Dienstag, 31. Januar 2017

HANSESTARTUPS: Von Schiffsschrauben zum Startup-Campus

Die Ladenzeile in den traditionellen Zeisehallen.
Foto: Pedelecs / Wikivoyage
Die Zeisehallen in Ottensen: Die ehemalige Schiffsschraubenfabrik, stolze 134 Jahre alt und seit 1985 ein Film- Theater- und Kulturstandort. Nach Schifffahrt und Medien zieht jetzt die nächste Generation Hamburger Zukunft in die traditionellen Backsteinhallen: 

Die Hamburger Investmentgesellschaft "20Scoops" baut hier auf 500 qm einen eigenen Startup-Campus für junge Tech-Firmen. HANSEVALLEY hat sich auf der Baustelle umgeschaut und die Macher zu Ihrem Konzept interviewt.


Ende März ist offizielle Eröffnung des Campus.
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Aus der Decke hängende Kabel, eingepackte Schreibtische und frisch gestrichene Türrahmen: Hamburgs neuer Startup-Standort ist noch eine Großbaustelle und mitten im Endspurt zur offiziellen Eröffnung Ende März d. J. Bereits in diesen Tagen zieht mit "Foodplace" das erste Food-Liefer-Startup des Company-Builders an die Friedensallee, gefolgt vom neu akquirierten Venture, dem Dating-Portal "Jetztra"

Und der Hamburger VC hat einiges vor: Company Building, Inkubation, Acceleration und Venture Capital - der allgegenwärtig präsente Unternehmensberater und "20Scoops"-Geschäftsführer Anan Pinitvetchagan legt richtig los: Stolz berichtet er über die geplante Videokonferenz-Technik im neuen Startup-Campus für die Zusammenarbeit mit dem thailändischen Campus "20ScoopsCNX" in Chang Mai. Dabei setzt "20Scoops" auf wichtige Schlüsselhemen, die abgedeckt werden sollen:


Mit Hochdruck zur 20Scoops-Schaltzentrale.
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
  • Ganz klassisch investiert der - zu einem traditionellen Hamburger Unternehmen gehörende - Investmentarm in zukunftsweisende Startups, wie "Jetztra". Ein künftiger Investitionsschwerpunkt ist im Fintech-Segment geplant. Aktuell laufen dazu u. a. Gespräche mit einem Bankhaus über einen Fonds.
  • Des weiteren setzt das junge Hamburger Team auf technische Innovationen. Hier kooperiert man mit dem im Februar startenden Schwester-Campus in Thailand. Zwischen 20 und 50 Entwickler sollen letzten Endes den Startups für ihre Digital-Produkte zur Seite stehen. 
  • Dazu kommt ein Logistik-Schwerpunkt für den Vertrieb von Produkten. Hier kommt das Know how aus dem traditionellen Geschäft des Eigentümers ins Spiel. Der Mittagstisch-Lieferdienst "Foodplace" ist ein erstes Beispiel für die künftige Verknüpfung von Corporate- und Startup-Know how.
  • Zu guter Letzt will sich das junge Team mit seiner Marketing- und Social Media-Kompetenz aktiv um die erfolgreiche Vermarktung der betreuten Startups kümmern. Hier dürfte der aktive Geschäftsführer eine wichtige Rolle spielen, wie die aktuellen Aktivitäten u. a. auf Facebook und Instagram zeigen.
Das noch provisorische Büro von 20Scoops im Startup-Campus.
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
"Die Gründer sollen ihr Ding machen", versichert Anan Pinitvetchagan im Gespräch mit HANSEVALLEY. Doch Eines ist dem Geschäftsführer und Kopf von "20Scoops" wichtig: Mit den beiden Startup-Hubs in Hamburg und Chang Mai will der Unternehmer eine Brücke zwischen Europa und Asien schlagen, ganz in der Tradition des Hamburger Außenhandels.

Schon bald werden in den frisch rennovierten Räumen der Zeisehallen die Startups den Ton angeben. Bis zu 40 Techis und Marketer finden hier Platz. Eine eigene Bühne für Pitch-Trainings und Contests lässt ahnen, wohin die Reise geht. Wir sind gespannt, welche Ideen, Startups und Erfolgsgeschichten aus dem "20Scoops Startup-Campus" in der Altonaer Zeisehallen zu sehen sein werden.


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Sonntag, 29. Januar 2017

HANSEMARKETING: Sei Digital. Sei Erfolgreich. Sei Hamburg.


"Welcome to Digital Hamburg." So erklingt es aus den Lautsprechern im Foyer eines bekannten Hamburger Medienhauses. Der renommierte Großverlag ist Partner der gemeinsamen Standort-Initiative "Digital Hamburg", die von der Stadt Hamburg, den Wirtschaftskammern und Verbänden sowie maßgeblichen Playern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft getragen wird. 

Mit der Präsenz von "Digital Hamburg" in den Medien des Verlags, auf den Visitenkarten der Redakteure sowie dem individuellen Kampagnen-Logo "Digital Media - Digital Hamburg" auf den Präsentationen, ist der Medienkonzern einer von mehreren tausend beteiligten Partnern des Zukunftsstandorts für Wirtschaft, Wissenschaft und Lebensqualität. In einem Beitrag des verlagseigenen Leittitels heißt es dazu:

"Mit der digitalen Dachmarke hat Hamburg erstmals in de
r Außendarstellung mit der gehypten Startupmetropole Berlin international gleichgezogen. Durch den Fokus auf die digitalen Chancen in Verbindung mit den eigenen Stärken hat sich Hamburg als nachhaltiger Zukunftsstandort global platziert."

Angefangen hatte alles mit der Jahresabschlussrede des Handelskammerpräsidenten Fritz Horst Melsheimer vor der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns und seiner Initiative für eine "digitale Dachmarke" - kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017. Unter dem Eindruck des von den "Kammer-Rebellen" gerichtlich verhängten "Maulkorbs" für die politischen Vorjahresaussagen des Präses schaffte er es, mit dem immer stärker präsenten Thema "Digitalisierung" vor den 2.000 geladenen Gästen im Börsensaal am Adolphsplatz zu punkten. 

