Sonntag, 28. Oktober 2018

HANSEPERSONALITY Fabian Friedrich: "Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze bringen"

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

In Zukunft werden wir mehrheitlich über die Blockchain bezahlen. Viele Banken wird es nicht mehr geben. Kommunikation zwischen Maschinen wird über Distributed Ledger-Technologien abgesichert. Der Chief Digital Officer der Hafenverwaltung HPA und der Wirtschaftsbehörde BWVI Sebastian Saxe sagt: In 2019 werden neben Künstlicher Intelligenz vor allem Blockchain-Anwendungen ins Blickfeld der digitalen Innovationen auch in Hamburg rücken. 


Blockchain-Vordenker Fabian Friedrich.
Foto: Skyfi

Fabian Friedrich ist Blockchain-Experte und First Mover seit 2013. Der 35-jährige Reitbrooker hat die größte Blockchain-Konferenz an der Elbe organisiert - mit durchschlagendem Erfolg. Mit "Blockchance" hat er den Treffpunkt für die verteilte Datenbank-Technik in Hamburg verankert. Der Informatiker macht Hamburg zu einem Hotspot der Blockchain-Szene. Unser HANSEPERSONALITY ist Innovator und Unternehmer Fabian Friedrich:

Du hast 2010 erstmals vom Bitcoin gehört. Damals stand die Kryptowährung bei einem Wechselkurs von 3,- €. Vor 5 Jahren hast Du zusammen mit Deiner Freundin in Hamburg den ersten veganen Weihnachtsmarkt organisiert und fürs Bezahlen Bitcoins akzeptiert. Bist Du heute Millionär? Und wenn nein, würdest Du bei 3,- € jetzt einsteigen?

Mein Wunsch ist es, Karma-Millionär zu werden und mit meinem Handeln Millionen Menschen positiv zu beeinflussen. Angekommen bin ich dort noch nicht, aber ich bin auf einem guten Weg. Wenn ich auf diesem Weg als Energieausgleich auch den einen oder anderen Bitcoin, Skycoin oder Euro verdiene, bestärkt mich das und ich nehme diese Unterstützung dankend entgegen. Aber Millionär im herkömmlichen Sinne bin ich nicht, nein.

Fabian Friedrich mit "Synth" (Skycoin Foudner und früherer Bitcoin Entwickler)
Foto: Karsten Eichhorn

Die Frage, ob ich heute bei 3,- € einsteigen würde, beantworte ich mit einem klaren 'Ja'. Damals war mir das Ausmaß der technologischen Neuerung bewusst. Heute weiß ich zudem, dass die Technologie funktioniert. Solide Kryptowährungs- und Blockchain-Projekte sind ein gutes Investment. Die gängigen Wachstumsprognosen sprechen für sich und ich sehe, dass sogar diese viel zu konservativ gedacht werden. 2020 werden wir den Bitcoin-Kurs wohl schon bei über 100.000,- € und den gesamten Kryptowährungsmarkt bei über 1 Trillion Euro sehen.

Ende August d. J. hast Du mit Deiner Firma Skyfi zusammen mit dem Mlove-Campus aus dem Stand die größte Blockchain-Konferenz Hamburgs organisiert - mit internationaler Besetzung und ohne Hamburger Lametta-Mentalität. Was hast Du selbst auf der "Blockchance"-Konferenz gelernt, das Du gern in die Stadt tragen möchtest?



Chief Digital Officer von BWVI und HPA Sebastian Saxe.
Foto: HANSEVALLEY

Die "Blockchance Conference Hamburg 2018" war ein riesiger Erfolg. Mit mehr als 350 Teilnehmern, 35 Sprechern und mehr als 25 Pressevertretern haben wir starke Aufmerksamkeit auf die Themen Blockchain, Kryptowährungen, die Zukunft des Wirtschaftens und der Zusammenarbeit lenken können. Die Gäste kamen aus der ganzen Welt. Neben Wirtschaftsvertretern und Blockchainern waren auch Vertreter aus dem Hamburger Rathaus und der Bürgerschaft zu Gast.


"In 10 Jahren werden wir die Welt nicht wiedererkennen."

Ich durfte auf der Konferenz lernen, dass Hamburg innovativer und zukunftsorientierter ist, als so manch einer gedacht hat. Es fehlt dem Hamburger nicht an Mut, neue Wirtschaftsbereiche zu erschließen, er freut sich aber darüber, bei den ersten Schritten an die Hand genommen zu werden. Deswegen liegt 2019 unser Fokus auch noch mehr darauf, diese technologische Revolution greifbarer und verständlicher zu machen.


Noch ist die Blockchain-Technologie ein Nischenthema und diverse Berater und IT-Dienstleister suchen nach konkreten Anwendungsbereichen z. B. in der traditionellen Logistikindustrie. Wer muss überzeugt werden, daran mitzuentwickeln und den Stein des Weisen zu finden, um aus einer Nische einen Markt zu machen?


"Skyminer" zum Schürfen von "Skycoins".
Foto: HANSEVALLEY

Die Blockchain-Technologie steckt in den Kinderschuhen und ist weltweit in der Testphase. Fast jedes größere Unternehmen, nicht nur aus der Finanz-, Kommunikations- und Logistikbranche, leistet sich mittlerweile eine Blockchain-Abteilung bzw. baut diese gerade auf. Ich habe das Gefühl, dass das Thema schon jetzt Einfluss in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft erlangt hat. 


"Wir müssen die 5% Avantgardisten überzeugen. Und sollten die Chancen zum Guten nutzen."

Die einzigen Blockchain-Anwendungen, die heute schon aus der Testphase heraus sind, sind dezentrale Kryptowährungen, von denen es mittlerweile weltweit schon mehr als 2.000 gibt, und die mit einer Marktkapitalisierung von knapp 200 Milliarden Euro in den letzten 10 Jahren - im wahrsten Sinne - aus dem Nichts entstanden sind. 
Aber: Eine Welle komplexerer Blockchain-Anwendungen steht in den Startlöchern: 

Die Hamburger Hochbahn und die Deutsche Bahn fangen an, ihre Fahrpläne per Blockchain zu optimieren, die New Yorker Börse baut in Zusammenarbeit mit Microsoft und Starbucks Bitcoin-Futures auf. Der Gründer von JavaScript und Mozilla entwickeln den Blockchain-Browser Brave, Amazon Web Services partnert mit QTUM Coin, IBM partnert mit Stellar Lumens Coin, Bosch mit IOTA, die Wikipedia Gründer betreiben Everipedia, eine Blockchain basierte Enzyklopädie und Skycoin baut mit Skywire ein dezentrales Blockchain-Meshnet auf, das Internet 2.0, nur um einige wenige Beispiele zu nennen.

Du planst, ab Mitte kommenden Jahres einen eigenen Blockchain-Hub im Rahmen des neuen Fintech-Hubs "Finhaven" vom Betahaus in der Hafencity einzurichten und auf einer Coworking-Etage Companies zu Distributed Ledger-Technologien zu versammeln. Was steckt dahinter und wohin soll die Reise gehen?


