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Das HAMBURG GAMES MAGAZIN


Die neue eSports Arena im "Hamburger Ding" auf dem Kiez.
Grafik: More than Sports GmbH

Hamburg ist einer der führenden Standorte für Games in Deutschland. Ob Simulations- oder Strategiespiele, Mobile Games und Streaming, E-Sports oder Serious Games - an Alster und Elbe sind rd. 200 erfolgreich etablierte und junge, zukunftsweisende Gamesschmieden mit mehr als 4.000 Mitarbeiter/innen zu Hause.

Hamburg beheimatet als Pionier der Gamesförderung 4 der 10 größten Spieleschmieden für Online- und Mobilegames der Republik, darunter Bigpoint, Gamigo, Goodgame Studios oder den mit über 1 Mrd. € Umsatz deutschlandweiten Marktführer InnoGames.  

Namhafte Veranstaltungen, wie die "Gamevention" und der neue "Esport Salon", die "ESL One", die "Hamburg Games Conference", der "Indie-Treff" und "Play - das Creative Gaming Festival" vernetzen Entwickler, Publisher, Vermarkter und Dienstleister rund um Alster und Elbe. HANSEGAME ist das Hamburg Games Magazin.


Hamburger Spieleindustrie von neuer Bundesförderung begeistert.

Hamburger Gamesszene auf der Branchenkonferenz.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg/Berlin: Die von Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) angeschobene Gamesförderung mit einem jährlichen Volumen von 50 Mio. € für die Jahre 2020 bis 2023 wird von der Hamburger Spieleindustrie mit großer Euphorie aufgenommen. Der Entwurf war in letzter Minute in den zuständigen Haushaltsausschuss des Bundestages eingebracht worden. Für das laufende Jahr hat das Verkehrs- und Infrastruktuministerium eine vorgeschaltete "DE-Minimi-Förderung" für bis zu 600.000,- € pro Projekt aufgelegt.


Games-Spezialist und Branchenanwalt Christian Rauda sagte gegenüber HANSEVALLEY, dass unter den ersten "DE-Minimi"-Projekten mit insgesamt knapp 900.000,- € Fördersumme auch die Hamburger Gamesschmiede "Tiny Roar" ist. Der Partner der Hamburger Kanzlei Graef betont, dass die "Minimi"-Förderung fast nur für die Entwicklung von Indie-Spielen nutzbar sei. Wie sehr die großen Studios einschl. den 4 Top-10-Schmieden aus Hamburg die neue 50 Mio. €-Förderung in Anspruch nehmen werden, ist noch offen.

Christian Rauda bekräftigt gegenüber dem Hamburg Digital Magazin: "Für Hamburger Unternehmen ist die Förderung eine Riesenchance. Es werden nicht nur größere Projekte möglich, sondern es ist auch leichter, an Fremdkapital zu kommen. Derzeit beträgt der Anteil der deutschen Spieleentwicklung am deutschen Gesamtmarkt nur 4 Prozent. Das muss sich ändern. Da andere europäische Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Polen starke Gamesförderungen haben, müssen wir hier gerechte Rahmenbedingungen für deutsche Entwickler schaffen. Dazu ist die Bundesförderung ein wichtiger Schritt."

Der Veranstalter der "Games Conference Hamburg" betont die Notwendigkeit einer ergänzenden Landesförderung. Er nennt die starke Konkurrenz von Bayern mit 3,0 Mio. € Förderung, NRW mit 2,4 Mio. oder die aktuelle Games-Hauptstadt Berlin mit ebenfalls rd. 200 Betrieben. Mediensenator Carsten Brosda hatte im Rahmen des 1. Gamesfestivals "Gamevention" eine neue, komplimentäre Förderung seiner Behörde angekündigt - jedoch die Hoffnung zerstreut, bei der Unterstützung der heimischen Spielebranche Summen wie in Bayern oder NRW bereitzustellen.