Ungeliebtes Stiefkind: Die Digital-Kampagne Berliner Institutionen.
Logo: Login. Berlin.
In einem Kommentar warnten wir vor einer Marke, wie sie die Wirtschaftsförderung in Berlin mit der "Startup Unit" versucht, ins Laufen zu bringen. Auch kein Highlight am Förderhimmel ist die Berliner Digital-Initiative "Login.Berlin" von Wirtschaftssenat, Wirtschafts-förderung, IHK und IT-Verband SIBB, die von Anfang an als "ungeliebtes Stiefkind" über Namedropping, zweitverwerteten Blogbeiträgen und einem schlecht gepflegtem Terminkalender nicht hinausgekommen ist. Das kann ich als ehemaliger SIBB-Pressesprecher bestätigen. Allerdings nenne ich auch ein Beispiel, wie es klappten könnte, nämlich "Be Berlin".

"Be Berlin" auf dem Brandenburger Tor in Berlin.
Foto: Michael F. Mehnert, Lizenz: 
CC BY-SA 3.0
Von Berlin lernen heißt erfolgreicher sein.

"Be Berlin" ist die zentrale Standort-Kampagne der Stadt Berlin - im März 2008 vom Senat ins Leben gerufen und von der städtischen Marketing-Agentur "Berlin Partner" umgesetzt worden. Die Marketing-Kampagne wird regional ebenso, wie national und international in der Vermarktung sowie mit Fokus-Themen, wie Wissenschaft, Kultur oder Sport genutzt. "Be Berlin" ist keine Tourismus-Kampagne. Die Tourismus-Werbung der Hauptstadt läuft unter dem Titel "Visit Berlin".

Hinter "Be Berlin" steht ein offene Nutzung, die es öffentlichen wie privaten Partnern ermöglicht, die Marke für standortnahe Aktivitäten - z. B. Initiativen, Netzwerke und Events - mit individuellen Anpassungen kostenfrei zu nutzen. Die Hauptstadt-Agentur hat dafür einen standardisierten Lizenzvertrag aufgesetzt und liefert die angepassten Logos an die Nutzer. So ist es ohne finanziellen und organisatorischen Aufwand für große wie kleine Partner möglich, einfach und erfolgversprechend dabei zu sein.


"Be Berlin" ist in den ersten Jahren massiv kritisiert worden, da die Kampagne allein 2008 und 2009 ein Budget von 10 Mio. € gekostet haben soll und zunächst nicht angenommen wurde. Durch die Einbeziehung von Aktivitäten, Vereinen, Verbänden, Firmen und Branchen wird die Kampagne heute in der Stadt positiv gesehen und international beachtet.

"Sei Digital. Sei Erfolgreich. Sei Hamburg."

Als Vorbild für eine Dachmarke könnte "Be Berlin" mit seinem offenen Ansatz und seiner Verankerung in der Stadt und bei den Stakeholdern dienen. Eine Marke "Digital Hamburg" könnte einfach herunter gebrochen werden, z. B. in "Digital Media - Digital Hamburg",  "Digital Startups - Digital Hamburg" oder "Digital Science - Digital Hamburg". So könnten die Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Stadtleben die Marke anpassen lassen und für ihr digitales Engagement in Hamburg und weltweit nutzen.

Ein wenig aufpassen sollte man, dass die digitale Leitmarke nicht verwässert wird. Jedes gerade gegründete Food-Startup und jede selbsternannte "Digital-Strategin" sollte die Marke nicht unbedingt nutzen, um eine professionelle Aussenwirkung für den Standort nicht in einer "Kleinkleckersdorf-Kampagne" enden zu lassen. Ich habe auf Grund der erfolgreichen Hamburger Marketingaktivitäten da aber eher keine Befürchtungen.

Beispiele für eine digitale Dachmarke "Digital Hamburg":

 Hafen & Logistik: 

"Digital Shipping - Digital Hamburg", "Digital Harbour - Digital Hamburg"

 Medien & Marketing: 

"Digital Media - Digital Hamburg", "Digital Reality - Digital Hamburg"

 Wirtschaft & Branchen: 

"Digital Banking - Digital Hamburg", "Digital Trading - Digital Hamburg"

 Gründungen & Startups: 

"Digital Startups - Digital Hamburg", "Digital Growth - Digital Hamburg"

 Wissenschaft & Forschung:  

"Digital Research - Digital Hamburg", "Digital Science - Digital Hamburg"

 Verwaltung & Stadtleben: 

"Digital Education - Digital Hamburg", "Digital Cityservice - Digital Hamburg"

Um ein Kompetenzgerangel auszuschließen, liegt der Ball aus unserer Sicht klar beim Hamburger Senat, wie es Handelskammerpräsident Fritz Horst Melsheimer in seiner Jahresabschlussrede vor der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns unmissverständlich formulierte. Als federführender Partner und anerkannter Integrator könnte Hamburgs Chefdigitalsierer Carsten Brosda die Leitlinien vorgeben und das Amt Medien der Kulturverwaltung die Umsetzung planen und begleiten.

Eine gemeinsame Aufgabe der Stadt

Die von der Stadt Hamburg und der Handelskammer verantwortete Standortagentur "Hamburg Marketing" könnte die Markenführung und Lizenzvergabe managen - vergleichbar dem Beispiel von "Be Berlin". So könnte vermieden werden, dass sich im Wettbewerb stehende Player über die Nutzung der Marke einen "unfairen Vorteil" verschaffen könnten. Hier sollte in keinem Fall eine private PR- oder Werbeagentur Standortinteressen vertreten dürfen.

Schauen wir noch einmal in die Zukunft: Neben dem genannten Großverlag beteiligen sich mittlerweile auch weniger erwartete Player - wie die öffentlichkeitsscheue Hafenbehörde HPA, eine führende Hamburger Reederei, die Pakettochter eines Versandhauses und ein Kosmetikhersteller - an der branchenübergreifenden Standort-Initiative für ihr digitales Hamburg. Längst ist bekannt, dass im "Labor Berlin" Startups gegründet, interessante Concept Proofs jedoch im Digitalen Hamburg zu neuem Geschäft werden. 

Digitales Hamburg. Digitale Zukunft. Digitaler Erfolg.