William Mougayar, Blockchain-Vordenker, Investor + Autor
Foto: HANSEVALLEY

Der "Blockchance Campus" soll im August 2019 in der Woche vor der "Blockchance Conference Hamburg 2019" eröffnet werden. Wir sind bzgl. der Räumlichkeiten in engen Gesprächen mit dem Fintech-Hub in der HafenCity, denn wir finden die Nähe zur Finanzindustrie und zum Logistikzentrum Hafen besonders attraktiv. Wir haben aber auch noch andere Optionen.


"Mir geht es darum, den technologischen Wandel nach Möglichkeit harmonisch zu gestalten."

Das Ziel des Hamburger "Blockchance Campus" ist es, Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze zu bringen. Branchen-Synergieeffekte sollen genutzt und Startups und Migration gefördert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Blockchain-Hubs weltweit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. In enger Zusammenarbeit mit dem Rathaus sollen zudem Blockchain-freundliche Gesetze entwickelt werden. Kurse wie z.B. "Certified Blockchain Professional" oder "Certified Ethical Hacker" werden regelmäßig angeboten.


Die Blockchain-Technologie von 2008 steht für Dich in einer Reihe mit der Erfindung des Flugzeugs 1903 und des Buchdrucks von 1440. Wenn der Buchdruck den Menschen die Informationen gebracht hat und das Flugzeug die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt, welche gesellschaftliche Aufgabe kann die Blockchain übernehmen?

Die Blockchain-Technologie, die Technologie der dezentral verteilten, synchronisierten Datenbanken, ermöglicht es nun, die Informationen über alle Grenzen hinweg direkt zu teilen. Das funktioniert ohne zentrale Instanzen wie z.B. Verwaltungen, Banken, Treuhänder oder Notare dadurch, dass man sich auf die gemeinschaftliche Nutzung öffentlich einsichtiger und unveränderlicher Algorithmen einigt. 


"Wir sind heute im Jahr 1903, als die Gebrüder Wright den ersten Flyer steigen lassen konnten."

Dies ermöglicht sicheren, direkten und unabhängigen Datenaustausch weltweit. Ob es hier um Geldtransfers, Kommunikation, Eigentumsüberschreibungen, Austausch einzelner Aspekte digitaler Identitäten oder Maschinen zu Maschinen Kommunikation im Internet of Things (IoT) geht, spielt keine Rolle. Die Menschheit braucht in Zukunft keine Banken mehr, um Handel zu treiben, keine Notariate mehr, um Vermögen zu überschreiben und kein Facebook mehr, um Freunde zu finden.

Du gehst noch einen Schritt weiter und sprichst von der sozial-ökonomischen Revolution. Du sagst, Distributed Ledger-Technologien werden in allen Lebensbereichen und in allen Anwendungen Einzug halten. Wo werden Blockchain-Datenbanken und -Anwendungen künftig praktisch eingesetzt - und wofür?

Die Blockchain optimiert und vereinfacht die Kooperationen mehrerer Parteien, Firmen oder Personen so sehr, dass es im sozialen und wirtschaftlichen Bereich aber auch politisch viel mehr Sinn macht, zusammenzuarbeiten. Aus einer Konkurrenz-Gesellschaft kann eine Kooperations- und Konsens-Gesellschaft erwachsen.

Durch die - von Natur aus dezentrale - Struktur der Blockchain-Anwendungen wird auch der Jahrtausende alte Pfad der Menschheit Richtung Zentralisierung zu Ende gehen und ein neues Zeitalter, dass der Dezentralisierung und Selbstverantwortung, beginnen. Dies wird bestimmt nicht von heute auf morgen und bestimmt auch nicht ohne Widerstand passieren, aber trotzdem sehe ich, dass es keine Alternative zu dieser Entwicklung gibt. 


Eingesetzt werden Blockchains bald schon an zahlreichen Stellen. Wenn zum Beispiel kleine Gemeinden mit lokalen Währungen ihre Wirtschaft stärken, wenn Autos autonom an einer IoT-Ladesäule Strom tanken, wenn Banken mit anderen Banken Werte transferieren, wenn unsere Mobiltelefone untereinander ein dezentrales Mobilfunknetz spannen oder wenn Patienten über ihre Krankenakte selber bestimmen möchten und jedem Arzt nur die Zugriffe erlauben, die auch benötigt werden. Das Feld der Einsatzgebiete ist einfach unendlich groß.

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Eine internationale Blockchain-Konferenz in der Hafencity, ein CDU-Wissenschaftsexperte, der einen "Hamburg Coin" und die Förderung der Technologie fordert und dazu jede Menge starker Branchen, wie Logistik und Finanzen. Was läuft in Hamburg in Sachen Innovationen richtig gut, und bei welchen Themen fährst Du lieber nach Berlin?

Bekommt Hamburg bald einen eigenen "Hamburg Coin"?
Foto: Flickr/Antana, Lizenz: CC BY SA 2.0

Als gebürtiger Hamburger fahre ich gerne nach Berlin, um mich inspirieren zu lassen. Doch vermisse ich dann bald schon die hanseatisch entspannte, konkrete und konzentrierte Mentalität der Hamburger. Hamburg wird nicht ohne Grund das Tor zu Welt genannt und glänzt durch seine hervorragenden Handelsbeziehungen zu Asien. Gerade diese wollen wir nun weiter entwickeln, um Partnerschaften mit asiatischen Ländern, die im Blockchain-Bereich eine Vorreiterstellung haben, auszubauen. 

"Wir müssen die technologische Evolution zu unserer eigenen machen, bevor wir von ihr überrollt werden."

Aber natürlich muss man ganz klar sagen, dass die Blockchain-Szene in Berlin aktuell sehr stark ist und es dort einige herausragende Firmen gibt. Die internationale Anbindung, die Dichte an Firmenzentralen und der direkte Draht zur Bundespolitik sind da natürlich drei ausschlaggebende Faktoren. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass Hamburg ein riesiges Potential hat, was Blockchain angeht. gerade in den Bereichen Logistik, Handel und Gaming, wo Hamburg schon lange sehr stark ist. 

Das Projekt „Hamburg Coin“, zu dem meine Partnerin Ewa mich vor ca. 10 Monaten inspirierte und das seit dem durch Skyfi konzeptionell entwickelt wird, findet nun auch in Gesellschaft, Medien und Politik gehör. Die Realisierung würde Hamburg als Blockchain-Standort weltweit nach vorne bringen. Wir arbeiten daran, dass es dafür eine überparteiliche Koalition gibt. Die Offenheit zu diesem innovativen Thema und auch zum Thema Blockchain-Hub, die nun durch das Rathaus und die Bürgerschaft signalisiert wurde, macht mich hoffnungsfroh.

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Vielen Dank für die offenen Antworten!
Das Interview führte Thomas Keup

 Hamburg Digital Background: 

"Blockchance"-Konferenz Hamburg:

"Hamburg Coin" im Hamburger Abendblatt:

"Finhaven" Fintech-Hub Hamburg:
finhaven.de/

Donnerstag, 25. Oktober 2018

HANSESERVICE: Zeit, das Girokonto zu wechseln.