Der SPD-Senat hatte unter OIaf Scholz im Jahr 2011 die bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen bis zu 1 Mio. € ersatzlos gestrichen. Einen Überblick über die Last-Minute-Entscheidung zur kontinuierlichen Gamesförderung gibt es bei "Games Wirtschaft". Einen Überblick zur Gamesspieleförderung des Bundes gibt es beim BMVI. Foto: HANSEVALLEY)

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Mediensenator plant neue Förderung für Hamburger Gamesschmieden.
*Update*
Kündigte zum Wahlkampf 2020 eine neue Gamesförderung an:
SPD-Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda
Foto: HANSEVALLEY

Der Senat plant eine neue, ergänzende Förderung für die Gamesentwicklung in Hamburg. Die finanzielle Unterstützung bei der Spieleentwicklung soll das 50 Mio. € schwere und jetzt gestartete Programm der Bundesregierung ergänzen. Das sagte Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda bei der Eröffnung des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention".

Brosda nannte die Landesförderungen von 3 Mio. € in NRW und 2,4 Mio. € in Bayern für Hamburg nicht machbar. Der für Medien und digitale Infrastruktur zuständige Senator kündigte eine "sehr spitze Förderung" an. Branchenvertreter erwarten einen Fonds vor allem für kleine Studios, ggf. unter Beteiligung der großen Player.

Der SPD-Politiker sagte unter dem Applaus der anwesenden Hamburger Spieleindustrie: "Wir sehen sehr deutlich auf Grund der Marktrahmendaten, dass es ohne Förderung nicht geht. Wir gucken vor dem Hintergrund der Fördermöglichkeiten auf Bundesebene, was wir in Hamburg machen können."

Die CDU hatte während ihrer Senatsführung eine bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen von bis zu 1 Mio. € eingeführt. Die Sozialdemokraten schafften die vorbildliche Förderung unter dem Ersten Bürgermeister und Brosda-Vertrauten Olaf Scholz ab 2011 ab.

Im Januar will der Mediensenator das "komplementäre" Förderprogramm vorstellen. Auf eine neue Senatsförderung angesprochen, wusste Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank von den Brosdaplänen nichts. Zur Zeit laufen offenbar Abstimmungen der Medienbehörde mit Gamesunternehmen und dem von Brosda gesteuerten, staatlichen Clusternetzwerk.

Brosda sprach im Rahmen des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention". Bis zum Sonntag erwartet Veranstalter Oliver Welling bis zu 7.500 Teilnehmer in 2 Hamburger Messehallen. Der 51-jährige Unternehmensberater sagte gegenüber dem Hamburg Games Magazin HANSEGAME: "Erleben Sie Vielfalt auf höchstem Niveau mit soviel Spaß, den Sie in einem Satz nicht beschreiben können."

Zu den Schwerpunktthemen des 2-tägigen Events gehören die Themen Esports, Gaming aber auch Culture. So soll die "Gamevention" zu einem Treffpunkt für "Cosplayer" werden - die ihre Helden aus der Gameswelt mit z. T. mehrere tausend Euro teuren Kostümen in die reale Welt bringen.

Alle Informationen sowie Tages- und Wochendtickets zur "Gamevention" gibt es auf der Eventseite. (Foto: HANSEVALLEY)
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InnoGames knackt 1 Mrd. €-Schallmauer mit Online- und Mobile-Games.


Das Innogames Team in Hamburg.
Foto: Innogames


Hamburg: "Innogames" - der größte deutsche Entwickler und Publisher von Online- und Mobile-Spielen - hat die magische Grenze von 1 Mrd. € Umsatz durchbrochen. Seit Gründung im Jahr 2007 erreicht "Innogames" ein jährliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Allein der Million-Seller "Forge of Empires" hat in den vergangenen Jahren mehr als 500 Mio. EUR Umsatz erreicht.

Das Wachstum des Hamburger Unternehmens im Verbund der "Modern Times Group" (MTG) ist vor allem auf die strategische Umstellung auf Mobile-Games und fortlaufende inhaltliche Erweiterungen (Live Operations) zurückzuführen. Heute kommen mehr als die Hälfte aller Umsätze aus mobilen Apps.

"Unser Schlüssel zum Erfolg sind unsere großartigen Teams und unser hoher Qualitätsanspruch, insbesondere im Bereich Live Operations. Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die es schaffen, Spielern auf der ganzen Welt sowohl auf dem PC und mobilen Endgeräten langlebige Unterhaltung und Spielspaß zu bieten", so "Innogames" CEO Hendrik Klindworth.