Maßgeblich für den Erfolg des weit über Deutschland und Europa hinaus bekannten, neuen "Digital Hamburg" ist auch das - auf das "Hamburg Welcome Center" aufgesetzte - "Hamburg Digital Center" der Wirtschaftsförderung HWF und der Handelskammer, das - vergleichbar mit dem "Berlin Business Location Center" für die Berliner Old Economy - als "One-Stop-Shop" digitale Ansiedlungen an der Elbe befördert. Aber das ist ein anderes Thema ...

Startseite der Kampagne "Be Berlin":

Erfolgreiche "Start Alliance Berlin":

Das "Berlin Business Location Center":
http://www.businesslocationcenter.de/de


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Freitag, 27. Januar 2017

HANSEPOLITICS: Mauermentalität und Virtualisierung im "Closed Shop" HPA

*UPDATE*

+++ HPA-VR-Projekt gerät in die Diskussion +++ Hafenbehörde verweigert öffentliche Auskünfte +++ 2-Klassen-PR der HPA-Pressestelle +++ FDP-Experte Michael Kruse kritisiert HPA als "Closed Shop" +++ Hafenpolitik wird Thema im Wirtschaftsausschuss +++ HANSEVALLEY veröffentlicht Fragenkatalog +++ Aufforderung zur Beantwortung der relevanten Fragen +++ 

Die Hamburger Hafenbehörde hat einen engagierten Chief Digital Officer. Die HPA investiert in die Digitaliserung des Hamburger Hafens. Zugleich hat die Hamburg Port Authority eine verschlossene, teilweise ablehnende Pressestelle

Zunächst "verschimmelte" die offizielle Presseanfrage von HANSEVALLEY über eine Woche im Mailprogramm, ohne dass sie gelesen wurde. Auf Nachfrage reagierte der PR-Mitarbeiter "angezickt". Sein Versprechen, nach 14 Tagen bis zum 23.01.2017 endlich eine qualifizierte Rückmeldung zu geben, brach er.

Die Ankündigung, den Wirtschaftssenator bei nächster Gelegenheit zur fragwürdigen Pressepolitik der Hafenbehörde zu befragen, setzte die Presseleiterin der HPA adhoc in Aktion. Am Ende wimmelte Sie die Anfrage mit allgemeinen Phrasen und alten Informationen zum "SmartPort" ab - an dem Tag, an dem ihr Chief Digital Officer in den "Hamburg News" über die Virtualisierung des Hafens berichtete:



"Virtual Reality im Hafen"

„Bei unserem derzeit wohl spannendsten Projekt geht es um die Frage, wie man Virtual und Augmented Reality in die Prozessabläufe im Hafen einbeziehen und nutzen kann.“ Mögliche Anwendungsszenarien seien zum Beispiel Planungsaufgaben im Hafen mit Virtual Reality zu unterstützen. Saxe: „So könnte man zum Beispiel die Planung einer neuen Köhlbrandbrücke im Hafen oder eines neuen Kreuzfahrtterminals simulieren, Beteiligte und Bürger einbeziehen und Erkenntnisse bei der Umsetzung frühzeitig berücksichtigen. Auch hier kooperieren wir mit der Universität.“

Sein Lieblings-Projektbeispiel dreht sich um das Thema Sturmflut. Die Arbeit im Team und die Abläufe erfolgten bislang noch ganz klassisch auf dem Papier. Beim Projekt PORTprotect werden diese Dinge nach und nach digitalisiert. So kann man die Lage seit kurzem an einem Multitouchtisch simulieren – was würde zum Beispiel passieren, wenn das Wasser in einer Stunde um 80 Zentimeter steigt? „PORTprotect ist der digitale Einstieg in den Katastrophenschutz“, so Saxe begeistert. „Das ist aber erst der Anfang und daher ist es auch mein Lieblingsprojekt“. Hier könnten zum Beispiel auch Drohnen eine wichtige Rolle spielen. Sie kann man zur Lagebeurteilung vor Ort aussenden und die Bilder direkt in der Leitstelle auswerten. – Nur ein Beispiel für zahlreiche Zukunftsprojekte.


Ablehnung von HPA-Pressechefin Sinje Pangritz gegenüber HANSEVALLEY:

"Bei dem Projekt, das Sie ansprechen, handelt es sich um einen Prototypen, der sich derzeit noch in einer sehr frühen, internen Entwicklungsphase befindet. Insofern ist es uns leider zum derzeitigen Stand nicht möglich, Details über Status, Budget etc. zu kommunizieren. Wir bitten Sie hier um Ihr Verständnis."


Michael Kruse, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Bürgerschaft, kritisiert die HPA als "Closed Shop" und kündigt gegenüber HANSEVALLEY an, das Thema im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft öffentlich zu diskutieren:

„Die HPA ist ein Closed Shop, wenn es um die Beantwortung von Anfragen durch Journalisten und Abgeordnete geht. Auskünfte werden trotz mehrmaliger Nachfragen häufig nicht erteilt oder so allgemein formuliert, dass Antworten auf konkrete Fragen nebulös bleiben. 

So kann es nicht weiter gehen. Wir werden das Thema „smartPort“ in der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft zur Befassung anmelden, damit die HPA auch zu ihren vermeintlichen Vorzeigeprojekten Rede und Antwort stehen muss.“


Die "Mauermentalität" führt uns zu dem Ergebnis, die unprofessionelle Situation medial öffentlich zu machen. Hiermit veröffentlichen wir unsere Fragen zum aktuellen Projekt der Hamburger Hafenverwaltung im Bereich Virtual Reality. Wir rufen Chief Digital Officer Sebastian Saxe auf, unseren Fragenkatalog soweit weit möglich zu beantworten und dafür Sorge zu tragen, dass Presseanfragen zu seinem Aufgabenbereich durch die verantwortliche Pressestelle künftig professionell berücksichtigt und beantwortet werden:

Die Virtualisierung des Hamburger Hafens

 Übergeordnete Fragen: 
  • Warum haben Sie ein umfassendes AR- und VR-Projekt zur Virtualisierung des Hamburger Hafens beauftragt?
  • Welchen Umfang hat das Projekt von Seiten des vergebenen Gesamtbudgets und der geplanten IT-Manntage?
  • Gibt es vornehmlich wirtschaftliche und/oder politische Interessen und wie lauten die Ziele der Stakeholder?
  • Welche Strategie steht hinter dem Projekt seitens Ihrer IT-Strategie- und Innovationsabteilung bei der HPA?