HAMBURG DIGITAL SERVICE


Schicke neue Filiale in der Osterstraße: Teurer für "Klassik-Kunden"
Foto: HANSEVALLEY

195.000 Haspa-Kunden werden ab 1. Januar kommenden Jahres kräftiger zur Kasse gebeten. Das "Girokonto Klassisch" der Sparkasse kostet dann statt 3,95 € im Monat 4,95 €. Dazu kommen stolze 50 ct. pro Buchung - statt bislang 40 ct. Damit steigt der Preis für das günstigste Girokonto der Haspa um 25%. Vorstand Jürgen Marquardt erklärt: Die Gesamtkosten für das "Girokonto Klassisch" steigen pro Monat von rd. 7,- € auf 8,- €. Für die knapp 680.000 Joker-Kunden ändert sich erstmal nichts. Sie zahlen zwischen 7,90 € und 16,90 € für ein Konto von "smart" bis "premium".

Die Preisschraube der Haspa ist eine gute Gelegenheit, über ein kostenloses Konto im Internet und auf dem Smartphone nachzudenken. 29 Banken und Sparkassen bieten in Deutschland kostenlose Girokonten an - oft ohne Pflicht zur Nutzung als Gehaltskonto und ohne monatlichen Mindesteingang. HANSEVALLEY stellt in diesem HANSESERVICE ausgewählte Girokonten von Filial-, Online- und Mobile-Banken vor  - ohne auf Girocard und sogar auf die Haspa-Automaten verzichten zu müssen. Ein Hamburg Digital Service zum Kontowechsel 2019:


Der ganz normale Wahnsinn: Kunden vor dem Haspa-Automaten.
Foto: HANSEVALLEY

Er ist einer der meist genutzten Haspa-Geldautomaten der Stadt: Auf dem Weg zur U-Bahn stehen sich täglich tausende Kunden im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Hauptbahnhof-Süd die Beine in den Bauch. Für stolze 7,- € im Monat oder mehr beweist die Sparkasse an Hamburgs Verkehrsknotenpunkt Nr. 1, dass es noch Einiges zu tun gibt auf dem Weg zur kundenorientierten Bankingplattform. Doch statt jeden Monat stolze Gebühren bei der größten Sparkasse zu zahlen, geht Warteschlange vor dem Haspa-Automaten an Hauptbahnhof oder auf der Reeperbahn auch kostenlos - mit der Frankfurter Sparkasse:


Ein Sparkassenkonto - aber ohne Haspa.

Mit nur einer Buchung im Monat bietet die 1822direkt als Tochter der Frankfurter Sparkasse ein interessantes kostenloses Girokonto. Alle Buchungen sind bei der 1822direkt ebenso kostenlos wie bis zu 2 Sparkassencards - und damit kostenloses Geldabheben an allen 26.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland - einschl. Hamburg. Das 1822direkt-Konto bietet zudem einen günstigen Dispo-Kredit bei regelmäßigen Zahlungseingängen. Dazu gibts auch noch eine Mastercard Credit im 1. Jahr kostenlos dazu. Das 1822direkt-GiroSkyline ist eine attraktive Alternative zum Haspa-Basiskonto - und dazu kostenfrei.

Das kostenlose Onlinekonto der 1822direkt finden Sie hier!


Online-Banking ist ja sooo Old-School.

Wem ein Online-Konto viel zu verstaubt ist und sowieso alles auf dem Smartphone macht, kann bei der 1822direkt ein Smartphone-Konto der Marke 1822MOBILE eröffnen. Das ist vergleichbar mit gehypten Startup-Banken, wie N26 oder Revolut. Mit dem Unterschied, dass sich im Falle eines Falles der Kundendienst um eine Lösung kümmert. Wir raten die Finger von sogenannten "Neo-Banken" wie N26 oder Revolut zu lassen, bei denen der Kunde der Betatester ist. Mit dem 1822MOBILE-Konto bietet die Frankfurter Sparkasse ein vollwertiges Konto inkl. Dispokredit. Zudem gibts eine kostenlose VISA-Karte Credit. Die kostet beim Schwesterkonto ab 2. Jahr 30,- € - und das muss heute nicht mehr sein.

Das kostenlose Mobilekonto der 1822 direkt finden Sie hier!


Wenn Budni zum Bankschalter wird.


Kein Drogeriemarkt liegt näher - jetzt auch zum Geld abheben.
Foto: HANSEVALLEY

"Nichts liegt näher als die Haspa". Das liegt nicht zuletzt an rd. 130 Filialen sowie 360 eigenen Geldautomaten. Wer dennoch nicht um die Ecke eines Haspa-Automaten wohnt oder arbeitet, kann sich auch für ein Girokonto entscheiden, dass Bargeld z B. an den Automaten der Cash Group ermöglicht. Unter den Mobile-Banken empfehlen wir das O2-Banking-Konto der Fidor-Bank. Wie bei 1822MOBILE werden Überweisungen und Daueraufträge über die App erledigt. Für Bargeld gibt es eine kostenlose MasterCard Debit, die im Monat bis zu 3x ohne Gebühren an jedem Geldautomaten Bares auswirft. Der Clou: Beim Mobile-Konto der - zu BNP Paribas gehörenden - Fidor Bank gibts via App Geld auch in jeder der mehr als 170 Budni-Filialen sowie bei DM, Real, Rewe oder Penny.

Das kostenlose Mobilekonto der Fidor Bank finden Sie hier!


Online-Bank aus der Metropolregion.

Wer einen Geldautomaten der Commerzbank, der HVB oder der Postbank um die Ecke hat, für den gibt es gleich zwei attraktive Möglichkeiten. Mit einer ganzen Reihe ausgezeichneter Mobile Apps fürs Banking ist die Comdirect Bank aus Quickborn erste Wahl. Das Girokonto ist kostenlos ohne wenn und aber. Dazu gibt es eine Girocard für Bargeld an allen Cash Group-Automaten einschl. mehr als 50 Shell-Tankstellen in Hamburg und eine VISA-Karte Credit ohne Kosten. Mit 6,5% bietet die in der Region beheimatete Bank zudem einen günstigen Dispokredit. Für innovative Kunden bietet die Comdirect außerdem Bezahlen mit Google Pay auf Android-Smartphones. Rundherum ein attraktives Paket der Quickborner für online-affine Kunden.

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Commerzbank - die Bank aus Hamburg.


Der Ursprung des Handelsfinanzierers Commerzbank in der Altstadt.
Foto: GeorgHH, Rechte: Public Domain

Nicht jeder Kunde möchte alles online erledigen. Deshalb haben Filialbanken auch heute ihre Berechtigung. Unsere Empfehlung für eine Multikanalbank mit kostenlosem Girokonto ist die Commerzbank mit 26 Hamburger Filialen. Die sind überall rund um die Alster zu finden, dazu am Jungfernstieg und in der Mönckebergstraße. Hier gibts ein Konto mit nur 1 ct. monatlichem Mindesteingang, kostenloser Girocard für 9.000 Cash Group-Automaten und 1.300 Shell-Tankstellen. Im ersten Jahr gibts auf Wunsch eine kostenlose Mastercard Debit. Das Plus: Im Zweifelsfall kann man Probleme auch in der Filiale lösen.

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Tschüss Haspa, tschüss Joker-Rabatt!

