HANSETECHTEST

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Im Hamburg Digital Interview kommen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu Wort. Zu den Persönlichkeiten zählen Vorstände und Geschäftsführer, Senatoren und Präsidenten, Vorsitzende und Direktoren. Das journalistische Angebot ist angelehnt an traditionelle Sonntagsinterviews - mit ungeschönten Fragen und direkten Antworten.



Visionär mit klaren Vorstellungen: Olaf Rotax
Foto: dgroup
20 Jahre digitaler Background, über 100 Transformationsprojekte in mehr als 50 Konzernen, Familienunternehmen und Startups. Mit der Erfahrung von tchibo.de, otto.de, shopping24.de, karstadt.de ist der gebürtige Hamburger Olaf Rotax ausgewiesener E-Commerce-Spezialist. Der Buchautor zur "Web-Exzellenz im E-Commerce" sieht sich jedoch als Generalist für die Transformation von Unternehmen.

Seit 4 Jahren beschäftigt sich der 45-jährige Vater dreier Kinder mit der dgroup um Verständnis zu Wirtschaft und Technologien sowie Kultur und Politik Chinas, baut Brücken zwischen Berlin und Peking, Hamburg und Shanghai. Der Blick nach Osten eröffnet neue Perspektiven - zu Plattformen, Ecosystemen und künstlicher Intelligenz. Wo ist Europas Platz zwischen Darvinismus und Sozialismus? Ein Hamburg Digital Interview mit dem Visionär und Innovator Olaf Rotax.

-

Christian Pfromm: Digitalisierung ist Chefsache!

Deutschlands Metropolen stehen im Wettbewerb: Modernste Forschung mit den klügsten Köpfen, starke Wirtschaft und erstklassige Infrastruktur, attraktive Jobs und gute Lebensbedingungen. Startups gehen nach Berlin, Tech-Companies nach München. Hamburg muss Tempo machen. Die Bahn schließt die Wirtschaftsmetropole noch schneller an die Hauptstadt an. Der Druck auf die Freie und Hansestadt wächst, die Digitalisierung wartet nicht.

Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm
Foto: Senatskanzlei Hamburg

Der Senat hat mit "Digitaler Stadt", "Digital First", intelligentem Verkehr und einem Chief Digital Officer Weichen gestellt. Jetzt kommt's drauf an: Wacht Helmut Schmidts "schöne Schlafende" endlich auf - oder "verpennt" sie es, wie es der Berliner sagt? Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm steht exklusiv Rede und Antwort, was auf der Brücke und im Maschinenraum der Digitalen und Hansestadt geplant ist. Ein Hamburg Digital Interview.

-

Marlis Jahnke: Influencer Marketing - "Wild West ist vorbei".

TV-Spots, Plakate, Online-Banner: Seit vergangenem Jahr ist eine weitere Kategorie der Werbung hinzugekommen: Influencer Marketing. Was für die einen Schleichwerbung auf Instagram und YouTube ist, wird für Marketingabteilungen, Kommunikationsagenturen und Influener in der DACH-Region zur Zukunft der Werbung.

Stolz auf Ihre Influencer-Kampagnen: Die Hamburgerin Marlis Jahnke
Foto: HANSEVALLEY


Die Hamburger Agenturunternehmerin Marlis Jahnke hat 2014 mit Hastaglove die erste deutsche Plattform für Influencer Marketing aufgebaut. 10.000 vor allem junge Instagramer und YouTuber werden über den Kampagnenmarktplatz vermittelt. Jetzt hat die Unternehmerin ein Buch zum Thema geschrieben - und setzt Standards für die junge Branche. Unser HANSEPERSONALITY ist Marlis Jahnke.

-

Erik Händeler: Wohlstand ist in Zukunft, sich besser auszutauschen.

Was kommt nach der Digitalisierung? Wer löst die dominierenden Plattformen ab? Welches Metathema begleitet uns in der Zukunft? Wo liegen die künftigen Geschäftsmodelle? Diese Fragen stehen für Zukunftsforscher ganz oben auf der Tagesordnung.

Blickt krittisch und hoffnungsvoll in die Zukunft: Visionär Erik Händeler
Foto: Wolfgang List

Welcher Produktionsfaktor ist heute am Knappsten, und lässt sich nicht einfach ersetzen? Und welche Erfahrungen helfen uns, den nächsten Aufschwung erfolgreich zu begleiten. Ein ganz besonderes Hamburg Digital Interview mit dem Zukunftsforscher Erik Händeler.

-


Informatik und Wirtschaftsinformatik, Data Science und Mensch-Maschine-Interaktion: 2.400 Studierende werden aktuell an der Universität Hamburg zu Tech-Profis ausgebildet. Jährlich kommen 400 Erstsemester hinzu. Mit 5 Bachelor-, 5 Master- und Lehramtsstudiengängen ist der Fachbereich Informatik der Universität Hamburg die größte Ausbildungsstätte für den Tech-Nachwuchs an Alster und Elbe. 

Vorreiter mit Hamburgs Informatikplattform "ahoi.digital": Tilo Böhmann
Foto: Universität Hamburg

"Wir leisten gute Arbeit, aber keiner redet darüber", sagt Prof. Dr. Tilo Böhmann. Der stv. Leiter des Fachbereichs, Leiter des Arbeitsbereichs IT-Management und Mit-Initiator der Informatikplattform "Ahoi Digital" spricht aus, was dem interessierten Beobachter auffällt. Mit Besuch von Olaf Scholz auf dem Campus in Stellingen hat sich seit 2014 der "Schlafende IT-Riese" auf den Weg gemacht. Unser HANSEPERSONALITY ist Prof. Dr. Tilo Böhmann.