 Spezifische Fragen: 
  • Welcher bzw. welche Dienstleister haben Sie mit der Erarbeitung des umfangreichen Projekts beauftragt?
  • Welche Rolle spielt die Visualisierung von bestehenden Daten sowie bestehender Infrastrukturen der HPA?
  • Was umfasst das Projekt konkret an Leistungen in den Bereichen Augmented Reality und Virtual Reality?
  • Welche Rolle spielen digitale Endgeräte, wie Tablets, VR- und AR-Brillen bei der Nutzung der Ergebnisse?

 Abschließende Fragen: 
  • Welche Synergien erhoffen Sie sich aus den Ergebnissen des Projekts für die Arbeit der HPA-Fachbereiche?
  • Welche künftigen Schwerpunkte wird es mittel- und längerfristig in den Bereichen AR und VR bei der HPA geben?
  • Welche weiteren, neuen Schwerpunkte setzt Ihre Behörde im Themenfeld "Digitalisierung des Hamburger Hafens"?

Für Rückfragen stehen wir gern jederzeit unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung. Die schriftlichen Antworten schicken Sie bitte an hamburg@hansevalley.de Wir behalten uns vor, die Digitalisierungsolitik der HPA bei Bedarf kritisch zu hinterfragen, wie es unsere Aufgabe als unabhängige Journalisten ist.


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Mittwoch, 25. Januar 2017

HANSEPERSONALITY Michael Kruse: Hamburg - Digitale Diaspora statt Digitale Stadt.

HANSEHIGHLIGHT Themen-Special: Digitale Stadt oder digitale Diaspora.


Michael Kruse: Tritt der rot-grünen Koalition auf die Füße, wenn nötig.
Foto: Michael Kruse / Patrick Lux
Er ist ein waschechter Hamburger, gelernter Volkswirt und Unternehmensberater. Der 33-jährige Michael Kruse ist vor allem aber ein Hamburger Politiker - und das mit Herz und Seele. Der Freie Demokrat engagiert sich für den Hafen und die Wirtschaft, die Digitalisierung und die Entwicklung der Stadt. 

Als parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion in der Bürgerschaft hat er den Hut auf, der roten-grünen Koalition die kritischen Fragen zu stellen. In diesem Jahr kandidiert er für die FDP für den Deutschen Bundestag und als Direktkandidat für Hamburg-Mitte.

Die Förderung von Technologien und Startups gehört ebenso zu den Schwerpunkten des präsenten Abgeordneten, wie die Digitalisierung der Hamburger Verwaltung und der städtischen Unternehmen. Wir stellen dem Volksvertreter aus Barmbek die Fragen, die er im Parlament Bürgermeister Olaf Scholz und Wirtschaftssenator Frank Horch stellt.


In einer Zeit von verdrossenen Wählen, die zur AfD flüchten, einer postfaktischen Zeit, in der Gefühle wichtiger zu sein scheinen, als Fakten: Warum hast Du Dich professionell für Politik entschieden? Und was macht aus Deiner Sicht die FDP von 
Christian Lindner im Wahljahr 2017 anders, als alle anderen Parteien?

Meine Motivation und auch der Grund, warum ich in die Politik gegangen bin, sind die vielen Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft. Die Mittelschicht und der Mittelstand werden seit Jahren immer mehr belastet. Steigende Gesundheitskosten, die kalte Progression und immer mehr Bürokratie nehmen den Menschen die Luft zum Atmen und den Unternehmen ihren gestalterischen Spielraum. 
Das wollen wir als Freie Demokraten ändern.

Digitales Entwicklungsland dank Angela Merkel:  
"Wo war die denn in den letzen 20 Jahren?"

Wir wollen Selbstbestimmung und Aufstiegschancen für alle ermöglichen, wollen aus Deutschland ein Chancenland machen und den Menschen wieder Mut und Optimismus geben. Wir müssen dafür die Möglichkeiten der Digitalisierung viel stärker nutzen. Deutschland ist heute ein digitales Entwicklungsland, und das liegt auch an einer Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die das Internet noch kürzlich als „Neuland“ bezeichnete. Wo war die denn in den letzten 20 Jahren, frage ich mich. In keiner anderen Industrienation wird die digitale Revolution so sträflich vernachlässigt, wie in Deutschland.

Ganz persönlich stehe ich dafür, dass es wieder mehr um Fakten geht in der Politik. Unterschiedliche Meinungen sind normal, aber in vielen politischen Diskussionen hapert es ja auch an einem fundierten Verständnis von Sachzusammenhängen. Das treibt mich um, seit ich mich für Politik interessiere. An dieser Stelle möchte ich mit meiner Arbeit einen Unterschied machen.

Die Stadt Hamburg hat Anfang 2
015 die Strategie “Digitale Stadt” verabschiedet. Im Mittelpunkt sollen digitale Anwendungen stehen, die die Zusammenarbeit von Verwaltungen, Unternehmen und Hamburgern vereinfachen. Wie weit ist die Digitalisierung der Hansestadt aus Deiner Sicht vorangeschritten?

Die Strategie „Digitale Stadt“ soll Innovationspotenziale für alle gesellschaftlichen und staatlichen Bereiche erkennen und fördern. An sich ist das ein guter Ansatz, aber leider ist hier bislang kaum etwas geschehen. Die Digitalisierung führt bei Rot-Grün ein stiefmütterliches Dasein. Denn die Realität der Menschen in Hamburg ist nicht die aus blumigen Reden von Senatspolitikern. Die Realität der Menschen ist: Wer einen neuen Personalausweis beantragt, der muss sich einen Tag frei nehmen, weil das immer noch analog gemacht werden muss und der Senat ein Terminvergabesystem eingeführt hat, das zu zwei Monaten Wartezeit führt. Das ist digitale Diaspora statt digitale Stadt.



Zwei Monate Wartezeit in den Kundenzentren:
"Das ist digitale Diaspora statt digitale Stadt."