Fast 680.000 Hamburger nutzen die Joker-Mehrwertkonten. Der Clou sind zahlreiche Rabatte, z. B. bei Kaffeeklatsch, Restaurantbesuch, Kinobesuch oder beim Tierparkbesuch. Dazu kostenlose Handy- und Reiseversicherungen und viele Preisvorteile bei Shopping, Handyreparaturen oder Schlüsselnotdienst. Wer sich die Kontogebühren sparen will, kann die kostenlosen Kundenprogramme von Budni und Radio Hamburg nutzen. Hamburgs größte Drogeriemarktkette bietet rd. 120 Rabatte auf Freizeitaktiviten. Der Radio Hamburg Hörerclub punktet mit 60 interessanten Vergünstigungen - ohne Kosten.




Tschüss Haspa, tschüss Volksbank!

Wer sich bei Gelegenheit auch gleich von seinem Volksbank-Konto für mind. 6,95 € bzw. 7,95 € pro Monat verabschieden möchte, kann zu einer anderen Genossenschaftsbank in Hamburg wechseln, z. B. zur PSD Bank Nord (mit CashPool-Geldautomaten) oder zur Sparda-Bank Hamburg (mit VR-Geldautomaten). Besonders attraktiv ist es bei der Handelsbank des Edeka-Verbunds mit kostenlosem Girokonto ohne wenn und - inkl. VR-Girocard. Mit ihr bekommt man Bargeld an den 18.600 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken - und damit auch bei den 25 VR-Bankautomaten in Hamburg.

Das kostenlose Onlinekonto der Edekabank finden Sie hier!


Diese Banken empfehlen wir besser nicht. 

Postbank - Die "Steh-Dir-Die-Beine-In-Den-Bauch-Bank"
Foto: HANSEVALLEY

Neben N26 und Revolut können wir auch nicht alle Online- bzw. Direktbanken mit kostenlosem Konto empfehlen. Dazu gehört die DKB. Hier haben Freiberufler und Selbstständige schlechte Karten. Zudem ist das Mobile Banking mit der Authentizifierungs-App eine Katastrophe. Auch die Norisbank - der Deutschen Bank - ist keine Empfehlung. Die Bank bietet zwar günstige Konditionen, richtet sich aber vornehmlich an Kunden, die es etwas "krawalliger" mögen. Auch die Postbank wirbt in regelmäßigen Abständen für kostenlose Aktionskonten. Problem: Im Falle eines Falles stehen Sie mit 50 Paketkunden bei der Postbank in der Schlange, frei nach der Devise "Unterm Strich steh' ich".

Redaktioneller Hinweis:

Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie basiert auf Erfahrungen der Redaktion. Dabei spielen kostenlose Angebote ohne Fallstricke, hohe Verfügbarkeit der Bargeldversorgung und regionale Nähe in eine Rolle. Zudem haben wir ausschließlich Banken empfohlen, bei denen Kunden sicher sein können, im Falle eines Falles einen Kundendienst zu erreichen. Auch die von uns nicht empfohlenen Banken basieren auf Erfahrungen der Redaktion - insbesondere bei unfairen Startup-Banken, wie N26 und Revolut. HANSEVALLEY verdient mit Empfehlungen für Banken keine Vermittlungsprovision durch Affiliate-Marketing.

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 Hamburg Digital Background: 

HANSERANKING: Das sind die digitalen Banken Hamburgs 2018.

HANSEFINANCE: Alles Fintech - oder was?

Dienstag, 23. Oktober 2018

HANSEBUSINESS: Warum es sich lohnt, quer zu denken.

HAMBURG DIGITAL SERVICE

Über 90% aller Erfindungen kommen von Einzelpersonen. Weit über die Hälfte aller Gründungen werden von Einzelunternehmern gestartet. Statt "Big Business" geht es um "Smart Business" - allen Marketing-Blasen von Startups, Fernsehlöwen und Politikern zum Trotz. Am 3. November d. J. treffen sich Solopreneure und solche, die es werden wollen im Bildungszentrum "Tor zur Welt" in Wilhelmsburg.

Das Plenum des Solopreneur Day. Foto: Smart Business Concepts

Die Solopreneur-Experten Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg bringen Deutschlands wichtigste Konferenz wieder nach Hamburg. Auf dem 7. "Solopreneur Day" bekommen Einzelgründer, wie Hersteller und Händler, Wissensexperten und Servicespezialisten sowie Erlebnisanbieter frischen Input zu aktuellen Entwicklungen in der digital-vernetzten Unternehmerwelt. HANSEVALLEY ist Medienpartner. Ein Hamburg Digital Service:

Was kann es bringen, wenn ein Experte zum Dienstleister wird? Wie kann es klappen, dass ein Produzent zum Händler wird? Und wie wird ein Kreativer zu einem echten Experten? Beim "Solopreneur Day 2018" geht um Gründungen und Geschäftsmodelle über traditionelle Grenzen von Produkt, Dienstleistung und Wissensmanagement hinaus. Keyote-Speaker Ehrenfried Conta Gromberg lädt ein, quer zu denken - und zu leben. Das erinnert ein wenig an HANSEVALLEY.

Diskussion mit Solopreneur-Stratege Ehrenfried Conta Gromberg
Foto: Smart Business Concepts

Die diesjährige Solopreneurship-Konferenz hält für erfolgreiche und künftige Solopreneure ein volles Programm mit spannenden Sprechern bereit: "Etikette-Papst" Rainer Wilde berichtet, warum der eigene Auftritt und die eigene Geschichte entscheidend für den Erfolg des Geschäfts ist. Das Zauberwort heißt Reputation. Erfinder Peter Hug erklärt in seinem Konferenz-Workshop, wie man seine eigenen Erfindungen gerade als Solo-Unternehmer schützen kann, ohne den langen, steinigen Weg des Patentschutzes gehen zu müssen.

Wenn sich beruflich und geschäftlich alles um Amazon dreht

Mit "Abends noch mal eben ein paar tausend Euro verdienen" verspricht Marian Jantzen einen spannenden Einblick in die Welt eines "nebenberuflichen Solopreneurs". Der Performance Marketing Spezialist der Hamburger Amazon Marketing Agentur "Intomarkets" ist zugleich mit seiner eigenen Marke "Wolfstrøm" als Amazon Marktplatz-Händler aktiv. Der stille Solopreneur gibt einen Einblick in seine eigene Geschichte und die Erfahrungen als Solo-Unternehmer. 

Workshops mit aktuellstem Know how auf dem Solopreneur Day.
Foto: Smart Business Concepts

Fernab üblicher Genderdiskussionen stellt der Solopreneur Day in diesem Jahr interessante Frauen mit interessanten Positionen vor: Unter dem Motto "Proud to be Sensibelchen" stellt Autorin Maria Anna Schwarzberg ihren Podcast über hochsensible Frauen vor. Journalistin Giusi Valentini spricht darüber, was es bedeutet, wenn man seinen eigenen Weg aufbaut und gleichzeitig immer mal in die Entrepreneurecke hinüberschielt. Baue ich mir etwas eigenes auf, oder nicht? ist eine der Schlüsselfragen. 

