, wie für die Speicherstadt, ihre Museen oder die Deichtorhallen.

Mit der visionären Technologie, ihrem professionellen Handling und ihrem Drive, die Marketingwelt ein Stück visueller zu machen, sind die drei jungen Tech-Unternehmer auf dem richtigen Weg. Die engagierte Marketing-Expertin Claudia bringt es so auf den Punkt: 
"Hamburg ist ein dankbarer Standort, da es hier zahlreiche innovationsfreudige Unternehmen und spannende Projekte gibt." In diesem Sommer ergänzen sie ihr Angebot um 360-Grad-Videos und werden damit für Marketing und Medien noch interessanter. Wir wünschen dem HANSESTARTUP viel Erfolg auf ihrem Weg.




 Hamburg Digital Background: 

Omnia 360 Hamburg
www.omnia360.de

Evolution Bild-Content
https://omnia360.de/blog/3d-scans-die-zukunft-von-real-estate/

3D-Scan in Real Estate
https://omnia360.de/blog/3d-scans-die-zukunft-von-real-estate/

Next Step: 360 Grad Videos
https://youtu.be/EcBCuF4DrpI

NextReality.Hamburg
www.nextreality.hamburg/


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