Und auch bei der Abarbeitung des Koalitionsvertrags hapert es: So sind beispielsweise die angekündigten Förderungen von Unternehmen und Prozessen, die die Digitalisierung der Wirtschaft vorantreiben sollen, bislang von Rot-Grün nicht umgesetzt worden. Ebenso fehlt bis heute die angekündigte wissensbasierte Gründerplattform, die Wissenschaft und Unternehmen besser vernetzen soll. Auch die im Koalitionsvertrag angekündigte 3-D-Druck-Strategie ist noch nicht umgesetzt. Lediglich im Masterplan Handwerk ist der 3-D-Druck als Handlungsfeld aufgenommen worden. Das sind nette Worte, ist aber insgesamt viel zu wenig.

Mittel für den Breitbandausbau:
"Versauern bald zwei Jahre auf den Konten der Stadt."

Aber was am meisten nervt: Hamburg hi
nkt bei der digitalen Infrastruktur hinterher: Der fehlende Breitbandausbau im Hafen – weniger als vier Prozent der Anschlüsse haben dort Internet - und selbst in neuen Stadtteilen wie der HafenCity - nur zwei Beispiele. Grotesk wird es, wenn man bedenkt, dass die Mittel für den Breitbandausbau bald zwei Jahren auf den Konten der Stadt liegen und dort versauern. Hier hat der rot-grüne Senat viel Zeit verdaddelt. Um eine wirkliche „Digitale Stadt“ zu werden, hat Hamburg also noch sehr viel Entwicklungsbedarf.

Ein Eckpfeiler der Strategie ist die “Digitale Leitstelle” zur Koordinierung der Aktivitäten auf Behördeneb
ene. Wie ist der Stand bei der Umsetzung dieser Leitstelle und kann sie als nachgeordnete Einrichtung ihre Arbeit effektiv leisten? Reichen die aktuellen Kompetenzen, um eingefahrene öffentliche Strukturen zu überwinden?

Leider ist auch dieses Konstrukt bislang wenig erfolgreich. Eine fachliche Zuständigkeit für einzelne Digitalisierungsthemen seitens der Leitstelle besteht nämlich nicht. Die ist nach wie vor bei den Fachbehörden. Die Leitstelle hat deshalb ausschließlich eine koordinierende Funktion und führt keine eigenen Projekte aus. Wer Behörden kennt, der weiß: Da geht gar nichts ohne Zuständigkeit.


Leitstelle mit Kompetenzen und Zuständigkeiten:
"Alles andere sind nette Worte ohne Folgen."

Meine Prognose ist, wenn sich das nicht ändert, wird auch in den Hamburger Behörden nicht viel geschehen. Wer Digitalisierung ernst nimmt, der muss eine solche Leitstelle mit Kompetenzen und Zuständigkeiten ausstatten und einen echten Reformplan vorstellen. Alles andere sind nette Worte ohne Folgen.

All dies trägt dazu bei, dass bisher nicht sichtbar ist, inwieweit die Leitstelle die Stadt Hamburg erfolgreich nach außen vertritt. Überhaupt nimmt man die Stelle noch nicht so wahr, wie man das bei einem so wichtigen Thema erwarten würde. Das ist schade und ändert sich hoffentlich noch.

Die Stadt ist u. a. mit Ihrer Konzernholding HGV Anteilseignerin an mehr als 400 Unternehmen, von Hapag-Lloyd und der HHLA über die Hochbahn bis zur HSH Nordbank und der SAGA. Wie gut sind die stadteigenen und teilweise öffentlichen Unternehmen auf die Herausforderungen der Digitalisierung der Wirtschaft
gewappnet?

Bei der Konzernholding der Stadt handelt es sich mittlerweile um einen Dschungel von Tochterunternehmen und Beteiligungen, die der Senat selbst nicht mehr zu steuern weiß, weil er schon lange keinen Überblick mehr hat. Neben dreistelligen Millionenverlusten aus städtischen Unternehmen bei der HGV führt das dazu, dass in Sachen Digitalisierung vom rot-grünen Senat keine Impulse ausgehen in Richtung der städtischen Unternehmen. Das hat natürlich langfristig Auswirkungen auf deren Innovationsfähigkeit.



Innovationsfähigkeit in defizitären Beteiligungen:
"Das riesige Unternehmensportfolio der Stadt ausmisten."

Auch, weil selten öffentliche Unternehmen Innovationen vorantreiben, sehen wir die vielen Unternehmensbeteiligungen der Stadt kritisch. Die Realität ist doch: Wenn ich vorher weiß, dass die Steuerzahler auch hohe Verluste ausgleichen, senkt das die Innovationsbereitschaft von Unternehmen. Wir müssen das riesige Unternehmensportfolio der Stadt ausmisten, um die Innovationsfähigkeit dieser Unternehmen zu steigern.


Digitale Diensleistungen in öffentlichen Unternehmen:
"Ein Plan dazu fehlt dem Senat leider."

Der Scholz-Senat muss sich hier endlich seiner Verantwortung stellen. Dabei kann es keineswegs nur um IT-Anschaffungen gehen: Die öffentlichen Unternehmen, die dann bei der Stadt bleiben, müssen kulturell komplett neu ausgerichtet werden in Richtung Kundenorientierung, Offenheit und Agilität. Schrittweise müssen Dienstleistungen und Angebote der öffentlichen Unternehmen und der Verwaltung digitalisiert werden. Ein Plan dafür fehlt dem Senat leider. Das muss sich ändern.

Hamburg hat seit 1997 ins Sachen Wirtschaftsförderung insgesamt 8 Themencluster mit geförderten Netzwerken initiiert - z. B. Luftfahrt, Maritime Wirtschaft und Logistik, Medien und Kreativwirtschaft, Gesundheitswesen und Erneuerbare Energien. Wo unterstützt Hamburg die Digitalisierung erfolgversprechend und wo ist noch “Luft nach oben”?

In den Hamburger Clustern sollten Wirtschaft und Wissenschaft auch im Hinblick auf die Digitalisierung erfolgreich vernetzt werden. Ziel muss es sein, übergreifende Clusterbrücken („Cross-Clustering“) zu schaffen, mithilfe derer auch die Digitalisierung vorangetrieben wird.


Hamburger Wirtschaftscluster öffnen:
"2 Jahre kostenlose Mitgliedschaft für Gründer."