Business-Modelle, Tipps und Tricks, Storytelling und Case Studies

Zu den Themen der insgesamt 4 Vorträge, 4 Case Studies, 4 Workshops und einer Gruppenarbeit gehören Querdenken als Unternehmer,  Grundlagen für Solo-Business-Modelle, Business-Modell in Nebenberuf und Vollerwerb, Wege für den eigenen Weg und Kontinuität, Möglichkeiten für Ausdauer und persönliche Fitness, Tipps für das professionelle Lizenzprodukt, Praxistipps fürs Storytelling von Sologenies und Case Studies unterschiedlicher Unternehmer. Auch HANSEVALLEY ist mit dabei.

Intensiver Austausch unter Solopreneuren am 3.11.2018
Foto: Smart Business Concepts

Ehrenfried Conta Gromberg macht deutlich: „Es gibt viele Kongresse über Online-Marketing oder für die großen Firmen und Online-Startups. Was uns fehlte war ein kompakter strategischer Fachtag für Entrepreneure, die ohne Team ein zeitgemäßes Geschäftskonzept aufbauen. Das sind die Selbstständigen, die die digitale Transformation nicht verschlafen und mit den neuen Tools neue Produkte und Services anbieten, nicht aber gleich einen großen Start-up planen. Davon gibt es zahlenmäßig viel mehr als die Online-Startups, bisher hat sich aber keiner um sie gekümmert.“

Business quer und erfolgreich denken - beim Solopreneur Day

Der "Solopreneur Day" ist eine Wissens- und Netzwerkplattform für Einzelgründer, Freelancer und Unternehmer, die in Eigenregie unternehmerisch tätig werden. Das Event wird seit 6 Jahren von den Entrepreneuren Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg veranstaltet. Das Einzelticket kostet 123,- € zzgl. MwSt, das Partnerticket bei zwei oder mehr Teilnehmern 106,- € zzgl. MwSt. Verpflegung und Getränke sind inklusive. Tickets können bis kommenden Freitag (26.10.2018) auf der Eventseite gebucht werden. Wir freuen uns, dabei zu sein!


Von Solopreneuren für Solopreneure; Der Solopreneur Day 2018
Fotos: Smart Business Concepts

 Hamburg Digital Background: 

Solopreneur Day-Programm im Überblick:

Samstag, 20. Oktober 2018

HANSEFINANCE: Alles Fintech - oder was?

HAMBURG DIGITAL STATEMENT
- von Autor Gerd Kotoll -

Fintechs bieten smarte, schnelle und schlanke Lösungen für…. ja, für wen eigentlich? Ah, na klar: für die Digital Natives, also den vermutlich nicht ganz so hoffnungslosen Teil der Generation Y. Mit mantraartigen Beteuerungen wird auf das Wachstum in dieser Zielgruppe verwiesen – auch wenn das im Widerspruch zur demografischen Realität steht. Aber was soll’s, Storytelling halt. 

Eigenwerbung N26 Bank, Berlin

Mit Blick auf die Demografie im Lande wird deutlich, dass die einzig wirklich stetig wachsende Bevölkerungsgruppe die der Generation 60+ ist. Für die ist das Internet zwar nicht mehr grundsätzlich Neuland, aber wirklich internetaffin sind diese Menschen in der Regel eben nicht. Ein Hamburg Digital Statement von Gerd Kotoll anläßlich der Fintech Week in Hamburg:


Die Zielgruppe, die Fintechs ansprechen wollen, sind Individualisten, die Wert auf Nachhaltigkeit legen und alles Mögliche sein wollen – nur nicht Teil der anonymen Masse, Mainstream wohlmöglich (Oh, wie gruselig!). Man fühlt sich hingezogen zu den Trendsettern und Meinungsmachern, die sich natürlich auch politisch engagieren – also bei Hanseatic Help oder so, in Parteien aber lieber nicht, denn die sind "bäh". 

Startups: "Fake it till you make it."

Also, anders sein ist wichtig, auf Seiten der potentiellen Kunden wie bei den Fintechs selbst, denn DAS ist das disruptive Element: anders sein. Das ist dann automatisch auch besser. Ganz bestimmt. Tatsächlich kommt fast täglich, naja: wöchentlich, also… monatlich aber bestimmt eine neue Idee raus, die dann mit viel Marketing-Dollars (irgendwie mit Medien) durch den virtuellen Markt getrieben wird. Und manchmal, das muss man sagen, gehen die echt viral!

Bei genauerer Betrachtung sind das dann aber oft doch nur Produkte von der Stange: standardisiert - und zwar maximal. Das kann auch nicht anders sein, wenn das Geschäftsmodell auf Skalierung angelegt ist. Das ist völlig in Ordnung. Nur, Individualität ist es eben nicht. Macht aber nichts, ist bislang kaum jemandem aufgefallen. Wichtig ist ja, beim "neuen heißen Scheiss" dabei zu sein.

N26: "Bullshit without Banking?"

Nur dass diese scheinbar so verantwortungsbewusste Generation der Digital Natives sich derart veralbern lässt, wundert dann schon. Beispiel gefällig? Gern! N26 zum Beispiel. Vor drei Jahren hätte man die noch fürs dritte Programm eines Nachrichtensenders gehalten. Die laut Fachjargon "Neo-Bank" plakatiert derzeit „Deine Bank verarscht Dich“, und versucht damit WAS zu werden? Genau, die Bank der Plakat-Leser. Wirklich, #nobullshit. 

Eigenwerbung N26 Bank, Berlin

N26 versteht sich als Mobile-Bank, also eine Bank - mit Bank-Lizenz. Und wie jede andere Bank auch, wird N26 Geld verdienen müssen, #nobullshit. Man mag das irritierend finden, aber N26 sagt: Eure (bisherige) Bank verarscht Euch. Lasst uns doch Eure neue Bank sein. Wir machen dann weiter (mit der "Verarsche"?). 

Wie schwer Bank sein ist, erfahren die österreichischen Gründer gerade durch die BaFin, die das in Deutschland unzulässige Foto-ID-Verfahren von N26 hochnimmt. Da gesellen sie sich gleich mal in eine Reihe mit Revolut, der britischen Version einer - Zitat T3N - "Challenger Bank". Aber mit Produkten, die einen klitzekleinen, aberentscheidenden Denkfehler haben, kennen sich die Wiener Eliteabsolventen ja bereits aus - Stichwort: Kinderkreditkarte "Papayer". Lohnt sich zu googeln ...

Eigenwerbung Haftpflichthelden, Hamburg

Da sind die Hamburger Haftpflichthelden schon ein gutes Stück weiter. Zunächst mal ist das ein sehr ordentliches, gutes und leistungsstarkes Produkt. Aber mit finanziellem Konzept hat das eben nichts zu tun. Beratung? Fehlanzeige! Hier werden Policen der NV-Versicherung an die Generation Y vertrieben. Okay, es sind nur Haftpflichtversicherungen, aber auch da kann man, mit dem Blick lediglich auf die Prämie, ärgerliche Fehler machen. Da kommt die Disruption dann von völlig unerwarteter Seite.

Alles jetzt so schön online und digital.