-

Peter Schmid: Ein Leuchtturm für die Digitalwirtschaft in Hamburg.

Hamburg droht im Vergleich der Metropolen und Wirtschaftszentren Deutschlands abzurutschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Landesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft des Wirtschaftsrats. Die Unternehmer warnen: Hamburgs Digitalwirtschaft verpasst den nationalen Anschluss. Senatspolitik und Wirtschaftsförderung haben sich zu lange auf den Lorbeeren von "Medienhauptstadt" und "Elbvalley" ausgeruht. Der Senat verschleudert jährlich einen Millionenbetrag für eine wirkungslose Landesinitiative "Next Media Hamburg".

Sorgt sich um den Digitalstandort Hamburg: Unternehmer Peter Schmid
Foto: WLW

Peter Schmid ist Vorsitzender der Landesfachkommission, seit 1995 mit Autoscout in der Internetwirtschaft zu Hause und als Geschäftsführer des an Alster und Elbe beheimateten B2B-Marktplatzes "Wer liefert was" einer der digitalen Köpfe Hamburgs. Wo läuft's noch richtig rund im "Elbvalley"? Wo knirscht es mächtig im Gebälk? Und wo ist der Zug für die Freie und Hansestadt schon abgefahren? Unser HANSEPERSONALITY ist Peter Schmid.

-

Petra Vorsteher: Man muss an seine Idee glauben und restlos von ihr begeistert sein.

Hamburg: E-Commerce-Hauptstadt & Marketing-Metropole. Einst waren es Jung von Matt, Scholz & Friends oder Springer & Jacobi, die über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus strahlten. Heute sorgen Facebook, Google oder Snap für das leuchtende Image des Elbvalley. Im 19. Stock des Emporio-Towers am Valentinskamp schaut man direkt in die gläsernen Büros der US-Internet-Giganten.


Im größten Standort des Mobile Advertising-Vermarkters Smaato sieht die Welt ganz besonders aus. Als börsenunabhängige Plattform mit mehr als 90.000 Publishern, über 10.000 Advertisern und 500 Plattformpartnern spielt das von Petra Vorsteher mitgegründete Unternehmen von San Fransico über New York und Hamburg bis Shanghai in einer Liga mit Google und Facebook.

Als Chief Alliance Officer von Smaato, stellvertretende Vorsitzende von Hamburg@work und Hamburg Abassador in San Francisco ist Petra Vorsteher eine der führenden Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft an Alster und Elbe. Unser HANSEPERSONALITY ist Smaato-Mitbegründerin, Business Developerin und Repräsentantin Petra Vorsteher.


-

Dr. Ralf Belusa: Alles wird digitalisiert, was digitalisiert werden kann.

Unter den "Top 100" der wichtigsten Digitalisier Deutschlands.
Dr. Rall Belusa, CDO Hapag-Lloyd AG


"Solange wir das Beamen nicht erfunden haben, brauchen wir physische Transportmittel." Hamburgs Logistikexperte und Handelskammermann Jens Assmann bringt auf den Punkt, was Hamburger Spediteure, Reeder und Transporteure für die nächsten 100 Jahre hoffen. Doch die Digitalisierung ist in Containern, auf Frachtern und an Terminals angekommen. Hapag-Lloyd ist die größte deutsche Linienreederei und mittendrin im Wandel.
In den erwürdigen Gemäuern am Ballindamm arbeiten Programmierer und Digitalisierer an der Zukunft der stolzen Container-Reederei. Mit digitalen Prozessen, digitalisierten Services und einer Kundenorientierung fernab von Commodity entsteht an der Binnenalster mit weltweit 12.000 Mitarbeitern ein digitaler Qualitätsführer unter den Liniendiensten. Ein Hamburg Digital Interview mit Chefidigtalisierer Dr. Ralf Belusa.

-

André Schwämmlein: Flixtrain - vielleicht die letzte Chance für privaten Fernverkehr in Deutschland.

Am vergangenen Freitag hat Flixmobility mit dem "FLX 20050" der Bahn den Kampf angesagt. Mit alten Schlafwagen der Nürnberger BahnTouristikExpress ging es mit 400 Premierengästen, lokaler Politprominenz und der versammelten Tagespresse von Hamburg-Altona über Hauptbahnhof und Harburg nach Köln. Der grüne Flixtrain fahrt ab sofort täglich außer Mittwochs am Morgen von Köln nach Hamburg und Mittags zurück an den Rhein, wie sein Vorgänger HKX. 


Mit Flixtrain startet das Tech-Startup ein eigenes, bundesweites Zugangebot. Im April d. J. fährt der Herausforderer die nächste Strecke von Berlin über Hannover und Frankfurt nach Stuttgart. 500.000 Fahrgäste will Flixtrain in diesem Jahr befördern, bis zu 600 pro Fahrt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember d. J. plant man auf weiteren Strecken den Bus zu ergänzen und in Wettbewerb zum IC-Service der Bahn zu gehen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer von Flixtrain auf der Premierenfahrt von Hamburg nach Köln. Unser HANSEPERSONALITY ist André Schwämmlein.