Die Digitalisierung wird meistens von jungen, innovativen Unternehmen vorangetrieben, häufig Startups mit guten Ideen, jungen, top ausgebildeten Menschen und häufig mit noch nicht so viel Geld in der Tasche. Deshalb wollen wir Freie Demokraten die Cluster für Gründer öffnen: Wer neue Ideen hat, der soll schnell in Kontakt mit etablierten Unternehmen kommen. Dafür wollen wir eine kostenlose zweijährige Mitgliedschaft für Gründer in den Hamburger Clustern einführen.

Du bist engagiert für Startups und die digitale Szene in u
nserer Stadt. Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Was sind aus Deiner langjährigen Erfahrung die echten Stärken, um in Hamburg mit Technologien und als Startup erfolgreich zu sein? Und wie siehst Du den Wettbewerb mit anderen Regionen, z. B. mit Berlin?

Hamburg ist eine großartige Stadt und ein toller Standort für Unternehmen jeder Größe und jeden Alters. Mit seiner jahrhundertealten Handels- und Kaufmannstradition wird Hamburg nicht umsonst das Tor zur Welt genannt. Es gibt auch eine vitale Startup-Szene, was eine gute Voraussetzung ist, um als junger Gründer im Digitalbereich schnell Kontakt zu finden.



Innovations-Wachstumsfonds des Senats:
"Eigentlich sollte der schön längst auf dem Weg sein..."

Derzeit fehlt Hamburg vielfach Geld für gute Ideen, die schnell skalieren. Das Thema Venture Capital ist ein großes. Der Senat wollte den Innovation-Wachstumsfonds auf den Weg bringen, der in der Wachstumsphase unterstützt und damit eine wichtige Lücke schließt. Wir unterstützen das, denn Hamburg hat da großen Nachholbedarf. Wir hoffen, dass der Senat bald sein Konzept für den Fonds vorstellt. Eigentlich sollte der schon längst auf dem Weg sein...

Digitalisierung und Startups in Deutschland:
"Am Ende soll natürlich Hamburg die Nummer Eins sein."

Wenn wir es nun in Hamburg schaffen, das alte Geld mit neuen Ideen zusammen zu bringen, dann werden wir auch Berlin noch als Standort überholen. Bis dahin gefällt mir Berlin als größerer Wettbewerber, an dessen Entwicklung man sich misst. Bei aller Konkurrenz dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir auch die Brückenschläge nach Berlin suchen sollten, um gemeinsam Synergien zu heben. Am Ende soll aber natürlich Hamburg die Nummer Eins in Sachen Digitalisierung und Startups sein.

Vielen Dank für die Bürgersprechstunde!

Das Interview führte Thomas Keup.

* * *

Weiterführende Informationen:

Persönliche Seite mit aktuellen Nachrichten:
www.kruse.hamburg/

Informationen der FDP-Fraktion in Hamburg:
http://www.fdp-fraktion-hh.de/

Biographie bei den Freien Demokraten Hamburg:
http://www.fdphamburg.de/buergerschaftswahl/landesliste/michael-kruse/

Biographie in der Hamburger Bürgerschaft:
www.hamburgische-buergerschaft.de/abgeordnetenseite/nofl/4460532/kruse-michael/



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Dienstag, 24. Januar 2017

HANSEHEALTH: Offener Brief von Hamburgs Digital-Mediziner an Gesundheitsminister Gröhe

Hamburgs Digital-Mediziner Dr. Johannes Jacubeit
Foto: Lifetime.eu
Wie Personalausweis, Gesundheitskarte und Führerschein die digitale Medizin katalysieren

Sehr geehrter Bundesgesundheitsminister,
sehr geehrter/e zukünftige/r Bundesgesundheitsminister/in,


2003 wurde mit der eGK eine damals fortschrittliche Technologie gesetzlich verankert. Im 
Verlauf der Konzipierungsphase hat die Welt dann ab 2007 einen massiven Paradigmenwechsel hin zu mobilen Technologien vollzogen. Heute – 2017 – interagieren und authentifizieren wir uns im Alltag in stark zunehmendem Maße mittels smarter Geräte.

Medizin hat die Besonderheit, dass häufig unerwartet unterschiedlichste Ökosysteme aufeinander treffen: Die von sehr analogen bis voll-digitalen Ökosysteme der Ärzte und die zunehmend smarten Ökosysteme von Patienten. Das Standard-Medium und die Standard-Schnittstelle zum Austausch von Informationen zwischen den beiden Ökosystemen ist das Papier… schlichtweg weil das Drucken, Unterzeichnen und Übergeben eines Papierdokumentes einfach einfach ist und ohne Mittelsmänner abläuft.

Jeder Patient hat aktuell verschiedene Signaturen (eGK, Perso, Führerschein). Diese Signaturen sind an Plastikkarten gekoppelt. Für Menschen ist dies wertvoll, da sie sich damit authentifizieren und Transaktionen autorisieren können, auch wenn sie nicht in der Lage oder Willens sind, aktuelle Technologien zu nutzen. Die Signatur, beispielsweise auf der eGK, ist somit ein erfolgreich etabliertes, bewahrenswertes und wertvolles Backup in den Portemonnaies und Taschen der Bürger.

Alle sind aufgewacht. Menschen nutzen digitale Medizin und digitale Medizin bringt Menschen bereits Nutzen. Der Innovationsfonds hat 29 Projekte aufgelegt, die ersten Ausschüttungen stehen an – großartig. Und weiter gehts. Aus technologischer Sicht fehlt jedoch ein elementares Bindeglied, um alle Spieler zu vereinen. Patienten haben Smartphones, Table2ts und Computer, jedoch meistens kein Kartenlesegerät.

Um Deutschland und Europa als Vorreiter in der Digitalmedizin zu etablieren, bedarf es als nächstes der Befreiung der Signatur, so dass Patienten ihre Signaturen auch entkoppelt von der Karte auf ihren Geräten nutzen können. Eine Entkopplung ermöglicht quantifizierbare telemedizinische Interaktion, validierte Nutzung von Gesundheits-Apps, einfache und schnelle Qualifizierung digitaler Therapieoptionen, mobile Authentifizierung in Gesundheitseinrichtungen sowie eine interaktive Zugriffsautorisierung für die datenschutzkonforme Verknüpfung von Gesundheitsportalen, Apps und analytic engines durch Patienten.