Getsurance bringt dafür jetzt die erste voll online abschließbare Versicherung gegen Berufsunfähigkeit auf den Markt. Okay, bei einigen etablierten Versicherern kann man das auch schon, auch schon vor Getsurance. Aber hey, irgendeine Story muss ja erzählt werden. War auch höchste Zeit, dass das jetzt ganz ohne Berater geht mit diesen BU-Versicherungen, von denen die Mehrzahl der Menschen glaubt, dass die im Zweifel eh nicht zahlen. Und auf "Only pur" ist sogar die Stiftung Warentest im "Schnelltest" reingefallen.

Eigenwerbung Getsurance, Berlin

Seht mal, was für Versager diese Versicherungsfritzen sind! Nichtskönner! Das wird jetzt alles anders. Der Markt wird mal so richtig durchgeschüttelt und die Durchdringung dieses Produktes mit ekelig langen und in unverständlichem Versicherungsdeutsch verfassten Bedingungswerken von derzeit mageren gut 25% BU-versicherter Bevölkerung auf, also mindestens…, wenn nicht noch mehr angehoben. Per Mausklick. Eben mal so. Wenn die Verbraucherzentrale Hamburg die Versicherung nicht auseinandergenommen hätte ... Kann ja keiner ahnen, dass der Teufel in den Vertragsdetails steckt.

Vielleicht ist der Bottleneck aber nicht so sehr die Technik, sondern doch die – größtenteils immer noch fehlende - Erkenntnis der Menschen, dass es Sinn macht, um die 100,- € im Monat in die Hand zu nehmen zur konzeptionellen Absicherung ihres relevantesten Risikos im Erwerbsleben. Und zwar wohl wissend, dass die gezahlten Prämien weg sind, wenn das Risiko nicht eintritt. Beratung? Konzept? Im Streitfall sitzt die Squarelife-Versicherung des Vermittlers Getsurance in Liechtenstein. Dumm gelaufen - für den Versicherten.

Eigenwerbung Ottonova, München

Kommen wir zur privaten Krankenversicherung, auch da gibt es Neuigkeiten: z. B. von Ottonova. Schick, frech, online. So unerklärlich wie die Namensgebung ist es dann wohl auch, dass die Tarife dieses neuen Versicherers eher digitale Ladenhüter sind (kann man den Begriff noch nehmen?). Am Bedingungswerk kann es nicht liegen. Höchstens zu Anfang, da waren die nicht sooo toll. Aber da hat man nachgebessert, auch nicht unintelligent. Damit sind die Tarife aber erklärungsbedürftig geworden. 

Ob das der Grund ist, warum die Beitragseinnahmen in 2017 rund 31.000,- € betragen haben? Im Bereich der privaten Krankenvollversicherung bei angenommenen 500,- € Beitrag im Monat sind das immerhin…. äh, ja, doch 5, also in Worten: fünf Versicherte. Hey, keine Häme bitte, jeder hat mal klein angefangen und private Krankenversicherung ist ein hartes Vertriebspflaster, keine Frage. Vielleicht kann Fernseh-Löwe Frank Thelen nach Flugtaxis und Blockchain ja auch Krankenversicherungen hochjazzen.

"Scale or Fail" - man weiß es nicht genau ...

Zur Wahrheit gehört, dass die Lunte der Skalierungsrakete oftmals ziemlich lang oder zwischendrin ein klein bisschen nass geworden ist, von verspätetem Nachtanken - sprich nächster VC-Runde - einmal abgesehen. Denn die für 2018 in der Bilanz abgegrenzten Vertriebskosten von etwa gut 250.000,- € bedeuten etwa 50 bis 60 neue Kunden. Mal sehen, wie dieses Jahr läuft für "Otto" und ob er dann noch "nova" aussieht.

Bezeichnender Weise ist laut einer jüngsten Umfrage die Zielgruppe dieser Unternehmen - also Hipster-Vollbärte - in Geldangelegenheiten immer noch erstaunlich spießig. So wollen sich zwei Drittel der 24 bis 39-Jährigen zwar im Internet informieren, dann aber mit diesem so erworbenen "Wissen“ (das kann ich jetzt kaum so nennen) erstaunlicher und erschreckender Weise bei ihrem Bankberater die Anlagen tätigen. Was wohl die Berater bei N26 dazu sagen? Ach ja: Die haben ja gar keine. Filiale ist ja so Neunziger, #nobullshit.

Klassische Haspa-Werbeträger Parkbank und "Manni", die Maus
Foto: HANSEVALLY

Wie nötig gute und konzeptionelle Beratung tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die Jahresstatistik der Bundesbank: Die vielleicht nicht beliebtesten aber dennoch volumenstärksten Anlagen sind ... Tagesgelder und Sparbücher. Sicher ist sicher! Man will ja kein Geld verlieren. Deswegen ist man schlau und legt nichts auf dem Aktienmarkt an. Viel zu unsicher. Auf der Bank, da weiß man, was man hat. Einen sicheren Zins nämlich. Da stört die Inflation auch nicht, die real das Geld vernichtet. Inflation hat man ja nur beim Einkaufen.

Vielleicht ist es ein PISA-Problem. Denn es hat sich offensichtlich noch nicht überall herumgesprochen, dass mit 0,03% p.a. Guthabenzins eine Inflation von 1,8% p.a. eben nicht zu schlagen ist: 'Wo ist das Problem, mein Geld ist doch noch da', winkt der clevere Kleinanleger mit seinem guten alten Sparbuch. Garantiert ist hier nur, dass das Geld am Ende des Jahres weniger wert ist. Das ist die Cash-Burn-Rate des kleinen Mannes.

Hippe Produkte für die Generation Hipster?

Während keine Lebensversicherung ein Problem mit dem Rentenversprechen hat, also tatsächlich lebenslang die Rente zahlen wird und von klassischen Lebensversicherungen aktuell noch 2,5 % p.a. Kunden gutschrieben wird, ist diese Produktart natürlich Teufelszeug. Denn eine Rentenversicherung ist träge und behäbig - und kein hippes Produkt für die Generation Y.

Frisches Geld fließt daher vor allem in Produkte mit Fonds oder Index-Orientierung – und das sind ja die guten Produkte, sagen jedenfalls die Experten. Genau deshalb gibt es auch kein Insuretech-Startup, keine Neugründung, die nicht Abspaltung und Anhängsel etablierter Gesellschaften wäre – oder in ihrem Auftrag Produkte unter die Leute bringt. Ist das die schöne neue Startupwelt der disruptiven Nachwuchsunternehmer, die unsere Welt retten wollen?

Eigenwerbung MyLife, Göttingen
Sicherheit oder mal was richtig Neues?

Moment…. Da ist doch die MyLife. Erst wenige Jahre am Markt, mit Netto-Tarifen, also Tarifen, die fast ohne Vertriebskosten daherkommen, hat MyLife sich wiederholt Platz 1 in der Statistik gesichert. Ups! Das ist ja die Statistik der höchsten Storno-Quoten. Und wenn diese Quote 20% und mehr beträgt, dann ist die Kundenabstimmung mit den Füßen sicher kein Zeichen für Qualität und Rendite-Ergebnisse.

Tatsächlich lassen sich für jedes Produkt genauso viele Argumente dafür wie dagegen finden. Es hängt ganz wesentlich von der jeweils individuellen Situation des Kunden - des Anlegers oder Versicherten - ab. Eine Beratung, die aktiv den sich wandelnden Lebenssituationen der Kunden in den Blick nimmt, findet aber nicht statt. Weil man Individualität eben nicht skalieren kann.