"In Zukunft werden wir uns weiterhin auf die Entwicklung großartiger neuer Spiele und den Ausbau unserer aktuellen Titel konzentrieren", so der Co-Founder weiter. Seit 2015 sind die Umsätze über mobile Endgeräte pro Jahr im Schnitt um 56% gewachsen. Die Mehrheit aller Spielerregistrierungen findet heute mobil statt. Weitere Details gibt es auf der Presseseite von "Innogames". (Foto: Innogames)

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Hamburg bekommt Community- und Esport-Festival mit Businesstag.



Vom 23. bis 24. November 2019 wird die "Gameventrion" auf dem Gelände der Hamburg Messe zum Community-Treffpunkt ambitionierter Cosplayer, Hobby-Gamer und erfolgreicher Esports-Teams. Am Freitag, den 22. November 2019, startet das neue Games-Event ab 12 Uhr mit einem Business-Tag für Fachbesucher. 

Mit Hamburgs zweiter Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank und Hamburgs Senator der Behörde für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda werden zwei Spitzenpolitiker die Eröffnung übernehmen. Ein aktuelles Speaker-Programm liefert ab 14.30 Uhr interessante Einblicke in Gaming, Esports und VR. 


Das gesamte Programm der "Gamevention" 2019 einschl. der Panel-Teilnehmer am 22.10. gibt es auf der Eventseite.


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HANSEPERSONALITY Hendrik Klindworth: Neue Prototypenförderung für Hamburg.


InnoGames Mitgründer und Geschäftsführer Hendrik Klindworth.
Foto: Thies Rätzke

Es ist eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der Gamescity Hamburg: Mit aktuell gut 160 Mio. € Umsatz und 20 Mio. € Gewinn ist InnoGames eine Klasse für sich. Gegründet 2003 als Hobby, ist die zum schwedischen Medienkonzern Modern Times Group gehörende Free2play-Gamesschmiede mit mehr als 400 Mitarbeitern in Hammerbrook ein stiller Riese geworden. 



Das Team von Innogames beim Sommerfest 2019.
Foto: InnoGames

Mit "Die Stämme", "Elvenar", "Forge of Empires", "God Kings", "Grepolis", "Warlords of Aternum", "The West" und "Tribal Wars 2" hat InnoGames langfristig erfolgreiche Simulations- und Strategiespiele entwickelt und damit heftigen Stürmen in der Spielebranche widerstanden. Mit insgesamt mehr als 500 Mio. € Umsatz in 7 Jahren melden die Gebrüder Klindworth für "Forge of Empires" einen Allzeitrekord in der deutschen Gamesindustrie.

Mobile Games auf Android- und iPhones, E-Sports und eine virtuelle Fußball-Bundesliga sind längst ein Massenmarkt und ein nicht zu unterschätzender Teil der Digitalndustrie an Alster und Elbe. Ein Hamburg Digital Interview mit Geschäftsführer und Mitgründer Hendrik Klindworth aus der 6.000 QM-Zentrale in der City Süd: 


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From free-to-play to the ‘epicenter of gaming’: How Hamburg ships games around the world.

Key Visual der städtischen Förderinitiative für Hamburg
Grafik: Gamecity Hamburg

Führende Vertreter der Hamburger Gamesbranche sprechen im Fachmgazin "MCV", wie sich der Gamesstandort aufstellt, wo er hinwill und welche besondere Stärken die Gamescity an der Alster hat. Zu Wort kommen Michael Zillmer, COO von "InnoGames" und Regionalsprecher der Branchenvereinigung "Game", Philipp Schuster, CEO von "4Players", Christoph Hillermann, Director of HR und Operations bei "Deep Silver Fishlabs". Der Beitrag kann hier aufgerufen werden.


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DIE HAMBURG GAMES NACHRICHTEN


 Hamburg Digital Background: 

Game Hamburg - Branchenvereinigung:
https://www.game.de/game-hamburg/

Gamesmap - Branchenübersicht Deutschland:
https://www.gamesmap.de/

Indie Treff - Plattform für Indie Games Entwickler:
http://www.indietreff.de/hamburg/

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