Technologisch sind verlässliche Authentifizierungsmechanismen, die ohne physische Medien auskommen, bereits vorhanden. Karten sind gute Backups für Signaturen, jedoch ermöglichen sie kein einfaches digitales Nutzererleben.

Digitale Medizin – Made in Germany, Made in Europe, Made for the World – bekommt aktuell Leuchtturmcharakter. Wir alle – Patienten, Ärzte, Apotheker, Unternehmer, Industrie, Systemakteure und viele mehr – packen es gerade an. Und es wird gut. Befreien Sie die Signatur und katalysieren Sie den Quantensprung hin zur digitalen Medizin.


Dr. med. Johannes Jacubeit


Original des offenen Brief als Download:

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Montag, 23. Januar 2017

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil III: Die Digitale Stadt - Verwaltung, Unternehmensservices und Arbeitsmarkt.

HANSEHIGHLIGHT Themen-Special: Digitale Stadt oder digitale Diaspora.


Heimliche "Wirtschaftsregierung" der Hansestadt: Die Handelskamner.
Foto: Markus Daams, flickr.com. CC BY 2.0
Der Endspurt hat begonnen. Diese Woche gilt als wichtige Wahlwoche. In diesen Tagen entscheidet es sich. 

Die Wahlbündnisse haben aufgerüstet: Business-Frühstücke für Unternehmer, aktuelle Statements in den Social Media Kanälen, neue Wahlvideos auf den Webseiten. Noch nie gab es bei einer Kammerwahl soviel Demokratie + Populismus.
  • Werden die "Kammer-Rebellen" die Handelskammer mit Pauken und Trompeten stürmen?
  • Werden die "Kammer-Reformer" zum Zünglein an der Waage für die Kammer-Politik?
  • Werden die "Kammer-Bewahrer" eine "Koalition der Vernünftigen" schmieden?

Hier sind die ungekürzten Positionen der drei Wahlbündnisse zum Thema Digitale Stadt. Mit klaren Antworten, wie die Digitalisierung in Verwaltungen, Eigenbetrieben und Arbeitsmarkt erfolgreich Einzug halten kann.

Herausragende Forderungen zur Digitalen Stadt:
  • Modellstadt für digitale Verkehrssteuerung und vernetzte Mobilität
  • Hamburger Location als "Digitaler Leuchtturm" & Standort-Magnet
  • "Elbvalley" Hamburg und "Silicon Dragon" in China aktiv vernetzen
  • "Digital First"-Strategie für Handelskammer wie für Verwaltungen
  • Städtische Firmenservices medienbruchfrei elektronisch anbieten
  • Handelskammer soll Teil des Transparenzportals Hamburg werden

Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil 3:
Die Digitale Stadt in Verwaltung, Standort und Arbeitsmarkt

 Thema Hansestadt: 

Wo sehen Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft konkretes Potenzial, Leistungen und Tätigkeiten der Hamburger Stadt- und Bezirksverwaltungen sowie nachgeordneter Einrichtungen im Interesse einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Stadtverwaltung zu digitalisieren?

"Die Kammer sind wir":

Wir regieren nicht die Stadt sondern die Handelskammer – deshalb wollen wir weniger über die Stadt reden sondern in der Handelskammer handeln. Hamburg hat zusammen mit der Digitalwirtschaft das bundesweit vorbildliche Transparenzportal entwickelt – die Handelskammer weigert sich jedoch noch immer dort mitzuwirken. Die Handelskammer soll Teil des Transparenzportals werden.

"Unternehmer für Hamburg":

Die Handelskammer als Selbstverwaltungsorganisation der Hamburger Wirtschaft kann vor allem durch die konsequente Digitalisierung der eigenen Prozesse und Dienstleistungen gegenüber Stadt und den Bezirken deutlich machen, was heutzutage technologisch bereits möglich ist und welche Effizienzpotentiale vorhanden sind. Wir sind sicher, dass die Stadt die Impulse der Kammer auch in diesem Feld intensiv beobachten und ihre Schlüsse für die eigene Verwaltung ziehen wird.

Dort wo tatsächliche Schnittstellen bestehen, sollten auch digitale Schnittstellen geschaffen werden. Dies können die Hamburger Unternehmen von ihrer Stadt und ihrer Kammer erwarten. Die "Digital First"-Initiative des Senats weist hier in die richtige Richtung. Die Herausforderungen der Digitalisierung umfassen dabei alle Verwaltungsbereiche. Sichtbar wird es für den Bürger und die Unternehmen überall dort, wo ein direkter Behördenkontakt entsteht. Die Entwicklungen müssen deutlich schneller vorangetrieben werden. Dabei dürfen müssen neben den technologischen Faktoren auch die kulturellen Veränderungsprozesse für Mitarbeiter und Kunden gesteuert und begleitet werden. Die Handelskammer hat hierbei eine Vorreiterrolle zu spielen.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg muss zügig auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene E-Government-Standards umsetzen. Die im Rahmen des „Bündnis für den Mittelstand“ zugesagte Funktion „Statusverfolgung“ muss umgesetzt werden.

 Thema Verwaltung: 

Wie beurteilen Sie als künftige Repräsentanten der Wirtschaft den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Hamburger Verwaltung, insbesondere in Bezug auf Leistungen und Angebote für Unternehmen - z. B. in den Bereichen Aufsicht und Genehmigungen, Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftsförderung?

"Die Kammer sind wir":

Verbesserungswürdig ;-)

"Unternehmer für Hamburg":

Der Hamburger Senat steht kurz davor, seine Strategie „Digital First“ auf den Weg zu bringen, die besagt, dass grundsätzlich alle Dienstleistungen auch auf dem digitalen Weg erbracht werden können. Dies ist in einer zunehmend digitalisierten Welt dringend notwendig und der Weg ist noch lang.