Deswegen sind Single-Product- oder Single-Solution-Startups gut beraten, wenn sie das erste Exit-Angebot annehmen, das ihnen auf den Tisch flattert. Dauerhaft allein am Markt zu bestehen wird den allerwenigsten gelingen. Nur wer wirklich Nutzen schafft oder Probleme für Kunden nachhaltig löst, wird dauerhaft bestehen können – immer unterstellt, dass man es schafft, sich an die wandelnden Bedürfnisse der Kunden und anderer Markterfordernisse anzupassen. Wer das nicht schafft, wird schnell feststellen, dass es nicht ausreicht, mit einer Menge Marketing-Wirbel ein Fintech hochjazzen zu wollen.
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Über Gerd Kotoll:

Hamburg Digital Autor Gerd Kotoll
Foto: HANSEVALLEY
Als unabhängiger Makler berät Gerd Kotoll hauptberuflich Vereine, Verbände und Unternehmen in Fragen der Absicherung. Besonderen Fokus legt er auf junge Unternehmen und Startups. Parallel vernetzt er Entrepreneure mit Partnern und Kunden - und berichtet von ausgewählten Events im Ökosystem der Hamburger Startup-Szene. 


Gerd Kotoll bei XING
Bernhard Assekuranzmakler





 Hamburg Digital Autoren: 

HANSECRIME: Cybercrime - das vermeintliche Risiko fürs Unternehmen!?hh.hansevalley.de/2018/08/hansecrme-cybercrime-das-vermeintliche.html

HANSESTARTUPS: Sperrig – dreckig – schwer: Movemates@Hackers & Founders
hh.hansevalley.de/2018/05/hansestartups-movemates.html

HANSEREPORT: #HanselabX – Hier wird Zukunft gemacht ...

Dienstag, 16. Oktober 2018

HANSERANKING: Das sind die digitalen Banken Hamburgs 2018.

HAMBURG DIGITAL RANKING
- Teil 2 -

Hier wurde die Commerzbank gegründet, hier wurde die Vereinsbank auf den Weg gebracht. Hier entstand Deutschlands größte Sparkasse. Die Freie und Hansestadt ist Heimat namhafter Handelsbanken und diskreter Privatbanken Hamburger Kaufleute. Unsere Stadt ist Deutschlands Bankenstandort Nr. 2 - und mitten in der digitalen Sturmflut. Wenn eine Sparkasse zum Games zocken einlädt und eine Privatbank Apps für "Rich Kids" codet, steht das Hochwasser im Wohnzimmer.


Die Binnenalster: Heimat führender Privat- und Retailbanken.
Foto: HANSEVALLEY 

Zur Fintech Week 2018 hat das Hamburg Digital Magazin die vorhandenen Digitalkonzepte Hamburger Retailbanken unter die Lupe genommen, mit Digitalexperten gesprochen und Fragen gestellt. Welche Filialbank hat sich auf den Weg gemacht? Welche Direktbank muss noch mal nachjustieren? Und welche Regionalbanken haben die Flutwarnung überhört? Hier sind sie - Hamburgs Banken mit und ohne digitale Zukunft:

Hamburg-Altona: In der Haspa-Filiale an der Ottenser Landstraße scheint die Welt noch in Ordnung: Eine rote Parkbank grüßt aus dem Schaufenster im 1. Stock. Und Manni - die berühmt-berüchtigte graue Maus - macht es sich im Wartebereich gemütlich. Hier lebt die gute alte Sparkasse, hier wird der Kunde mit Namen begrüßt. Die Betonung liegt auf noch: Denn in den nächsten Jahren wird nicht mehr viel davon übrig bleiben. Die Haspa ist auf dem Weg - und der Sieger des Hamburg Digital Rankings am Bankenstandort Hamburg.


 Die digitalen Spitzenreiter: Hamburgs Digitale Banken 

Zwei Hamburger Banken haben es in die Spitzengruppe geschafft: 
  • Die Hamburger Sparkasse ist die digitale Großbank 2018 an Alster und Elbe. 
  • Die Hanseatic Bank ist die digitale Kreditbank 2018 aus der Bankenstadt. 

 Nr. 1 - Der Gesamtsieger Hamburger Sparkasse 


Der Hamburger Branchenprimus Haspa ist auf Zukunftskurs.
Foto: Haspa

Gesamtsieger des Hamburg Digital Ranking mit einer überzeugenden, langfristigen Digitalstrategie ist die Haspa als größte Sparkasse Deutschlands mit 43,5 Mrd. € Bilanzvolumen, rd. 5.000 Mitarbeitern und 130 Filialen. Unsere Wertung:

"Die Haspa hat sich rechtzeitig, umfassend und überzeugend auf den Weg gemacht - in Digitalisierung, Transformationen und Kulturwandel."

Die Haspa hat mit dem Filialkonzept 4.0, der Nachbarschaftsplattform Kiekmo und der Jugendplattform Aino Grundlagen für ihr Geschäft in der digitalen Welt geschaffen. Für die Entwicklung sind das Innovationslabor Haspa Next, das Engagement im Sparkassen Innovation Hub und die Beteiligung an Startup-Garagen von Bedeutung. Der digitale Kurs ist überzeugend durch den Kulturwandel: Nach Personalisierung und Individualisierung treibt die Haspa mit einem Zukunftscampus die Weiterbildung der Mitarbeiter für ein offen-vernetztes Mindset voran. Das Gesamtpaket ist die digitale Bank Hamburgs 2018.

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 Nr. 2 - Der Spitzenreiter Hanseatic Bank 

Umfassender Umbau hinter der Fassade - überzeugend.
Foto: Hanseatic Bank

Überraschungssieger unter Hamburgs Geldhäusern ist die Hanseatic Bank. Die einstige Teilzahlungsbank ist heute Tochter der Société Général mit 2,9 Mrd. € Bilanzsumme, 500 Mitarbeitern und bundesweit 10 Filialen. Unsere Wertung:

"Die Hanseatic Bank gewinnt mit konsequentem Kultur- und Organisationswandel sowie offen-vernetzter Zusammenarbeit auf vielen Ebenen."

Mit gemischten Teams in der Produktentwicklung und einem eigenen Lab, agilen Methoden und Design-Sprints, mit übergreifender Zusammenarbeit, kollaborativen Arbeitsplätzen und einer Zukunftswerkstatt für die vernetzte Arbeitswelt ist die Hanseatic Bank überzeugend auf dem Weg. Dazu die Kooperation im Innovation-Lab der 8 Partnerbanken, Projekte mit Startups und Support maßgeblicher Fintech-Plattformen. Für die Mitarbeiter individuelle Weiterbildung, Zugang zur Otto Group mit digital-vernetzten Angeboten sowie eine digitale Gesundheitsplattform. So sieht ein überzeugender Sieger aus.

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 Die digitalen Aufsteiger: Hamburgs Chancen Banken 

Zwei Hamburger Banken sind die Verfolger auf digitalem Kurs: 
  • Die Comdirect Bank ist mit starkem Digital-Kurs auf Kundenseite vorn dabei.
  • Die Hamburger Volksbank geht mit immer größeren Schritten digital nach vorn.

 Nr. 3 - Der Aufsteiger Comdirect Bank 

Mit eigenem Digitalkurs in Richtung Zukunft: Die Comdirect Bank.
Foto: Comdirect Bank, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Aufsteiger des Hamburg Digital Ranking mit starken Angeboten für Kunden, Partner und Mitarbeiter ist die Comdirect Bank, Tochter der Commerzbank AG mit 23 Mrd. € Bilanzsumme, rd. 1.400 Mitarbeitern und 3,3 Mio. Online-Kunden. Unsere Wertung:

"Die Comdirect ist auf klarem Digitalkurs - mit Kunden-Tools, Online-Akademie, offener Vernetzung und zunehmendem Kulturwandel."

Die Comdirect Bank spielt unter den digitalen Banken Hamburgs ganz vorn mit: Eigene Jugend-Banking- und prämierte Vollbank-App, ausgezeichnete Trading-App, eigene Banking-Assistenten für Amazon Alexa und Google Assistent - damit treiben die Quickborner Startup-Banken vor sich her. Ein Inkubator-Programm, ein Innovationstag und die Startup-Garage, dazu Partner des Bankathon und offener Dialog im eigenen Barcamp. Seminare für Kunden und Zielgruppen. Die Comdirect ist sehr gut aufgestellt. Mit dem zunehmenden Kulturwandel ein heißer Kandidat auf den Thron.


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 Nr. 4 - Der Aufsteiger Hamburger Volksbank 

Der Anfang ist gemacht: Die Hamburger Volksbank auf dem Weg.
Foto: Hamburger Volksbank

Die noch junge Hamburger Volksbank ist auf Wachstumskurs - mit immer mehr digitalen Perspektiven. Erst 2007 fusioniert ist die Genossenschaftsbank mit 3,3 Mrd. € Bilanzsumme, fast 500 Mitarbeitern und fast 40 Filialen präsent. Unsere Wertung:

"Die Hamburger Volksbank hat begonnen, zur digitalen Volksbank zu werden. Der Anfang ist gemacht - und damit wird die Genossenschaftsbank gewinnen."

Digitale Kundenberatung außerhalb von Arbeits- und Schalterzeiten, Weiterentwicklung des Bankings in Co-Creation mit Bankteihabern, Kunden und Mitarbeitern, Einführung agiler und kreativer Prozesse und übergreifender Teams, ein eigener Work- und Eventspace für Mitarbeiter und Gäste, Vernetzung mit Fintech-Szene und digitalen Nutzern und Kooperation mit Startups. Mit Online-Weiterbildung und Verbund-Angeboten nimmt die Volksbank auch ihre Mitarbeiter mit. Hier wächst perspektivisch eine digitale Bank heran.

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 Die digitalen Fragezeichen: Hamburgs Klassik Banken 

Einige Hamburger Banken haben noch deutlichen Nachholbedarf:
  • Die Sutor Bank hat digital was vorzuweisen, vergisst jedoch zu kommunizieren.
  • Viele Genossenschaftsbanken offensichtlich ohne Interesse an Digitalisierung.


 Nr. 5 - Das digitale Fragezeichen Sutor Bank: 


Die Digitalisierung ist bei der Sutor Bank angekommen. Sie vernetzt sich mit der Fintech-Szene, kooperiert mit Fintech-Startups und öffnet ihr Kernbanksystem für junge Anbieter, um neue Produkte und Services für End- und Geschäftskunden zur Verfügung zu stellen. Leider vergisst die Privatbank, dies einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Damit verpasst die Bank die Chance, sich mit ihren Stärken zu präsentieren. Schade und damit leider keine offen-vernetzte Bank. Offensichtlich ist der Kulturwandel bei den Privatbankiers an der Hermannstraße noch nicht angekommen.

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 Nr. 6-9 - Die genossenschaftlichen Fragezeichen: 


Enttäuschend sind vor allem die verschiedenen Genossenschaftsbanken in Hamburg und der Region: Die PSD Bank Nord schaffte es kurzfristig leider nicht, auf unsere Fragen überzeugende Antworten zu liefern, will dies aber nachholen. Die Sparda-Bank Hamburg meinte, erst gar nicht antworten zu müssen. Und die Edekabank pflegt die Kommunikation der Zentral-AG: Im Zweifelsfall einfach mal untertauchen. Auch wenn Sie sich auf der Fintech Week in diesem Jahr mit ihren Aktivitäten präsentieren will - Barclaycard und die Barclays Bank punkten in Hamburg noch nicht als digital-vernetzte Bank, anders als in London.

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 Das Hamburg Digital Ranking im Überblick: 


  • Nr. 1 - Die Haspa: Der Branchenprimus punktet mit digitalen Plattformen. Der Kulturwandel der Großbank ist eingeläutet. Den Gesamtsieg gibts dank eines überzeugendes Gesamtpakets. Interview mit Haspa-Chef Harald Vogelsang
  • Nr. 2 - Die Hanseatic Bank: Die Spezialbank überzeugt mit digitalem Kulturwandel. Die Vebraucherbank ist auf Kurs. Das Siegertreppchen belohnt die weitreichenden Maßnahmen. Interview mit Hanseatic-Chef Michél Billon
  • Nr. 3 - Die Comdirect Bank: Die Direktbank glänzt mit digitalen Tools auf Kundenseite. Hier ist die Bank Vorreiter. Mit weitergehendem Kulturwandel ist sie ein heißer Siegerkandidat. DUB-Interview mit Comdirect-Chef Arno Walter
  • Nr. 4 - Die Hamburger Volksbank: Die Genossenschaftsbank hat sich auf den Weg gemacht. Damit kann sie nur gewinnen. Mit immer mehr Mut wächst ein digitaler Herausforderer heran. Nachhaltigkeitsbericht
  • Nr. 5 - Die Sutor Bank: Die Privatbank ist mit Fintechs unterwegs und hat ihr Kernbanksystem für neue Geschäftsmodelle geöffnet. Leider verliert die Privatbank durch Schweigen im Walde an Sympathie und Glaubwürdigkeit.
  • Nr. 6-9 - Die analogen Banken: Die drei Genossenschaftbanken Edekabank, PSD Bank Nord und Sparda-Bank Hamburg scheinen noch den Schlaf der Gerechten zu schlafen. Und Barclaycard bietet in Hamburg nichts, was erwähnenswert ist. 
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HANSERANKING: Das Digital Ranking Hamburger Banken 2018:

HANSERANKING: Die digitalen Tops + Flops der Hamburger Wirtschaft
hh.hansevalley.de/2018/04/hanseranking-tops-und-flops.html

 Hamburg Digital Background: 

HANSEBANKING: Osterstraße 4.0 - eine Bank für Menschen, und ihr Geld.
http://hh.hansevalley.de/2018/02/hansebanking-haspa-filiale40.html

HANSECITYLIFE: Haspa-Schließfächer für reisende Journalisten: Kiekmo - dat geiht!
http://hh.hansevalley.de/2018/01/hansecitylife-kiekmo-schliefacher.html

HANSEFUTURE: AINO - ein "WeChat"-Bot, der Hamburg kann.
http://hh.hansevalley.de/2017/06/hansefuture-aino-app.html