Auch die Handelskammer nimmt hoheitliche Aufgaben wahr, bei der in Zukunft die Strategie „Digital First“ gelten muss. Wir glauben, dass die Handelskammer und ihre Mitgliedsunternehmen in diesem Feldern der Stadt zeigen könnte, wie erfolgreiches E-Governement funktioniert – im Schulterschluss mit der Stadt.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg hat bereits einige wichtige Schritte zur Digitalisierung der Verwaltung unternommen. Die bestehenden Angebote müssen jedoch nutzerfreundlicher werden, Geschäftsprozesse müssen für Unternehmen medienbruchfrei elektronisiert werden.

 Thema Standort: 

Was für Initiativen und Aktivitäten der Handelskammer halten Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft für besonders wichtig, um die Freie und Hansestadt international als attraktiven Standort für junge, qualifizierte Fachkräfte und ideenreiche, mutige Digitalunternehmer zu entwickeln?

"Die Kammer sind wir":

In einer globalisierten, digitalen Welt sind die wirtschaftlichen Standortfragen eher nachrangig. Es läuft auf eine einzige Frage hinaus: Bekomme ich das Beste, qualifizierteste Personal? Insofern hier eine etwas wenig progressiv anmutende Antwort: Massive Investitionen in den Bildungsstandort, insbesondere alle Fachbereiche mit Digitalberührung. Darüber hinaus muss die Lebensqualität hoch gehalten werden, damit die Mitarbeiter auch in dieser Stadt wohnen wollen.

"Unternehmer für Hamburg":

Mit dem jährlich stattfindenden "Hamburg Animation Award" und der dazugehörigen "Animation Conference" schafft es die Handelskammer heute schon erfolgreich, international große Aufmerksamkeit auf den Animations- , Games- und VFX-Standort Hamburg zu lenken. Die Hamburger Unternehmen profitieren dadurch, dass junge und qualifizierte Fachkräfte regelmäßig nach Hamburg kommen. 

Mit dem kürzlich durchgeführten zweiten App-Contest Hamburg hat die Handelskammer Digitalunternehmern eine interessante Plattform und Vernetzungsmöglichkeit mit den Fachkräften von morgen gegeben. Unser Appell an die Handelskammer ist es, ihre vielfältigen und guten Beziehungen nach China dahingehend auszubauen, dass ein Austausch von jungen, aufstrebenden Digitalunternehmern mit dem „Silicon Dragon“ in China ermöglicht wird.

Hamburg braucht auch einen physischen Ort, der das Thema Digitalisierung in das Zentrum des Bewusstseins rückt, greif- und begreifbar macht und der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus sichtbar wahrgenommen wird – ein Leuchtturm der Digitalisierung.

"Vorfahrt für Hamburg":

Der Standort Hamburg braucht beständig neue qualifizierte Fachkräfte, eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, ausreichend neue Gewerbeflächen und einen weiteren Ausbau der Bandbreiten für die Datenübertragung. Mit der Organisation der dualen Berufsausbildung leistet die Kammer einen zentralen Beitrag für die Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses. Sie sorgt dafür, dass 3.500 ehrenamtliche Prüfer ihre Leistung für die Hamburger Wirtschaft erbringen können. Bei Verkehrsinfrastruktur, Gewerbeflächen und Breitbandausbau muss und wird die Kammer weiter Druck auf die Politik machen.

 Zu guter Letzt: 

Was würden Sie dem Bürgermeister anlässlich der jährlichen Versammlung ehrbarer Kaufleute zu Silvester als Präsident ins Stammbuch schreiben und in welchem digitalen Thema würden SIe ihm als Stadtoberhaupt die Leviten lesen, für die Stadt und die Wirtschaft Hamburgs mehr zu tun?

"Die Kammer sind wir":

Herr Bürgermeister – warum ist der Wirtschaftssenator ein Hafenindustrieller und kein Digitalunternehmer?

"Unternehmer für Hamburg":

Hamburg ist als Stadtstaat mit seinen vielen hoch innovativen Medien- und IT-Unternehmen auf der einen Seite und der großen Breite an Anwenderbranchen auf der anderen Seite prädestiniert dafür, Entwicklungslabor von neuen digitalen Technologien zu sein, sei es z.B. im Bereich des autonomen Fahrens, im Kontext von 3D-Druck oder von Virtual Reality. Der Hamburger Senat macht aus unserer Sicht noch zu wenig, um das Umfeld dafür zu schaffen.

Jedes Unternehmen aus Hamburg sowie dem In- und Ausland sollte künftig den dringenden Wunsch verspüren, technologische Innovationen in Hamburg zu entwickeln. Hier können die entsprechenden rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen durch Stadt und starke Handelskammer gemeinsam geboten werden. Die #UnternehmerFürHamburg stehen für diesen Aufbruch.

"Vorfahrt für Hamburg":

Wer Präses der Kammer wird, entscheidet das Plenum nach der Wahl. Wichtig ist, dass die Führung der Kammer auch in Zukunft die Interessen der Hamburger Wirtschaft mit Nachdruck gegenüber der Politik vertritt. Die Populisten, die zur Kammerwahl antreten, wollen der Wirtschaft in der Hansestadt ja einen Maulkorb umlegen.

Ein wichtiges Thema für zukünftige Präses-Reden wird die Stärkung der Infrastruktur bleiben, dazu gehört selbstverständlich auch das digitale Netz. Wir sind außerdem dafür, Hamburg zur Modellstadt für die digitale Verkehrssteuerung, Fahrzeugvernetzung und intelligente und vernetzte Mobilität zu machen.

 Außerdem im HANSEHIGHLIGHT "Digitale Stadt oder digitale Diaspora": 

Hamburgs FDP-Fraktionsgeschäftsführer packt aus und spricht Tacheles:

 Alle Beiträge des Hamburg Digital Magazins zur Kammer-Wahl 2017: 

Wie die drei Wahlbündnisse die Handelskammer modernisieren wollen:

Was passiert, wenn die "Kammer-Rebellen" die Kammer-Wahl gewinnen:

Was die Wahlbündnisse für die Zukunft der Hamburger Wirtschaft fordern:

Warum die Kammer-Wahl entscheidend für Hamburgs Wirtschaft ist:

Was die Handelskammer in diesem Jahr zur Digitalisierung unternehmen will:

 Weitere Informationen auf den Webseiten der drei Wahlbündnisse: 



Die Bewahrer: "Starke Kammer. Vorfahrt für Hamburg"



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